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Dein Hundeforum  Der Hund
Lexx

Welpen "Früherziehung"

Empfohlene Beiträge

Lexx   

Hallo ihr Lieben,

 

ich überlege meine Border Collie Hündin (15 Wochen) als Rettungshündin zu führen (falls alle anderen Umstände auch passen).

Das passt neben der Tätigkeit mit dem Hund grundsätzlich sehr gut zu meinem Studiengang und zur Rettungssanitäterausbildung.

 

Wir haben die Staffel auch bereits kennengelernt, "Spieltests" gemacht und werden jetzt auch in unregelmäßigen Abständen Menschen "suchen" und "toll finden" ;)

 

Meine Frage ist jetzt: wenn ihr wusstet bzw. geplant hattet mit eurem Welpen/Hund dieser Aufgabe nachzugehen, habt ihr ihn irgendwie spezifisch darauf vorbereitet? Also "besonderes" Stress und Geräuschstraining?

 

Ich nehme die Kleine natürlich jetzt schon überall hin mit, in die Stadt etc. Ich finde dass sie aber noch -und auch hütehundtypisch- recht geräuschsempfindlich ist. Sie ist nicht ängstlich, aber registriert sehr viel. Wir gehen regelmäßig am Schießplatz, das macht ihr z.B. nichts mehr aus. Aber wir mussten bestimmte Dinge doch gezielter üben, z.B. hatte sie anfangs Angst vor Rollläden die runtergelassen wurde. Reagierte da auch mit Fluchttendenz und anschließendem Meiden. Zum Glück haben meine Eltern Rollläden zu Hause und wir konnten auch das gut üben.

 

Nicht falsch verstehen -sie ist wirklich nicht ängstlich-, aber noch würde ich nicht sagen dass sie ein Hund ist der überall hingehen würde, auch wenn da sonst was los ist. Sie ist nicht der Typ "furchtlos und egal was kommt, ich suche mein Spieli".

 

Deshalb würde ich gerne wissen: "sieht" man das schon im Welpenalter ob sich ein Hund später eignen wird? Mir wurde bisher nur gesagt dass der Hund natürlich einen ausgeprägten Spieltrieb haben muss und Menschen toll finden muss (beides kein Problem), und nicht übermäßig ängstlich/vorsichtig sein muss (ist sie auch nicht). Oder "trainiert" man das? Ein Rettungshund darf ja nun wirklich nicht empfindlich sein.

 

Es ist nicht mein erster Hund (Border Collie) und auch nicht mein erster Welpe. Ich möchte das wirklich spezifisch auf die Aufgabe wissen :)

 

 

 

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Kugelschreiber   

In welche Sparte der Rettungshundearbeit möchtest du den gehen? In der Fläche werden dir wohl Rollläden nicht all zu häufig begegnen.

 

Meine Hütehund-Dame wird als Mantrailer ausgebildet, ich habe sie gezielt überall mit hin genommen, aber nichts gezielt geübt.

 

Was ich dir sagen kann: Selbst wenn Dinge im Alltag kein Problem sind, können sie beim Trailen zu einem riesigen werden!

Meine kleine Hexe kommt seit ihrem 2. LM beinahe täglich mit zum Stall - ich arbeite dort und der Hund läuft immer mit. Vor kurzem - ca 9. LM - musste ich sie aus dem Trail nehmen, weil sie anfing ein Pferd sehr aggressiv an zu bellen.

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Lexx   

Oh ok Meine geht auch mit in den Stall ;-) Also sie bilden Fläche und Trümmer aus, aber Fläche kommt wohl am meisten vor, ich gehe davon aus dass dann da auch der Schwerpunkt liegt. Aber der Eignungstest ist doch für alle gleich, oder? Mir wurde zwar gesagt dass der nicht so wild ist und ich mir da keine Gedanken machen soll, aber so richtig vorstellen kann ich mir dass noch nicht.

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Gerhard   

Regelmäßig am Training teilnehmen. Nicht überfordern ( weniger ist oft mehr ). Spielerisch an verschiedene Untergründe und Geräusche heran führen. An Dunkelheit heranführen und an Höhenunterschiede. Viel spielen, aber keine!! Suchen oder Anzeige üben.

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Lexx   

Danke! Am Mi gucken wir uns mal den Flughafen an, das wird bestimmt auch interessant. Ich bin mal gespannt wie sie sicht entwickelt, alles kann, nichts muss. Gerhard, hast du noch konkrete Ideen für Geräusche? Ich hatte ne Baustelle hier in der Nähe gesucht, leider gibts im Moment nichts. Der Sportschützenplatz macht ihr nichts mehr, da spielen wir seit sie 9 Wochen alt ist. Ich hab noch so Geräuschcds von meinen vorigen Hunden, aber die Hunde sind ja nicht blöd, die wissen genau dass das vom band kommt ;-) Mit Untergründen ist sie komplett unempfindlich. Sie geht auf und durch alles, Tunnel, Wippe, Wackelbrett, Plastikfolie, Gestrüpp...

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Lexx   

Danke! Am Mi gucken wir uns mal den Flughafen an, das wird bestimmt auch interessant. Ich bin mal gespannt wie sie sicht entwickelt, alles kann, nichts muss. Gerhard, hast du noch konkrete Ideen für Geräusche? Ich hatte ne Baustelle hier in der Nähe gesucht, leider gibts im Moment nichts. Der Sportschützenplatz macht ihr nichts mehr, da spielen wir seit sie 9 Wochen alt ist. Ich hab noch so Geräuschcds von meinen vorigen Hunden, aber die Hunde sind ja nicht blöd, die wissen genau dass das vom band kommt ;-) Mit Untergründen ist sie komplett unempfindlich. Sie geht auf und durch alles, Tunnel, Wippe, Wackelbrett, Plastikfolie, Gestrüpp...

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Gerhard   

Natürliche Untergründe sind wichtiger. Such dir am Besten eine Bauschuttdeponie oder einen Bauhof wo du mit dem Hundchen mal rumlaufen darfst.

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gast   

Könnte mir auch vorstellen, ein Steinbruch, oder auch im Wald viele Hindernisse, umgefallene Baumstämme Felsen, Gräben überwinden, Wasserläufe, etc. abwechslungsreiches Gelände eben. Durchgänge sind für manche Hunde auch etwas ws sie lernen müssen, Unterführungen, enge Passagen etc.

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Lexx   

Mit den natürlichen Untergründen habe ich Glück. Mein Pferd steht im Bergischen, da haben wir alles, Bäume balancieren, Flüsschen, Wald, Gebüsch, Berge... das ist kein Thema. Am Bahnhof waren wir auch schon und sind schon so oft Bahn gefahren. Natürliche Untergründe und auch viel Durcheinander macht ihr nichts. Sie ist so sehr unkompliziert (ich schleppe sie aber auch wirklich überall mit hin). Aber sie reagiert für meinen Geschmack noch etwas du sehr auf plötzliche Geräusche. Da würde ich noch gerne mehr machen.

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Mara3   

Als kleine Anregung:

 

Ich finde nichts prägt besser auf einen Job, als das Beobachten von richtig guten (!) Teams bei der Arbeit.

 

Wird beim Hüten ähnlich gehandhabt und die "Zuschauer-Welpen" tun sich später beim Training deutlich leichter.

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