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Snooopy

Welche Rasse als Dritthund?

Empfohlene Beiträge

Graefin   
Am Saturday, January 14, 2017 um 08:55 schrieb Snooopy:

Langhaarcollie:

Als Kind hatte ich selber viele Jahre lang einen Langhaarcollie. Ich könnte mir ihn als Begleiter gut vorstellen, weiß aber nicht, wie ein Collie mit der "Ruppigkeit" eines Schäferhundes zurechtkommt.

Daneben gibt es dort ja mittlerweile auch Zuchten, die mehr auf Arbeitseigenschaften züchten (z.B. Collies vom Schwarzen Feuer oder Collies vom Bopparder Hamm). Diese Hunde sollen einem Gebrauchshund in vielem ähneln. Ich weiß aber nicht, ob diese Linien passen könnten oder ich mich eher in den typischen "Schönheitslinien" umsehen soll

 

Wenn ein Collie mit einem DSH groß wird sollte das überhaupt kein Problem sein. Es gibt viele Leute, die die Kombi DSH-Collie haben und darauf schwören. 

Meine Hündin ist mit einem Retriever aufgewachsen und liebt das bollerige Spiel. Ganz im Gegensatz zu anderen Collies. 

Bopparder Hamm und vom Schwarzen Feuer sind schon etwas kerniger im Wesen ... meistens. Aber es gibt auch genug andere Linien die in Frage kämen. Sowohl unter den typischen Briten als auch unter den Amis/Möchtegern-Amis.

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gebemeinensenfdazu   
Am 11.1.2017 um 19:20 schrieb Snooopy:

- Verträglichkeit mit anderen Hunden ist zweitrangig. Mein Rüde ist mit anderen Rüden nicht verträglich, aber das wusste ich und kann ich managen. Da wüsste ich also, was auf mich zukommt.

Vielleicht liest es sich einfach unglücklich oder ich verstehe es nicht. Gerade dann, wenn bereits ein Artgenossenunverträglichkeitsproblem vorliegt, ist es doch vermutlich nicht so einfach im Rudel(zuwachs) und kann zu Stress führen. . Dann würde ich darauf achten, daß zumindest das keinen Problemfaktor beim neuen Hund zusätzlich darstellt.

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gast   

Wenn der DSH 7 oder 8 Jahre alt ist (also bei Anschaffung des dritten Hundes), sollte er noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Ich würde eher die Aktivitäten dem Alter und dem Gesundheitszustand anpassen, als einen dritten Hund dazu nehmen. Lange Bummel-Spaziergänge, Fährten gehen und ähnliches erfordert viel Zeit und wenn man einen aktiven Jungspund hat, will der ganz anders gefordert werden. Wollte man allen gerecht werden, müsste man auch getrennt voneinander gehen, neben den gemeinsamen Runden, aber die Zeit dafür muss man erstmal haben. 

Ich denke, dass die älteren Hunde mehr davon haben, wenn man sich auf sie einlässt und auch die etwas ruhigeren Jahre ausgiebig genießt. Und zwar nicht nur auf dem Sofa (die Zeit mag auch kommen, aber das ist ja hoffentlich noch lange hin). Einen nicht mal 10 jährigen Hund schon deutlich in seiner Aktivität zu reduzieren, fände ich schade. 

 

Klar, wenn wirklich den ganzen Tag Freizeit besteht, dann kann man das gut machen (wenn man auch wirklich Lust dazu hat), war bei uns ja auch so, als wir viele Hunde hatten. Die waren aber eben 24 Stunden Lebensmittelpunkt meines Partners und ich war auch nicht Vollzeit berufstätig. Da konnten wir in getrennten Gruppen und auch einzeln gehen - wir waren aber auch 12-14 Stunden am Tag draußen (bei Wind und Wetter, 7 Tage die Woche). Gut, waren auch mehr als drei Hunde ... aber bei vielen sehe ich halt, dass die älteren Hunde nur noch kurz um den Block gehen "der will nicht mehr, der ist zufrieden zu Hause". Auch diese Phase mag bei manchen Hunden irgendwann eintreten, aber ich habe es bei unseren nicht so erlebt. Da sind auch die alten Senioren noch gerne durch den Wald gestapft, haben was gesucht, Fuchsbauten kontrolliert, in der Sonne gelegen und andere Hunde beobachtet oder Apfelbäume abgeerntet. Dafür muss man aber auch die eigenen Sinne schärfen und sich auf die etwas langsamere Gangart einstellen. 

