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Dein Hundeforum  Der Hund
Gast Fangmich

Der Labrador - kein Anfängerhund

Empfohlene Beiträge

gast   

Ja, das stimmt leider, aber zumindest von der Idee her soll der Wesenstest ja dafür sorgen, dass man nun nicht nur noch fiddelnde Plüschhunde züchtet, ebensowenig wie aggressive oder scheue Hunde :D

Was die Leute dann kaufen ... nun ja ... leider gibt es Labbis eben für 300 Euro an wirklich jeder Ecke und man wird für bescheuert erklärt, wenn man zum Züchter etwas weiter fährt und auch noch mehr Geld auf den Tisch legt. Und dann hat man wiederum "Aber wirklich Glück gehabt!" mit seinem Exemplar ... *seufz*

Mein Mann war auch etwas fassungslos, dass ich keinen der vielen EBay-Welpen wollte, der hat halt ebensowenig Ahnung wie die meisten Ersthundehalter (noch weniger, in Italien ist man ja nochmal 15 Jahre zurück ...).

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kleineSonne   

Hm, ich denke wenn man sich nicht faul auf seinen 5 Buchstaben ausruht, sondern sich mit den Eigenheiten, den Bedürfnissen und dem Charakter von Labbis auseinandersetzt, sich wenn es der erste Hund ist Hilfe durch eine gute Hundeschule sucht, ist der Labbi gar nicht so schwierig zu handlen. ;)

Mein erster Hund war ein Mix, ein Bauernhof-Hoppala (Nachbarshof-Rüde blonder Labbi, Mutterhündin Labbi-Bracken-Mix), der könnte zwar stur wie ein Esel sein, war aber im Grunde mit ein paar Tipps meiner Hundetrainer absolut unproblematisch zu erziehen.

Wobei, genau hier is glaub ich eh der Haken; auch Anfängerhunde erziehen sich nicht von alleine. Und ich habe schon oft festgestellt, dass manche Leute das aber leider dann glauben.

Mein Labbi-Mix, mittlerweile leider schon verstorben, war eine echte Seele von einem Hund. Keine Distanzlosigkeit (außer in den ersten beiden Jahren, da hieß es ihm bremsen), super souverän ab einem Alter von ca. 3 Jahren, absolut verlässlich - das war ein Traumhund. <3

Man sollte sich halt vor der Anschaffung eines Labradors im Klaren über die Eigenheiten und Bedürfnisse dieser Rasse sein. Auch bei Showlinien-Labbis, die nicht so viel Pfeffer im Ar*hust* haben wie ihre Verwandten der Arbeitslinien... ;)

Aber normalerweise sind da eh auch die Züchter dahinter; ich wurde beispielsweise von einer Züchterin darüber aufgeklärt warum ich von ihr keinen Labbi bekommen würde; die Züchter reine Arbeitslinien, und vergibt auch nur an Menschen Welpen, die entweder eine Jagdausbildung mit dem Hund absolvieren und ihm ordentlich auslasten in weiterer Folge. Oder eine Rettungshundeausbildung, oder Mantrailing oder so.

Als reine Familienhunde wären diese Labbis eher frustriert, da zu wenig ausgelastet.

Fand ich sehr interessant, was sie mir da alles erklärt hat. (:

Unser Junior jetzt ist ein Showlinien-Labbi, für mich kam eh auch immer nur ein solcher in Frage. Und grad wenn man einen Familienhund möchte, den man mit auf Wanderungen oder zum Schwimmen nehmen möchte, aber jetzt kein Jagdtraining mit ihn absolvieren will, ist die Showlinie (auch mit viel will to please) definitiv die passendere Wahl. ;)

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