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Dein Hundeforum  Der Hund
Silkies

Körpersprache - Block - Hemmung?

Empfohlene Beiträge

KleinEmma   

Ich stell mal die Frage jetzt allgemein. Ist ein Block (ganz neutral) automatisch negativ?

Wenn ja warum?

 

Für mich ist ein Block ein Mittel um mir in Alltagssituationen zu behelfen. Wie das Beispiel mit dem Aussteigen aus dem Auto.

Man macht die Tür auf. Blockiert mit seinem Körper die Tür und gibt dann wenn alles passt die Tür frei und die Hundis dürfen loslegen.

 

Dazu wurde dann behauptet das das grundsätzlich nicht möglich wäre ohne das vorher negativ Konditiniert zu haben bzw der Hund dazu eine negative Konsequenz erwarten muss. (sonst funktionierts nicht.)

Das geht aber, ich bin glaub ich nicht der einzige der das so macht und ich sehe auch keinerlei Stresszeichen bei meinen Hunden. Aber wie versprochen werd ich mal aufnehmen und vielleicht zuckt ja ein Ohr oder was weis ich.

 

Mein Kopf ist zwar für heute genug strapaziert worden, aber ich versuche trotzdem mal zu schreiben, wie ich das sehe/wie es bei mir ist.

 

Würde ich nun einen Block nutzen und  das wortlos, ist meine Körpersprache keine natürliche mehr. Ich bin nicht der Typ, der Worte weglässt. Körpersprache ist ja immer vorhanden. Aber, wortlos bin ich nicht ich :D 

 

Würde ich also Emma blocken, weil sie z.B. bei Fuß gehen und nicht vor mir gehen soll, käme das "aggressiver" an als es sein sollte. 

 

Aber, natürlich hemme ich Emma situationsbedingt  auch ab und zu. Wer tut das nicht? Soll  sie z.B. nicht vor mir durchs Gartentor auf die Straße laufen und  will sie bereits an mir vorbei laufen, stelle ich mich in den Weg und sage  gleichzeitig etwas zu ihr. Also, wie soll ich sagen. Meine Körpersprache ist  in dem Beispiel weicher, echter, natürlicher.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

So, bei mir geht's eher um 'ne Einordnung.

Ich hatte, nehmen wir das Kofferraumbeispiel, sowas mit Davorstellen und den langsam ausgesprochenen Worten, "Voorsicht, Warten" gelöst. Das war damals nicht näher reflektiert, aber ich bin davon ausgegangen, daß ich sie in dem Moment vor etwas bewahre, auf sie aufpasse und sie das raushören.

War aber auch nie ein Problem, weil mir die eine gern geglaubt hat und die andere sich an dieser Hündin orientiert hat (war deren Tochter) und sie da nicht großartig körperlich gebremst werden mußten.

Also ich glaube, daß man "vor Gefahren/Unfällen bewahren" vermitteln kann, habe aber wenig Vergleiche und es kommt da einfach extrem auf den Typ an.

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kareki   

Ab Minute 42 kann man das super sehen.

 

 

Und hier ist der Block auf alle Fälle aversiv ;)

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gast   
(bearbeitet)

Der Block muss irgendeine Bedeutung für das Lebewesen haben. Sonst reagiert es nicht darauf.

Mir fällt nur das dazu ein:

Im WSC vergleich man Wölfe und Hunde, ist ja bekannt.

In einem Versuch hat man einen Hund durch einen Ausfallschritt und einem NEIN dazu gebracht, dass der Hund sich nicht das Futter auf dem Stuhl hinter dem Menschen geholt hat.

Der Wolf hat sich einfach zielstrebig am Menschen vorbeigerammt.