Wenn es nur noch auf "Gassi"-Runden für die Älteren rausläuft, weil man ja mit dem jungen Hund Fahrrad fahren, trainieren, reiten gehen und Spaß haben will, dann ist es relativ schwierig, sich selbst auf die Langsamkeit des Seins einzulassen. 

 

Muss jeder selbst wissen, kommt auf die Lebensumstände und die Hunde und die eigenen Ansprüche an. Ich kann jedem nur empfehlen, das Altern des Hundes (was bei Deinem DSH noch lange nicht eintritt) sehr bewusst zu genießen und sich darauf einzulassen. 

(Allerdings glaube ich, dass das vielleicht auch mit steigendem Alter des Menschen einfacher ist ... also altern nicht nur als Einschränkung und Verfall von Fähigkeiten zu erleben, sondern auch als einen innigen, intensiven Zeitraum, in welchem eine Nähe entsteht, die unglaublich ist). 

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Snooopy   
vor 23 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Vielleicht liest es sich einfach unglücklich oder ich verstehe es nicht. Gerade dann, wenn bereits ein Artgenossenunverträglichkeitsproblem vorliegt, ist es doch vermutlich nicht so einfach im Rudel(zuwachs) und kann zu Stress führen. . Dann würde ich darauf achten, daß zumindest das keinen Problemfaktor beim neuen Hund zusätzlich darstellt.

 

Ja, das ist richtig. Mit Rüden ist er nicht verträglich, daher würde hier nur eine Hündin einziehen.

 

vor 23 Stunden schrieb Graefin:

 

Wenn ein Collie mit einem DSH groß wird sollte das überhaupt kein Problem sein. Es gibt viele Leute, die die Kombi DSH-Collie haben und darauf schwören. 

Meine Hündin ist mit einem Retriever aufgewachsen und liebt das bollerige Spiel. Ganz im Gegensatz zu anderen Collies. 

Bopparder Hamm und vom Schwarzen Feuer sind schon etwas kerniger im Wesen ... meistens. Aber es gibt auch genug andere Linien die in Frage kämen. Sowohl unter den typischen Briten als auch unter den Amis/Möchtegern-Amis.

 

Das freut mich zu lesen :) Ich denke nämlich, dass von allen Rassen der Collie vermutlich mit am Besten zu beiden Hunden passen könnte.

 

vor 22 Stunden schrieb Cartolina:

Wenn der DSH 7 oder 8 Jahre alt ist (also bei Anschaffung des dritten Hundes), sollte er noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Ich würde eher die Aktivitäten dem Alter und dem Gesundheitszustand anpassen, als einen dritten Hund dazu nehmen. Lange Bummel-Spaziergänge, Fährten gehen und ähnliches erfordert viel Zeit und wenn man einen aktiven Jungspund hat, will der ganz anders gefordert werden. Wollte man allen gerecht werden, müsste man auch getrennt voneinander gehen, neben den gemeinsamen Runden, aber die Zeit dafür muss man erstmal haben. 

Ich denke, dass die älteren Hunde mehr davon haben, wenn man sich auf sie einlässt und auch die etwas ruhigeren Jahre ausgiebig genießt. Und zwar nicht nur auf dem Sofa (die Zeit mag auch kommen, aber das ist ja hoffentlich noch lange hin). Einen nicht mal 10 jährigen Hund schon deutlich in seiner Aktivität zu reduzieren, fände ich schade. 

