Bellen, bellen, bellen…

Die im letzten Bericht beschriebenen Übungen sind immer noch zerlegt.

Das Hinlaufen zum Opfer stellt für Gemma kein Problem dar, somit haben wir uns in den letzten Trainingstagen auf das Bellen konzentriert.

Ein Rettungshund soll Menschen in allen Positionen anzeigen. Spätere Opfer könnten liegen, sitzen, stehen oder oben im Baum zu finden sein. Wir finden sie im Wald, in Gräben, auf Wiesen oder unter Trümmerteilen.

All dies muss geübt werden! Für den Hund ist jede Position und jede Umweltbeschaffenheit eine neue Übung.

Gemma verbellt stehende Personen sicher und auch schon recht anhaltend. Hockende, sitzende oder liegende versucht sie allerdings erstmal auszugraben und zu küssen. Also haben wir mehrere Verbellübungen nacheinander gemacht, wobei sich das Opfer bei jeder Übung stückweise dem Boden näherte, bis er/sie schließlich lag. Gemmas Bellverhalten wurde dadurch sicherer, dennoch müssen wir noch eine Weile daran weiterarbeiten.

In der Hundeschule wurden wir “befördert”! Am letzten Wochenende haben wir die Welpenschule verlassen und sind jetzt die Jüngsten in der Junghundegruppe. Dort halten wir schon gut mit, denn Gemma macht die Unterordnung nach wie vor viel Spaß. Nur ab und an ist sie etwas übermotiviert und dadurch zu unruhig; dann bleibt sie nicht immer liegen oder versucht, mehrere Übungen gleichzeitig auszuführen.

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