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gatil

Impfung - Auffrischung beim Menschen

Empfohlene Beiträge

gatil   

Liebe Foris,

 

ich war das letzte Mal vor 8 Jahren beim Hausarzt. jetzt habe ich mir einen neuen gesucht, der fragte mich nach meinem Impfstatus.

 

Es stellte sich heraus, dass meine letzten Impfungen vor 17 Jahren waren.

Nun ist dieser Hausarzt, u.a. Homöopath, für eine Impfauffrischung. Für Tetanus sehe ich das ja ein. Beim Rest bin ich mir nicht so sicher.

 

Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, auch nicht innerhalb der Familie. Der ältere Sohn ist, da er bei der Marine war, gegen alles geimpft, was es gibt, aufgrund seines jetzigen Jobs auch gegen Tollwut. Fast ähnlich der jüngere, der war in Südamerika und ist auch gegen Tollwut geimpft.

Das alles halte ich für mich ja nun ganz und gar nicht für nötig.

Schaut man im Netz, gibt es nur Befürworter oder Gegner. Der Kampf ist so krass, dass er alles in den Schatten stellt, was hier im Forum je nur ansatzweise in Glaubensfragen gelaufen ist.!

 

 

 

Bei den Hunden habe ich mir meine Meinung übers Impfen auch mithilfe des Forums gebildet.

Was sagt ihr?

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MartinaR   

Lol, ich bin in einem Mütterforum, da geht es regelmäsig hoch her, wenn eine das Thema impfen anspricht.

Tollwut ist ja nun keine Impfung, die die Stiko empfiehlt...

Bei meinen Kindern habe ich mit meinem Hausarzt und der Kinderärztin genau überlegt, was wir wann impfen.

Bei mir wurden wegen fehlendem Impfausweis vor 14 Jahren die Titer bestimmt. Eigentlich sollte ich mich also auch langsam mal wieder darum kümmern.

Es kommt halt auch immer auf die Lebenssituation an. Bei mir ist z.B. der Rötelntiter so, dass er nicht mehr ausreicht. Aber ich bin mit der Familienplanung durch, darum laß ich das nicht mehr impfen.

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gast   

Oha, ich sollte da vielleicht auch mal nachsehen, wie das bei mir aussieht. Ich bin schon in großen Teilen fürs Impfen. In meiner beruflichen Zeit doch einigen Kindern begegnet, die ungeimpft z.B. eine Rötelnencephalitis hatten oder Keuchhusten fast tödlich geendet wäre.

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bunterhund   

Wäre ich beruflich nicht gefährdet gewesen, hätte ich mich im letzten Jahr nicht impfen lassen... Selbst mein Hausarzt hat mir die Entscheidung überlassen. Ich war in der Flüchtlingshilfe tätig und da gab es keine allgemeine Empfehlung. Da aber die Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich speziell sind (Desinfektion ungenügend, gemeinsame sanitäre Anlagen inkl. Putzdienst, gemeinsame Zubereitung von Lebensmitteln unter nicht idealen Bedingungen, ungenügender Gesundheitscheck der Asylsuchenden (nach 4 Wochen erst etc.)...) habe ich mich für die "große Dröhnung" entschieden. Und nein, ich bin und war nicht der Ansicht, dass alle Flüchtlinge irgendetwas übertragen - es war alleine den hygienisch nicht idealen Arbeitsbedingungen geschuldet.

 

Normal bin ich aber eher Impfgegner. Lediglich Tetanus macht für mich auch privat ein klein wenig Sinn, da durch Hunde, Garten und Handwerk immer eine mögliche Verletzungsgefahr besteht. Wunden behandel ich durchaus selbst, würde aber am Samstagabend (kleine Unfälle passieren immer außerhalb der Praxiszeiten) nicht in den Notdienst wollen, nur weil ich ne kleine Verletzung habe und meine letzte Impfung uralt ist...

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Nebelfrei   

Ich habe alle empfohlenen für meine Risikogruppe Impfungen (Tollwut nicht :)), vor allem jährlich die Grippeimpfung. Einerseits weil ich in einer Risikogruppe bin und zb meine Mutter sehr anfällig ist, sie bekommt oft gleich eine Lungenentzündung. Die Familie (alle erwachsen) impft Grippe zum Teil.