Der Hudn weiß scheinbar schon genetisch, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschenessen sein kann ;)

 

dazu gibt es ja weiter Beispiele,die zeigen, dass es mit Genetik nichts zu tun hat, aber zeigt mal wieder deutlich, welche Schlussfolgerungen gezogen warden, wenn die eigene Wertewelt reinspielt. Werden die Wölfe nämlich wie Hunde aufgezogen, sind sie wie Hunde in der Lage, Körpersprache zu deuten und das nicht nur in Bezug auf Körperblock, sondern auch auf positive Signale wie Deuten, wo das Futter ist etc. Es ist doch logisch, dass so intelligente Lebewesen lernen, was hinter der jeweiligen Körpersprache steckt. Und ein Körperblock ist erstmal nur ein Raumeinnehmen, da wo schon was ist, kann was anderes nicht sein, und wenn der andere da auch hin will und dich überrennt, dann weil er gelernt hat, dass das funktioniert, gegen einen BAum würde er nicht 2 x rennen! Der Mensch weicht und das ist das Problem, dann ist es nämlich kein Block mehr. Ist übrigens auch bei Pferden so.

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gatil   

Der Block muss irgendeine Bedeutung für das Lebewesen haben. Sonst reagiert es nicht darauf.

Mir fällt nur das dazu ein:

Im WSC vergleich man Wölfe und Hunde, ist ja bekannt.

In einem Versuch hat man einen Hund durch einen Ausfallschritt und einem NEIN dazu gebracht, dass der Hund sich nicht das Futter auf dem Stuhl hinter dem Menschen geholt hat.

Der Wolf hat sich einfach zielstrebig am Menschen vorbeigerammt.

Der Hudn weiß scheinbar schon genetisch, dass mit dem Menschen nicht gut Kirschenessen sein kann ;)

 

 Deine letzte Schlussfolgerung wird in den Tests derselben Serie gleich wiederlegt:

 

Genausso wendet sich der Hund in gleichen Tests hilfesuchend an den Menschen, wenn er an das Futter nicht dran kommt, während der Wolf es selbst versucht und dann, als es ihm nicht gelingt, in einer Übersprungshandlung an den Topf pinkelte.

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gast   

Och, kommt aber auch sehr auf den Hund an.

Ich wüsste da so einige, die sich nicht blocken ließen.

Sonst könnte man übrigens auch keine Hunde GEGEN Menschen einsetzen (Demostrationen, Fußballspiele etc), wenn sie sich alle durch einen ernst gemeinten Block vom Ziel abhalten ließen ... da erfolgen noch ganz andere Einwirkungen, als nur Blocks, die Hunde ziehen trotzdem ihr Ding durch.

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kareki   

dazu gibt es ja weiter Beispiele,die zeigen, dass es mit Genetik nichts zu tun hat, aber zeigt mal wieder deutlich, welche Schlussfolgerungen gezogen warden, wenn die eigene Wertewelt reinspielt. Werden die Wölfe nämlich wie Hunde aufgezogen, sind sie wie Hunde in der Lage, Körpersprache zu deuten und das nicht nur in Bezug auf Körperblock, sondern auch auf positive Signale wie Deuten, wo das Futter ist etc. Es ist doch logisch, dass so intelligente Lebewesen lernen, was hinter der jeweiligen Körpersprache steckt. Und ein Körperblock ist erstmal nur ein Raumeinnehmen, da wo schon was ist, kann was anderes nicht sein, und wenn der andere da auch hin will und dich überrennt, dann weil er gelernt hat, dass das funktioniert, gegen einen BAum würde er nicht 2 x rennen! Der Mensch weicht und das ist das Problem, dann ist es nämlich kein Block mehr. Ist übrigens auch bei Pferden so.

Das WSC hat diese Shclussfolgerung gezogen, nicht ich. Siehe Video. Die Hunde werden dort ja nicht aversiv trainiert.

Aber lies einfach irgendeinen Mist in meine Aussagen, ist schon gut.

Und ja, das Deuten usw. weiß ich.

Das WSC komtm hierbei zu ähnlichen Ergebnissen, sagt aber, dass der Hund es dennoch im Schnitt viel besser kann als der Wolf, der mit Menschen aufgewachsen ist ;)

Nur kannst du da bitte NICHT einfach drauf schließen, dass sich ein Wolf auch blocken ließe. Wer ist hier nun in seiner eigenen Welt und legt es sich zurecht?!

