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Das Hundeforum  Der Hund
filu78

Nicht mehr ansprechbar bei Hundebegegnungen

Empfohlene Beiträge

filu78   
(bearbeitet)

Hallo! Ich bin total verzweifelt! Ich habe einen 8 Monate alten Dackel-Jack Russel Mix (Rüde). Wir sind schon ein tolles Team. Er bleibt ohne Probleme alleine daheim, führt Kommandos..auch auf Entfernung nur auf Handzeichen aus. Läuft super gut ohne Leine und kommt sofort, wenn ich ihn rufe. An der Leine läuft er locker ohne Zug. Er ist freundlich allen Menschen und Tieren gegenüber..ohne Anzeichen von Aggressionen. Alles läuft super..solange uns kein anderer Hund begegnet. Habe ich ihn an der Leine, wird sofort in die Richtung des anderen Hundes gezogen. Nach kurzer Zeit fängt er an zu winseln und zu jaulen. Sein Blick ist nur noch auf den anderen Hund gerichtet. Er will dort unbedingt sofort hin. Wäre er nicht an der Leine und ich würde den anderen Hund zu spät sehen, dann rennt er los. Ich habe schon viel probiert um auch in solchen Situationen seine Aufmerksamkeit zu behalten oder diese wieder auf mich zu lenken. Ich schaffe es nicht. Ich habe es probiert mit Spielablenkung..mit clickern u den tollsten Leckerchen(obwohl ich nicht so ein Freund von Leckerchen bin). Ich bin in keiner Weise nervös und gehe gelassen an diese Situationen. Er kennt Freilauf und hat viel Sozialkontakte. Ich weiss, dass es an mir liegt und ich in der Erziehung etwas falsch gemacht habe,..dass diese Situationen so aufkommen. Ich kann mir nur nicht erklären, was ich falsch gemacht habe. Ich wünsche mir so sehr dieses in den Griff zu bekommen..aber wie? Bin für jeden Rat sehr dankbar! VLG

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Estray   

Oh, dir hat ja noch niemand geantwortet. :huh:

 

Erstmal finde ich, dass du sehr hohe Ansprüche an euch beide stellst. :) Das ist ein junger Hund, da muss noch nicht alles klappen und du brauchst nicht in jeder Situation gehört zu werden, das wäre zu viel verlangt. 

 

Ablenken finde ich immer....wie sag ich....am Thema vorbei. Du versuchst ihm klar zu machen, dass da nix Spannendes ist, es ist aber was Spannendes da. :P  

Hast du schon mal was von Zeigen und Benennen gehört? Lies dich in diese Methode mal ein, das ist was für euch.

 

Bis zu welcher Entfernung kann er noch entspannen bei Hundesichtung?

 

Wie sehen die Sozialkontakte aus? In welchem Moment darf er zum Hund, was tut er unmittelbar vorher? 

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Stefanie79   

Du hast einen ganz normalen pubertären Jack Fussel :D

 

Da hilft nur üben, üben , üben äääähh Zeit und üben. 

 

Ich sag mal so: Das abrufen von anderen Hunden ist quasi die Königsdisziplin. 

 

Der Weg dahin ist abhängig von Hund und Halter. 

 

 

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filu78   

Ich danke Euch für Eure Antworten!

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filu78   

Ich gebe meinem Kleinen oft die Möglichkeit, mit anderenHhunden zu spielen und zu raufen. Bevor ich ihn ableine und er zu ihnen darf verlange ich, dass er ruhig ist (nicht fiept..nicht mehr an der Leine zieht)..erst dann mache ich ihn ab und gebe ihm mit "ok"das Zeichen zum losdüsen. Dieses ruhig bekommen dauert oft ne Weile..er zittert vor Aufregung und kann sich auf das ruhig sein schwer konzentrieren.

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filu78   

ist der fremde Hund dann an uns vorbei..so ab ca.100 Meter, dann schaut er zwar noch in dessen Richtung, aber ist wieder auf mich konzentriert.

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gast   

Der Weg scheint mir der richtige zu sein - so mache ich das mit Bolle auch. Klappt inzwischen auch gut, aber bei weitem noch nicht perfekt. Sollte Bolle an der Leine ziehen gibt es ein "Schade" und er darf nicht zum Hund hin. Ist er ruhig und entspannt (Regelfall inzwischen), dann darf er wenn das für den anderen auch ok ist.

Hundesichtungen belohne ich insofern auch, wenn Bolle brav mit mir mitläuft.

Das Ganze braucht Zeit und Geduld, aber es wird.

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Rosilein   

Finde auch, dass das Anspruchsniveau recht hoch ist, gerade für einen jungen Hund.

 

Also mein 2-jähriger Beauci, von Hause aus eher ein gesetztes Temperament, liegt zwar mittlerweile brav ab und bleibt, doch ruhig ist er nicht. Auch er zittert (fiepen gehört nicht in sein Naturell) und sein ganzer Ausdruck verrät mir, er fiebert der Aufhebung des Befehls entgegen. Mit 8 Monaten hätte ich das zuverlässig ohne Leine gar nicht hinbekommen, eben weil in dem Alter die Konzentration eine schwierige Aufgabe für Jungspunde ist.

 

Ähnliches gilt für meinen nahezu blinden und tauben Renter (Mischling, 17-jährig). Er zittert zwar nicht, doch auch sein Körper gerät noch in Spannung, sein Gemüt in Wallung, welches er mit dem Stampfen seiner Vorderbeine zu kompensieren sucht.

 

Was kann es denn für einen Hund aufregenderes geben, als die Begegnung mit Artgenossen, der Hundethriller schlechthin? Vermutlich ganz ähnlich, wie Jungs am Sportplatz oder sonstige Spannungssituationen, die uns Humans befällt. Deswegen möchte ich noch mal fragen, ist das Erziehungsziel tatsächlich die innere Ruhe oder eher der äussere Gehorsam?

 

Wenn der zweite Fall zutrifft, was zu vermuten wäre, so muss die Spannung trotz einem (durch stetiges Training erreichten) Gehorsam aus dem Körper. Der eine zittert, der nächste stampft, ein anderer sabbert ...

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Stefanie79   
vor 14 Minuten schrieb filu78:

Ich gebe meinem Kleinen oft die Möglichkeit, mit anderenHhunden zu spielen und zu raufen. Bevor ich ihn ableine und er zu ihnen darf verlange ich, dass er ruhig ist (nicht fiept..nicht mehr an der Leine zieht)..erst dann mache ich ihn ab und gebe ihm mit "ok"das Zeichen zum losdüsen. Dieses ruhig bekommen dauert oft ne Weile..er zittert vor Aufregung und kann sich auf das ruhig sein schwer konzentrieren.

 

Vielleicht liegt da der Knackpunkt

 

Du verlangst das er ruhig ist (äußerlich)

machst ihn ab und BÄM darf er losdüsen.

 

Ist ein bisschen wie: auf die Plätze, fertig ... loooooooooooos

 

Verstehst Du was ich meine?

 

Er ist 8 Monate alt, da ist bei allem noch Partyalarm angesagt.

 

 

 

 

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gast   

Ruhe bei Bolle war zum Teil nur eine Sekunde - und dann langsam gesteigert. Nutzt ja nix, wenn der Hund hibbelt wann er endlich los darf... :)

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