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Wünsche mir Einblick in die Psyche von Haltern mit großen Hunden

709 Beiträge

Gerade eben schrieb Tina+Sammy:

 

Naja, es gibt Opfer.

Und zwar gar nicht mal wenige.

Du weißt, dass ich mit meinen Kleinen wirklich entspannt durch die Welt renne.

 

Aber wenn man mit so kleinen Hunden LEBT und nicht ihnen hier und da mal begegnet, weiß man einfach, wie fragil sie sind.

Wie schnell sie (schwer) verletzt sind usw.

 

Ich stülpe nun wirklich keine Käseglocke über meine Hunde, abgesehen davon, dass ich eh eine Helikoptermutti bin :rolleyes: , aber wenn größere Hunde angebrettert kommen, hab ich da schon schärfer ein Auge drauf, wenn derjenige sich eher an die Minis hält..

 

@BirgitS: So kleine Hunde, die sich für Riesen halten, sind auch nicht einfach zu händeln :D

 

 

Die Opferzahl ist ein Fliegenschiss und das liegt sicher nicht daran, dass die Frauchens der Zwerge potentielle Angreifer immer super abwehren können (denn das können die meisten nicht!). 

Jeden Tag kommt es zu unzähligen Begegnungen von großen und kleinen Hunden und in den allermeisten Fällen passiert nichts und erst recht nichts schlimmes. Dass ein kleiner Hund tot gebissen wird ist sicher nicht die Regel, sondern eine dramatische, unverzeihliche Ausnahme. 

Ich kenne Leute, deren Hunde totgebissen wurden und Leute, deren Hunde andere Hunde getötet haben. Aber das ist dennoch nicht an der Tagesordung. 

 

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Fliegenschiss soll jetzt nicht verharmlosend wirken. 

Und Maya und Benny sind für mich auch nicht wirklich klein, klein sind Chihuahuawelpen. :P 

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Gerade eben schrieb Estray:

 

 

Ich kenne Leute, deren Hunde totgebissen wurden und Leute, deren Hunde andere Hunde getötet haben. Aber das ist dennoch nicht an der Tagesordung. 

 

 

Nein, natürlich nicht :)

Aber es passiert eben.

 

Und wenn es in ganz D "nur" einmal pro Woche passieren würde (was nicht der Fall ist- es passiert täglich öfter), wären das immerhin 52 Gründe, weswegen man als Kleinhundehalter eben genauer aufs Gegenüber schauen sollte.

Der Jagdhund, der im Beutemodus meine Hunde angegriffen hat, hat von mir derbe was vor den Kopf bekommen, als er Sammy gepackt hatte.

Und ja.... bei freilaufenden Jagdhunderassen gucke ich sogar GANZ genau hin, wie die sich nähern, wie sie dabei gucken usw.

Kleine Hunde enden schneller als Beute, als eine Fluse oder ein Sammy.

Das ist einfach eine Tatsache. *schulternzuck*

 

Und wenn ich mir nun vorstelle, dass ich wie kaedschn mit einem einzelnen Chi durch die Gegend laufe, da würde ich im Zweifel auch jeden Hund abwehren, der mir nicht ganz koscher ist,

 

Aber ja nunja.... Bei mir sind diese Gedanken eh eher hypotetisch.

Ich gehe nicht davon aus, dass meine Hunde mal enden, indem sie totgebissen werden.

 

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vor 5 Minuten schrieb Estray:

Jeden Tag kommt es zu unzähligen Begegnungen von großen und kleinen Hunden und in den allermeisten Fällen passiert nichts und erst recht nichts schlimmes. Dass ein kleiner Hund tot gebissen wird ist sicher nicht die Regel, sondern eine dramatische, unverzeihliche Ausnahme. 

Ich kenne Leute, deren Hunde totgebissen wurden und Leute, deren Hunde andere Hunde getötet haben. Aber das ist dennoch nicht an der Tagesordung. 

Eva, bei dir ist das so.

In anderen Gegenden ist das anders.

Und stell dir vor, es gibt große Hunde, die nicht zärtlich mit Kleinen umgehen oder gebremst sind.

 

Ich finde, du verallgemeinerst auch sehr und du schließt sehr von deiner Situation auf andere.

 

Totgebissene Hunde sind sicher nicht an der Tagesordnung.

Aber Verletzungen und Ängste reichen ja auch aus. Oder nicht?