 

Klar, wenn wirklich den ganzen Tag Freizeit besteht, dann kann man das gut machen (wenn man auch wirklich Lust dazu hat), war bei uns ja auch so, als wir viele Hunde hatten. Die waren aber eben 24 Stunden Lebensmittelpunkt meines Partners und ich war auch nicht Vollzeit berufstätig. Da konnten wir in getrennten Gruppen und auch einzeln gehen - wir waren aber auch 12-14 Stunden am Tag draußen (bei Wind und Wetter, 7 Tage die Woche). Gut, waren auch mehr als drei Hunde ... aber bei vielen sehe ich halt, dass die älteren Hunde nur noch kurz um den Block gehen "der will nicht mehr, der ist zufrieden zu Hause". Auch diese Phase mag bei manchen Hunden irgendwann eintreten, aber ich habe es bei unseren nicht so erlebt. Da sind auch die alten Senioren noch gerne durch den Wald gestapft, haben was gesucht, Fuchsbauten kontrolliert, in der Sonne gelegen und andere Hunde beobachtet oder Apfelbäume abgeerntet. Dafür muss man aber auch die eigenen Sinne schärfen und sich auf die etwas langsamere Gangart einstellen. 

Wenn es nur noch auf "Gassi"-Runden für die Älteren rausläuft, weil man ja mit dem jungen Hund Fahrrad fahren, trainieren, reiten gehen und Spaß haben will, dann ist es relativ schwierig, sich selbst auf die Langsamkeit des Seins einzulassen. 

 

Muss jeder selbst wissen, kommt auf die Lebensumstände und die Hunde und die eigenen Ansprüche an. Ich kann jedem nur empfehlen, das Altern des Hundes (was bei Deinem DSH noch lange nicht eintritt) sehr bewusst zu genießen und sich darauf einzulassen. 

(Allerdings glaube ich, dass das vielleicht auch mit steigendem Alter des Menschen einfacher ist ... also altern nicht nur als Einschränkung und Verfall von Fähigkeiten zu erleben, sondern auch als einen innigen, intensiven Zeitraum, in welchem eine Nähe entsteht, die unglaublich ist). 

 

Danke auch für deinen kritischen Beitrag. Du hast natürlich völlig Recht. Ich habe ähnliche Gedanken, deshalb bin ich mir mit der Entscheidung, ob überhaupt ein weiterer Hund einziehen soll, ja noch gar nicht sicher. Solange ich auch nur die leisesten Zweifel habe, wird hier kein weiterer Hund einziehen. Man soll ja auf sein Gefühl vertrauen :)

Dein Text tat mir gerade richtig gut. Ich muss sagen, dass ich, seit meine Hündin 8 Jahre wurde schon oft sehr traurig bin. Auch wenn 8 ja eigentlich noch kein Alter ist, geht es eben so langsam auf die 10 zu und die gemeinsamen Jahre werden weniger (und leider werden auch die Krankheiten mehr). Irgendwie macht mir das schon sehr zu schaffen, auch wenn das definitiv nicht der Grund für den Wunsch nach einem weiteren Hund ist. Hier soll und wird niemand ersetzt, also nicht falsch verstehen.

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Lexx   

Ich würde auf jeden Fall "etwas" mit ähnlichen Bedürfnissen suchen. Sonst hast du Hunde mit unterscheidlichen Bedürfnissen zu hause und doppelt Arbeit allen gerecht zu werden.

 

Vielleicht ja auch ein Border Collie?

 

Wenn du natürlich eine Rasse suchst die weniger braucht, dann würde ich auch eher etwas anderes suchen. Schafspudel finde ich auch ganz nette lustige Hunde.

 

"Echte" Altdeutsche ... da wäre ich vorsichtig. Finde ich eher schwierig diesen gerecht zu werden. Ich kenne auch 2 Problemfälle....  Zum Glück geben viele Züchter auch nicht an privat ab.