Für Südamerika habe ich auch die empfohlenen Impfungen gemacht (Gelbfieber soweit ich mich erinnere).

Nebenwirkungen habe ich jeweils vor allem bei Tetanus (so eine Art Muskelkater), bei Grippe bisher einmal ein wenig Fieber.

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gast   

Es gibt eine Weltkarte der WHO. Da kann man sehen, dass Tetanus bei uns kein Problem darstellt.

Das wurde mir auch im Krankenhaus nach einem Hundebiss erklärt.

 

http://tropeninstitut.de/impfung/tetanus.php

 

Es stellte sich heraus, dass meine letzten Impfungen vor 17 Jahren waren.

 

 

Gefääährlich :D

 

Ich habe nur als Kind die Schluckimpfung mitmachen müssen und die Pockenimpfung am Oberarm.

Das ist ungefähr 50 Jahre her. Danach habe ich mich nie wieder impfen lassen. :)

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gatil   
(bearbeitet)

Ich werd nun langsam immer verwirrter.

 

Nach der Karte der WHO scheint ja Tetanie innerhalb Europas keinerlei Problem mehr zu sein, es gibt, außer in Griechenland, keine Fälle. Das einzige außereuropäische Land, dass ich bereise, ist Ägypten, hier ist alles rot, da werd ich also doch impfen.

Außerdem schreiben sie, bei unklarem Impfstatus muss sogar doppelt geimpft werden bei einer Verletzung. Wieso dies z.B. in Mitteleuropa???

Hast du (Bubuka) dich im Krankenhaus dann geweigert, dich impfen zu lassen oder haben sie von sich aus gesagt, dass es nicht nötig ist?

Einer meiner Söhne hatte sich mit der Vespa "auf die Sch.....ze" gelegt", aufgrund der Schürfwunden hatte er noch mal eine Extraportion Tetanus bekommen, die ich nicht nötig fand.

 

Im Prinzip denke ich, dass für den Menschen ähnliches gilt wie für Hunde - die Impfungen halten sehr viel länger als offiziell angegeben. Also mache ich mir über 17 Jahre keine Gedanken.

Aber ich hatte bisher noch gar keine eigene, durchdachte Meinung darüber, sich eine anzueignen, finde ich wirklich schwierig.

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MartinaR   

Bei einer Schürfwunde Tetanus????

Der Tetanus Erreger vermehrt sich nur unter Luftabschluß, d.h. in tiefen Wunden.....

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gatil   

Jupp, da sieht man mal wieder, was man alles mit sich machen läßt, wenn man unter Druck steht und jemand in Weiß einfach sagt, das muß sein.

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Lemmy   
Da kann man sehen, dass Tetanus bei uns kein Problem darstellt. Das wurde mir auch im Krankenhaus nach einem Hundebiss erklärt.

 

Ich bin sicher, das stimmt auch so. Nur wäre mir eine Tetanusinfektion einfach zu unangenehm und gefährlich, als dass ich das Risiko für mich eingehen würde. Drum hab ich dann (auch mindestens 14 Jahre zwischen der letzten Impfung davor ;) ) noch mal auffrischen lassen.

 

Je nachdem wo du lebst und arbeitest ist vielleicht eine FSME-Impfung sinnvoll. Ansonsten... Joa, Titer bestimmen ist vermutlich ein guter Weg, um unnötige Impfungen zu vermeiden.

Ich selber bin Impfmuffel (nicht Gegner - ich bin generell sehr für Impfungen) aber ich hab auch alle wichtigen Impfungen als Kind durchgezogen (bzw Windpocken hab ich mich auf "natürlichem Weg" selbst immunisiert gegen... Sch**** juckerei!), und nun wüsste ich gar nicht, was ich machen sollte. 

Ah, bevor ich nach Australien (via Asien) geflogen bin hab ich noch die üblichen Hepatitis und so Impfungen gemacht. Ist aber auch schon wieder 16 Jahre oder so her.

 

Grippe ist für mich eher weniger ein Problem - ich bin gar nicht empfindlich und habe äußerst selten irgendwelche Infektionen die über einen Schnupfen hinaus gehen. Das spar ich mir dann, und lass den Impfstoff für Menschen die da eher ein Risiko tragen :)

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