UND ich habe nicht gesagt, dass meine Hunde die Körpersprache nicht lesen können, sie können. Sie lassen sich davon nur nicht hemmen, sondern weichen so einer Person einfach aus bzw, umrunden sie oder flutschen an ihr vorbei.

Meine Hunde haben mich niemals überrannt. Sie wissen halt, dass dieses Kasperlthater lächerlich vom Menschen ist und haben keine Angst. Man mus shalt überzeugend scheiße sein, wenns funktionieren soll, oder was willst du genau damit sagen? ;)

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Gerhard   

Jetzt kann man mich gerne ( wieder ) steinigen, aber gerade die User mit den meisten Beiträgen scheinen am wenigsten Ahnung von Hunden zu haben. Ist irgendwie auffällig.

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kareki   
(bearbeitet)

 

 Deine letzte Schlussfolgerung wird in den Tests derselben Serie gleich wiederlegt:

 

Genausso wendet sich der Hund in gleichen Tests hilfesuchend an den Menschen, wenn er an das Futter nicht dran kommt, während der Wolf es selbst versucht und dann, als es ihm nicht gelingt, in einer Übersprungshandlung an den Topf pinkelte.

Hä? Das war nicht meine Schlussfolgerun, sondern die des Filmchens.

Es ging um die Reaktionen auf den aversiven Block... rede ich chinesisch oder ist der Film uneindeutig?

@Cartolina

Natürlich gilt dasnicht für alle Hundis. Meine lassen sich ja auch nicht durch nen Block hemmen. Herrje.

Aber die angesprochenen Hudne werden ja darauf TRAINIERT und das nicht zu knapp. Willst du doch nicht ernsthaft jetzt vergleichen?

 

Jetzt kann man mich gerne ( wieder ) steinigen, aber gerade die User mit den meisten Beiträgen scheinen am wenigsten Ahnung von Hunden zu haben. Ist irgendwie auffällig.

Ja, erzähl du lieber wieder Neuusern, wie du innerhalb vone in paar Tagen die Hunde so behandelst, dass sie nie wieder jagen bzw. schreib es nur als Pn, dass es fein weh tut und hör auf, dich so über andere zu stellen und zu glauben, DU hättest Ahnung.

Jetzt reicht es mir langsam mal.

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gast   

Lemmy, wie immer sehr guter Beitrag, leider kann ich nicht zitieren.

 

Es ist so, dass Welpen bereits ungern sich annähern, wenn ein Mensch frontal steht, deshalb sag ich immer beim Rückruf nicht frontal stehen, sondern seitlich, am besten noch auf die Schulterposition achten, die den Hund mitnehmen sollte wie beim Longieren, dann kommt auch jeder Hund.

 

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass das keine Bedrohung ist, sondern eben ein körpersprachliches Signal, dass seinen Sinn hat, dann wenn man eben den Durchgang stoppen will, das Tempo drosseln will, und das lernen die Hunde ja bereits untereinander im Spiel. Das Spiel läuft ja ständig mit Stopp und Go und ist nicht bedrohlich.

 

Hunde sprechen nunmal nicht, aber egal ob Hund oder Mensch oder sonstiges Tier, alle sozialen Lebewesen verstehen diese universelle Körpersprache.

 

Natürlich kann man auch bedrohlich blocken, und natürlich braucht es bei dem einen, wie Lemmy geschildert hat, ganz wenig und beim anderen kommt ganz wenig überhaupt nicht an, da muss man sich eben deutlicher positionieren, präsenter sein. Einfach mal Hunde untereinander beobachten, oder auch Pferde, dann sieht man, dass das ohne Bedrohung geht, aber mit Präsenz und nur wenn Präsenz nicht ausreicht, wird in Richtung Bedrohung geschaltet bzw. mehr Druck ausgeübt, manchmal, auch nicht immer. Wobei dann auch noch die Frage bleibt, empfindet jedes Individum den Druck gleichermaßen, ich meine nein, den sonst hätten ja alle Individuen bereits bei sehr wenig Körpersprache reagiert. d.h. dem einen geht es am Arsch vorbei, dem anderen eben nicht.

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