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Dein Hundeforum  Der Hund
acerino

Schreckgespenst Erlernte Hilflosigkeit

Empfohlene Beiträge

Gast   

Zitat aus dem Link: "Ein andauernder Kontrollverlust über wichtige Ereignisse, egal ob appetitiv oder aversiv, kann dazu führen, dass ein Hund sich zu einem inkompetenten, unsicheren und emotional undifferenzierten Wesen entwickelt, das nicht mehr weiß, wie es auf Umweltreize angemessen reagieren soll."

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Lexx   

Nein duoungleich, ein hund der erlernte hilflosigkeit "gelernt" hat ist nicht selektiv passiv. Der hund würde niemals den hh fixieren und gucken was er will. So ein hund weiß dass er ggfs. Seine situation damit ändern kann. Indem er z.b. "erwünschtes" verhalten zeigt.Der erlernt hilflose hund ist grundsätzlich seiner umwelt gegenüber passiv. Er hat resigniert.

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gast   

Ganz platt gesagt, muss ich dem Hund dann auch das Ein- und Ausatmen "befehlen" bzw. vorgeben... ? Ist ja schrecklich, wenn ein Hund so gar nichts anbietet...

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Lexx   

Der Begriff "erlernte Hilflosigkeit" wird leider auch wieder inflationär benutzt. Ich habe bis auf meinen eigenen Hund bisher zum Glûck keinen andreren getroffen.

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Gast   
(bearbeitet)

Nein duoungleich, ein hund der erlernte hilflosigkeit "gelernt" hat ist nicht selektiv passiv. Der hund würde niemals den hh fixieren und gucken was er will. So ein hund weiß dass er ggfs. Seine situation damit ändern kann. Indem er z.b. "erwünschtes" verhalten zeigt.Der erlernt hilflose hund ist grundsätzlich seiner umwelt gegenüber passiv. Er hat resigniert.

Der guckt nicht, was der Hundeführer will, der ist in einem Automatismus drin.

Deshalb schrieb ich OBERFLÄCHLICH betrachtet.

Das ist ein gravierender Unterschied.

 

Konkret in der Praxis bedeutet das:

Du kannst einen ansonsten total apathischen Hund, der aufgegeben hat,  durchaus durch konsequente Aversivreize dazu bringen, aufgerichtet zu laufen und Blickkontakt zu halten, weil er in DIESER Situation den Schmerzreiz vermeidet, indem er nichts anderes tut, als das Verhalten zu zeigen, das keinen Schmerzreiz zur Folge hat.

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Lexx   

Taringa es geht da z.b. um soziale interaktion. Oder um problemlösung. Meine hündin schafft es x.b. bis heute nicht ein fummelbrett zu lösen. Sie gibt auf. Sie hätte auch nie aktiv beschwichtigt oder so. Sie ließ sich einfach fallen und tat nichts.

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Lexx   

Nein Duoungleich. Das ist kein erlernt hilfloser Hund. Ein erlernt hilfloser Hund bleibt auch auf dem Strom liegen (wie in den tollen Versuchen), weil er gelernt hat dass alles nichts bringt. Er entwickelt keine Lösungsstrategien mehr.

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Gast   

Da können  wir nun streiten.

Es geht nicht nur um Stromreize, wie in dem Versuch, welche die erlernte Hilflosigkeit erzeugen.

Ein massiv zurechtgeruckter Hund wird sich zB. nicht mehr gegen Schmerzeinwirkungen wehren, weil er gelernt hat, dass er diesen nicht entkommen kann.

Ein nicht erlernt hilfloser Hund versucht zu flüchten oder auch mittels aggressivem Verhalten den Schmerzreizen zu entgehen oder versucht zu fiddeln oder freezed.

Anders ein über Schmerzreize im Hundetraining erlernt hilflos gemachter Hund:

Der läßt sich weiter rucken, egal wie weh es tut und wird dabei die Körperhaltung beibehalten, die ihm dabei aufgezwungen wird. Der ist innerlich ebenso apathisch, wie der rumhängende Hund, zeigt das aber nicht sichtbar durch rumhängen, sondern vollkommen automatisiertes Verhalten. 

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KleinEmma   

Also Emma lässt sich auch fallen und tut völlig uninteressiert...wenn sie keinen Bock hat :D  Ähm, ich weiß gar nicht, was ein Fummelbrett ist. Mir kam da von heute Morgen direkt Emma in den Kopf die versuchte, ein schweres Brett hochzuheben, weil da drunter Echse oder Maus war. Als sie das nicht schaffte, versuchte sie das Brett halt Stück für Stück mit den Zähnen zu zerkleinern (morsches Brett, es liegen jetzt tausend Stücke im Garten).

 

Ich denke, ein erlernt hilfloser Hund würde so was nicht versuchen. Maus wäre halt unterm Brett und da ist kein Rankommen - so glaubt solch ein Hund. Oder?

 

Dann hader ich noch mit dem Gedanken, dass erlernt hilflose Hunde tatsächlich immer apathisch sind? Ich muss da an die Hündin denken, die ich hier ca. 11 Jahre hatte. Die ist auf jeden fremden Artgenossen aggressiv zugegangen. Erst wenn sie den Hund zig Mal gesehen hat, konnte sie sich auf den einlassen und dann war sie auch nicht mehr aggressiv. 

Das kam mir auch eher hilflos vor, mh , oder doch unsicher, weil sie nicht wusste, wie man auf fremde Hunde anders zugehen konnte? Mmmh, muss nochmal nachdenken gehen.

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Lexx   

Ich werde das nochmal ganz genau erläutern. Nein der Hund ist nicht immer passiv. Deine Beispiele sind richtig duoungleich

Wie gesagt, der Hund wûrde nicht aktiv in der situation etwas versuchen zu ändern- weil er gelernt hat dass es sinnlos ist- dass sind bei meiner hündin alle finge des täglichen lebens. Hundebegegnungen, blöde dinge die von mir kommen, eigeninitiative, problemlösung... und nein, sie ist nicht deswegen scheinot ;-)

Und: zwischen apathisch und passiv ist ein unterschied ☺

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