 

Eigentlich;) sind wir hier doch alle der Meinung, dass es mit Rücksichtnahme  klappt.

Einfach die Wünsche anderer HH akzeptieren.

Vielleicht kommt man ins Gespräch. Was ich sehr wünschenswert fände und kann sich doch dann durchaus annähern.

Keiner kennt den eigenen Hund besser als der HH selbst.

Und besser als Belehrungen oder Runtergucken wäre ein Gespräch, ein bisschen Einfühlsamkeit.

 

Nichts anderes hätte sich die TE gewünscht und alles wäre gut gewesen.

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vor 20 Minuten schrieb Estray:

Die Opferzahl ist ein Fliegenschiss und das liegt sicher nicht daran, dass die Frauchens der Zwerge potentielle Angreifer immer super abwehren können (denn das können die meisten nicht!). 

 

Hast Du irgendwelche Zahlen? Also wie häufig Kleinhunde von grösseren gebissen werden, oder ist das eine persönlich Annahme?

 

Zwar gehe ich auch davon aus, dass die meisten Begegnungen völlig harmlos verlaufen. Betrachte ich jedoch so ein Kleinhundeleben als solches, sehe ich das etwas anders. Nahezu keiner kommt ungeschoren davon und das beileibe nicht nur einmal in seinem Leben (kenne nicht einen einzigen unangetasteten Kleinhund). (Oder sind mit Opfern nur gleich totgebissene Hunde gemeint?)

 

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Ich habe schon in mehr Teilen Deutschlands gelebt, als die meisten anderen hier und auch jeden Tag mit mehr Hunden zu tun, als die meisten anderen. Und dennoch halte ich es für ungesund in Schubladen zu denken, habe Schiss vor selbsterfüllenden Prophezeiungen und glaube fest an Verhaltensübertragung. Ich bin gegen asoziales Verhalten und gegen Hysterie. Ich kann auch entspannt sein und dennoch richtig handeln, WENN Gefahr droht. Ob von einem herunterfallenden Ast, einem Auto auf dem Feldweg oder einem unkontrolliert heranstürmenden Hund mit Beschädigungsabsicht. Ich muss mir diese Gefahren nicht vorher in den Kalender eintragen um sie zu vermeiden. 

 

Gute Nacht. :) 

Rosilein, auf dich gehe ich gar nicht ein, da mir dein Einstieg hier schon so auf den Zeiger ging, dass ich dich lieber überlese. Auch dir gute Nacht.

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vor 3 Minuten schrieb Estray:

Ich habe schon in mehr Teilen Deutschlands gelebt, als die meisten anderen hier und auch jeden Tag mit mehr Hunden zu tun, als die meisten anderen.

Und dann erwartest du, dass andere mit weniger Erfahrung an nur einem Ort in Deutschland die gleiche Gelassenheit aufbringen wie du?

 

Ich finde immer noch: Miteinander sprechen ist die Lösung.

Und wo das nicht geht:Abstand halten.

 

Und dann möchte ich, dass andere auch Abstand halten.

 

Übrigens: Ich bin gaaanz sicher, dass Timmy die Halter anderer Hunnde auch ganz fix erkennt. Und genau weiß, welcher ignorante Halter zu welchem Tutnix gehört.

Von denen hält er nämlich auch nix ;)

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Nun, totgebissen wurde zum Glück keiner meiner Hunde, auch die meisten anderen haben es überlebt. Der Chi aus meiner Zwergengruppe, an sich ein richtig cooler kleiner Kerl, hat es sogar ohne Schramme überlebt, als eine Gruppe großer Hunde ihn gejagt hat und er in seiner Panik über mehrere Hauptstraßen weg heim gerannt ist. Von daher: Keine Opfer zu beklagen, alles paletti. Und ich bin jetzt hier raus.

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Silkies, das ist doch ganz und gar nicht Kleinhundspezifisch. Auch mein Dobimix wurde vom 5 Galgos auf die Straße gescheucht. 

Versuchs mal weniger persönlich zu nehmen, ok :knuddel

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vor 3 Stunden schrieb Silkies:

Nun, totgebissen wurde zum Glück keiner meiner Hunde, auch die meisten anderen haben es überlebt. Der Chi aus meiner Zwergengruppe, an sich ein richtig cooler kleiner Kerl, hat es sogar ohne Schramme überlebt, als eine Gruppe großer Hunde ihn gejagt hat und er in seiner Panik über mehrere Hauptstraßen weg heim gerannt ist. Von daher: Keine Opfer zu beklagen, alles paletti. Und ich bin jetzt hier raus.

