Jule - Unter Beobachtung
Gestern und heute hatte Jule frei……ich habe mir die Zeit genommen, um sie einmal in Ruhe zu beobachten. Gestern konnte ich sie morgens alleine mit mir im Wald beobachten und gestern Nachmittag war Olli mit.
In unserem “Hauswald” ist es mehr als offensichtlich, dass sie die aktuellen “Reh-Ecken” kennt. Bereits beim Herankommen merkt man, wie sie Stück für Stück aufgeregter wird. An Stellen, wo bereits in der Vergangenheit Rehe gesichtet wurden, ist sie dann mehr als nervös. Wenn Jule zusätzlich noch Witterung bekommt, dann habe ich einen Vulkan am Ende der Leine, da hilft es nur, frühzeitig die Leine zu verkürzen um dann gezielt einzugreifen. An Reh-freien Stellen und Wegen, ist sie munter und ansprechbar, gerne würde sie toben, was ich im Wald aber vermeide, um sie nicht aufzupuschen. Geschnüffelt wird zu 90% nur, wenn sie einen geeigneten Platz zum Lösen sucht, nur ganz selten schnüffelt sie sonst am Boden. Jule ist permanent mit dem Auge unterwegs und hält viel die Nase in den Wind. Kleinste Geräusche erregen ihre Aufmerksamkeit. Wenn ich in Reh-freien Gebieten flüster, ist es schon interessant für sie, auch reagiert sie dort immer auf Ansprache und Pfiffe, insbesondere, wenn ich dabei eine motivierende Körpersprache und/oder Motivationslaute einsetze.
Heute waren wir in Witten und die Hunde konnten rennen, schwimmen, toben und neue Bekanntschaften machen. Es war ein schöner Nachmittag für alle.
Abends waren wir noch im Wald, Jörg hatte Jule und ich Olli…….es ist kein Vergnügen Jule zu nehmen, wenn ich dabei bin. Sie orientiert sich sehr an mir und ich muß dann ein Stück hinterhergehen, damit sie nicht nur zieht. Wenn ich nicht dabei bin, verhält sie sich laut Jörgs Aussage angenehm und ohne Ziehen an der Leine.
Drucke diesen Artikel
