Loko12

Verhalten bei Hundereibereien

26 Beiträge

ich habe so viele Raufereien gesehen in meinem Leben, ich seh das.

Das mit dem Laut oder leise stimmt auch nicht immer. Aber es ist die Verbissenheit, die Härte, die Kompromisslosigkeit, dieses Nicht-Akzeptieren der Signale des anderen.

Es ist auch völlig fehlinterpretiert, dass der stärkere weitermachen muss, weil der schwächere noch nicht aufgegeben hat (erinnert an eine aktuelle Diskussion)

Die Signale des Aufgebens gab es, wurden nicht akzeptiert, also muss der Schwächere weiterkämpfen, ob er will oder nicht. Was soll er denn sonst tun?

Kommentkämpfe sehen einfach anders aus.

 

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vor 32 Minuten schrieb Paige:

ich habe so viele Raufereien gesehen in meinem Leben, ich seh das.

Das mit dem Laut oder leise stimmt auch nicht immer. Aber es ist die Verbissenheit, die Härte, die Kompromisslosigkeit, dieses Nicht-Akzeptieren der Signale des anderen.

Es ist auch völlig fehlinterpretiert, dass der stärkere weitermachen muss, weil der schwächere noch nicht aufgegeben hat (erinnert an eine aktuelle Diskussion)

Die Signale des Aufgebens gab es, wurden nicht akzeptiert, also muss der Schwächere weiterkämpfen, ob er will oder nicht. Was soll er denn sonst tun?

Kommentkämpfe sehen einfach anders aus.

 

 

Da muss man aber auch ganz eindeutig zwischen Kämpfen unter Rüden und denen unter Hündinnen unterscheiden.

Meinen es Hündinnen ernst, bleibt nur eine übrig.

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vor 9 Minuten schrieb gatil:

Meinen es Hündinnen ernst, bleibt nur eine übrig.

 

Meine Rüden es ernst, vermutlich auch. Nur - meinen sie es vielleicht nicht ganz so oft wirklich ganz ernst :)

 

Aber wenn die Absicht in der Prügelei schon Beschädigung ist, dann ist das Geschlecht nicht mehr relevant.

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Einige beschreiben es schon richtig. Nicht jede Situation ist gleich ein Kampf auf Leben und Tod. Primär hängt es vom Wesen der beteiligten Hunde ab. Dann von der Situation und von der Anzahl der beteiligten. Für den Laien sind solche Unterschiede nicht immer unbedingt zu erkennen. Manches ist wirklich nur "Armdrückerei". Manches geht schon in "Backpfeifen austeilen". Manchmal ist es auch schon eine "Klopperei". Und selten ein wirklich bedrohlicher Kampf.

Ich entscheide das aus dem Bauch. Ist ein eigener Hund beteiligt ( oder es kloppen sich überhaupt meine eigenen ), reicht überwiegend ein Brüller von mir und alles geht auseinander. Ist ein Fremdhund beteiligt muss ich auch Lotto spielen. Ich versuche es erst mal verbal was meistens funktioniert. In wenigen Einzelfällen wird von mir mechanisch getrennt. Dann ist mir aber auch alles beim Gegenüber egal. Grundsätzlich gilt bei mir: ich bewahre meine(n) Hund(e) primär vor Schaden, der Fremde ist mir zweitrangig. Ich achte aber auch im Vorfeld darauf, dass keiner unserer Hunde zu einem fremden hingeht oder gar Streit anfängt. Das wird von mir unterbunden, bzw. sie machen es erst gar nicht.

Allroundempfehlungen gibt es da eigentlich nicht. Und ob´s auch gerade klappt, weiß man auch eigentlich erst danach.

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Wir hatten bisher (mit insgesamt 5 Hunden im Haushalt über die 15 Jahre) genau 1 Begegnung die ich als wirklich ernst einschätze bzw. es hätte werden können, gehabt. Kloppereien auch wirklich so gut wie nie. Vielleicht mal etwas gezicke.

Diese Begegnung ist noch nicht so lange her, habe davon schon mal berichtet. Da hat sich ein Staff auf meine junge Hündin geworfen. Zum Glück funktionierten noch ein paar Mechanismen bei dem Hund. Und meine hat sich keinen Milimeter gerührt. 