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Wilde Meute   
vor 57 Minuten schrieb Snooopy:

 Ich muss sagen, dass ich, seit meine Hündin 8 Jahre wurde schon oft sehr traurig bin. Auch wenn 8 ja eigentlich noch kein Alter ist, geht es eben so langsam auf die 10 zu und die gemeinsamen Jahre werden weniger (und leider werden auch die Krankheiten mehr). Irgendwie macht mir das schon sehr zu schaffen, auch wenn das definitiv nicht der Grund für den Wunsch nach einem weiteren Hund ist. Hier soll und wird niemand ersetzt, also nicht falsch verstehen.

 

Da sagst du gerade etwas sehr wichtiges - die Krankheiten werden mehr. Traurig wie es ist (und auch bei euch hoffentlich noch laaaange hin, 8 Jahre ist ja noch "die Blütezeit" :) )

aber das muss man berücksichtigen.

 

Ich musste eine lange Zeit doppelt und dreifach laufen/beschäftigen, weil die Hunde durch Krankheit / Alter, plötzlich ein sehr unterschiedliches Aktivitätslevel hatten.

Das sollte man mit einbeziehen in die Überlegungen.

 

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saicdi   

Bei den mittelgrossen bis sehr grossen Rudeln, die ich kenne (sind alles auch Pflege- und Hospizstellen), läuft das total unkompliziert ab:

Die Senioren entscheiden weitgehend selbst wann sie auf welche Gassirunde mitwollen bzw. irgendwann komplett drauf verzichten - setzt natürlich einen Garten vorraus

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Wilde Meute   
vor 4 Stunden schrieb saicdi:

Bei den mittelgrossen bis sehr grossen Rudeln, die ich kenne (sind alles auch Pflege- und Hospizstellen), läuft das total unkompliziert ab:

Die Senioren entscheiden weitgehend selbst wann sie auf welche Gassirunde mitwollen bzw. irgendwann komplett drauf verzichten - setzt natürlich einen Garten vorraus

 

 

Von welcher "Rudel"-Größe sprichst du? Und welchem Alter der Hunde?

 

Da müssen die Hunde aber schon sehr alt und unmobil, sowie desinteressiert gegenüber der Umwelt werden, dass sie nur noch in den Garten gehen. Hm..

Ich denke da nur an Maruscha hier aus dem Forum, die von ihren Besitzern im Bollerwagen noch ausgefahren wird,

damit der Hund trotzdem noch Eindrücke und Erlebnisse außerhalb von Haus/Garten bekommt.

 

Finde ich sehr lobenswert und ist bei unseren Hunden auch so angedacht, falls es mal soweit kommen sollte.

 

Als "Hospizstelle" würde finde ich das noch irgendwo verständlich, als Privatbesitzer mit wenigen Hunden geht es auch anders - finde ich.

Zumal man so etwas auch nicht einplanen kann, genügend Hunde sind bis ins hohe Alter aktiv und wollen beschäftigt werden.

 

 

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saicdi   

5 bis über 20 Hunde

6 Mon -18 Jahre

einen Hund, der nicht mehr viel laufen kann/will, kann man spazierenfahren-muss man aber nicht....finde ich....die schlafen dann eh fast den ganzen Tag

 

wollte eigentlich nur sagen, dass es nicht zwangsläufig ein Problem sein muss

"funktioniert" der vorhandene Hund/Hunde einwandfrei, kann ein zusätzlicher einziehen -warum nicht ?

 

übrigens hat sich meine Colliehündin ganz wunderbar mit DSHs vertragen und sehr viel gespielt :)

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LisaH.   

Hallo,

 

so ganz verstehe ich die Motivation zum Drittund nicht.

Ersthündin ist nun acht Jahre alt, geht also auf die zehn zu? Und ist damit quasi jetzt schon uralt? :huh:

 

Snooopy, warum möchtest Du denn einen Dritthund?

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