 

Das war ironisch gemeint?

 

Einige hier glauben,das macht nichts mit den Zwergen, wenn sie in Panik davon rennen? Über den Haufen genudelt werden? Massiv eingeschüchtert werden, teils auch mit körperlichen Rempeleien, die weh tun oder sogar verletzen? Es ist zudem ein Unterschied, ob ein Säbelzahntiger hinter mir herrennt, oder eine Hauskatze! Die sind doch nicht doof, die wissen auch, dass ein Hund auf Beutetrieb was anderes vor hat als einer, der einen so zum Spaß eine Runde rennen lässt, ein Hund, der kein Zwerg ist, wird jedenfalls nicht als Beute angesehen, das ist ein großer Unterschied im Empfinden. Ein Hund muss nicht gleich tot sein oder schwerst verletzt, damit es ein nachhaltiges Problem ist. Seelische Schäden sind oft schwerer zu beheben als eine Wunde, die verheilt.

 

Übrigens ist eine Zurechtweisung, die begründet ist und angemessen auch von Zwergen durchaus gut zu verkraften (denn auch die großen Hunde wissen was sie tun, wenn sie erkennen, dass sie einen Hund vor sich haben und lediglich ein unangemessenes Verhalten korrigieren wollen, anderes könnten sie auch keine Welpen erziehen), wenngleich die auch mit etwas größerem Risiko einhergehen, insbesondere, was die Augen betrifft, (da kenn ich auch Fälle, die beim Überbeißen ein Auge verloren haben), problematisch sind die Übergriffe, insbesondere durch Beuteverhalten oder Mobbing.

 

Ich wundere mich immer wieder, wieso man sowas bagatellisiert, aber eine dezente Zurechtweisung durch den HH ist gleich eine Katastrophe?  Ich wundere mich halt immer wieder wieso man immer zweierlei Maß ansetzt, nämlich unter Hunden sind grobe Zurechtweisung und mehr (Mobbing/Beuteverhalten) nicht tragisch, da muss der Hund durch, das kann er verdauen, da soll man kein Drama machen. sobald aber der Hundehalter auch nur die Stimme leicht erhebt, nicht superfreundlich spricht, einen Schritt auf den Hund zu geht, ist es gruselig und mehr. Mein jetzt nicht mal dich damit, aber so ist eben ständig der Tenor bei jeder Diskussion, wo es um Korrekturen geht, bei Hunden prima, beim Menschen Katastrophe. 

 

Ja, es ist kein Weltuntergang, trotzdem ist es etwas, auf das ich dankend verzichte, ich brauch das nicht für meine Hunde, es ist völlig unnötiger Stress und nur weil andere keine Rücksicht nehmen können. Ich weiß mir einigermaßen zu helfen, ich muss aber ständig sehr aufmerksam sein, um nichts zu verpassen, nur deshalb sind meine Hunde bisher ohne  schwerwiegende körperliche Schäden weggekommen, allerdings hab ich mit Dunja nach wie vor überflüssige Probleme, die zwar besser geworden sind, aber es wird nie ein normaler Hund aus ihr werden, dazu sitz das was sie als Welpe erleben musste zu tief, das Misstrauen gegenüber Hunden ist einfach da, unbekümmert ist anders.

Und ich kenne bisher auch keinen Zwerghund persönlich, der nicht ohne schlechte Erlebnisse alt geworden ist, außer einen, der in der Pampa in der Schweiz wohnt. Viele sagen mir zwar, das ist mir noch nie passiert, aber die haben meist junge Hunde, treff ich die zwei Jahre später, haben die auf einmal genau die Probleme, die die meisten Zwerghundehalter haben. Es passiert nicht jeden Tag, nicht jede Woche, nichtmal unbedingt jedes Jahr, aber innerhalb von 15 Jahren durchaus öfter als nötig. Und ich kenne mehrere Zwerge, die ihr Leben lassen mussten oder schwerstverletzt waren. Es ist nicht so selten, wie hier von einigen dargestellt wird. Vorsicht/Umsicht ist auf jeden Fall geboten, Panik sicherlich nicht, aber Unbekümmertheit könnte man bereuen. Ich schätz das Risiko in etwa so hoch wie den Straßenverkehr, auch da muss man umsichtig sein und kann nicht blind durch die Gegend gehen.

 

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