Siuation war: treffe ältere Dame mit jungem Staff (mix)  Rüden an der Leine. Frage ob ich meine Hunde (2 Hunde) anleinen soll. Halterin: Der ist nur etwas stürmisch. und sie hat ihn noch nicht so lange. Ich war ein paar Meter weit weg. Gut, mit stürmischen Hunden habe ich kein Problem, meine Hunde sind da auch cool genug für. Mit "Listis" habe ich erst recht kein Problem, die die ich kenne sind alle sehr coole Socken und ich bin ein großer Fan von ihnen.

Halterin macht Hund ab, Hund stürzt sich sofort, ohne irgendwelche Voranzeichen, Fixieren etc. auf meine Kleine die vielleicht 10 m weg ist. Die liegt direkt auf dem Rücken, starr vor Angst. Ich renne hin, rufe zu der Frau zu sie soll den Hund von meinem holen. was natürlich dann ich machen musste. Frauchen stand hilflos daneben. Außer ein bischen Fellverlust ist da nichts passiert. Was aber einzig und alleine daran lag das sich mein Hund wirklich absolut nicht mehr gerührt hat und ich schnell genug da war. Hätte sie contra gegeben, (schon ziemlich unhöfliches Verhalten) hätte es eine ziemlich üble Beißerei gegeben. Ich war in dem Moment so voller Adrenalin dass ich auch nicht darüber nachdachte einen fremden Hund der höchst erregt war, anzufassen. und glaubt mir, hätte sich dieser Hund in meinen verbissen... das wäre nicht gut ausgegangen. In dem Moment hätte ich wohl nicht mehr rational gehandelt. 

Und ich kenne genug Hunde die mal unhöflich sind, ich habe ja auch längere Zeit in einer Hundepension gearbeitet wo es öfter auch mal Reibereien gab... so ein Verhalten hatte ich vorher noch nie gesehen. und das wird dann "stürmisch" genannt. Der Hund hatte übrigens auch den Hals voller Bisswunden. war wohl nicht die 1. Begegnung dieser Art.

Für mich allerdings die 1......und ich hoffe das bleibt auch so. Ich habe zum Glück keine Hunde die Stress anziehen.

 

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Wenn mein Hund in einer wirklich ernsten Gefahrensituation ist - tue ich alles um ihn rauszuholen.

Was dann "alles" ist - kommt auf die Situation an und wie ich da drankomme und wer dabei ist.

In in einer ernsthaften Situation, in der ich Angst haben muss, mein Hund wird schwer verletzt, ist mir jedes Mittel recht und da steht mir mein Hund näher als alle anderen Hunde und deren Halter auf der Welt.Da stört es mich auch nicht, wenn andere "mimimiiii" machen. Die können gerne bei ihrem Hund noch anfangen nachzudenken und abzuwägen und den anderen schützen während so etwas grad abläuft - aber meins ist das nicht.

 

Bisher gab es noch keine solche Situation. Und ich hoffe das bleibt so.

 

Kleine Reibereien und Missverständnisse, kann er sehr gut alleine lösen.

Er spricht ja hündisch und ist nicht dumm und ich  muss mich nicht überall einmischen.

Er kann zum zum einen sehr gut selbst deeskalieren und zum anderen bemerkt er auch alleine, wann es besser ist, zu mir zu kommen und sich selbst rauszunehmen.

Aber auch das ist selten - trotz der Hundedichte hier und trotz das wir zusätzlich 4x die Woche dort sind, wo sich Hunde oft noch mehr ballen - passiert genau gar nichts.

 

Ich hatte noch nie eine Situation, in der es um eine Tötungsabsicht ging und erst eine einzige, in der ein Hund wirklich in Beschädigungsabsicht (fast 2, bei der 2. vermute ich es nur, dass wurde von einem anderen Hund vorher abgewendet) zu uns kam.

Das betraf meine erste Hündin. Ein großer, schwerer schwarzer Hund (ich sag die Rasse nicht, nicht dass es heißt ich hab was gegen die) überfiel sie erst und biss sie dann und lies nicht mehr los. Hätte er sie töten wollen, hätte er es zu jedem Zeitpunkt tun können.

Ich hatte mehr oder weniger noch Glück, dass der Besitzer sofort reagierte. Ich kann heute nicht mehr sagen, was genau er machte, aber sanft war die Hündin nicht abzuhalten. Die Hexe hatte damals 4 sehr tiefe Löcher im Hals.

 

 

 

 

 

 

 

 

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