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Dein Hundeforum  Der Hund
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Welpenspielgruppen

Empfohlene Beiträge

gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

So in etwa mit etwas Geräteparcours war es hier auch. Gibt es im Forum jemanden, der mit der Kaffeerunde konfrontiert wurde? Das würde mich ein bißchen interessieren.

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Lemmy   

Nicht in der Welpengruppe direkt, nein. Aber in einer hundeschule schon durchaus, also natürlich nur in den Pausen, wenn die hunde so schön spielten ... <_<

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Lexx   

Ich bin eher kontra "Welpenspielgruppen".

Wirklich kompetente Hundetrainer nach meinem Geschmack habe ich da noch nicht gesehen. Genauso wenig wie sozialkompetente Althunde die eingreifen.

 

Wenn es heißt "Spielgruppe" bin ich eh vorsichtig, da es meist heißt eine Menge Welpen wird auf einen Haufen geworfen und soll "spielen". Das da gemobbt wird,Hund verängstigt ist, zu große Gruppen sind .... wird meist nicht gesehen. 

 

Ich bin für einen guten (!) Sozialkontakt  mit möglichst unterschiedlichen Hunden/Rassen.

Meine Hunde waren weder in einer Welpenspielgruppe noch in einer Hundeschule, haben dann trotzdem die Begleithundeprüfung abgelegt und mit dem Nachwuchs (ebenfalls ohne diese Erfahrungen) streben ich dies auch an. Sie sind äußerts verträglich und sozial.

Sinnvoll gestaltet ist es bestimmt gut.... aber die Spreu vom Weizen trennen ist nicht leicht...

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Bjenna Lady   

Ich war selbst auch in einer Welpenspielgruppe mit meiner Hündin. Es waren dort 5-6 Hunde maximal, jedoch verschiedene Größen. Meine Französische Bulldogge hat dann auch mal mit Labbi oder Dogge gespielt - natürlich die Welpenformate, aber dennoch groß im Vergleich zu meinem Wutzi. Bjenna hat es nicht geschadet, sie spielt grundsätzlich etwas gröber. Mit Hunden, die kleiner sind, als sie selbst, lasse ich sie daher ungern zusammen, da sie dann schnell zu grob wird und ins Mobben gerät. Mit größeren Hunden ist das kein Problem, da spielt sie wunderbar.
Grundsätzlich bin ich aber bei Welpenspielgruppen eher skeptisch. Wie ja hier mehrfach erwähnt wurde, ist es ja oft so, dass die Hunde sich selbst überlassen werden. Die Halter samt Trainer stehen dann am Rand und beobachten aus der Entfernung und freuen sich über das bunte Treiben. Dass die Hunde allerdings oft schon gar nicht mehr spielen, sondern ins Mobben verfallen, überfordert sind oder Angstverhalten zeigen, sehen sie oftmals nicht.

Ich erlebe es leider tagtäglich, dass Hundehalter ihre Hunde so überhaupt nicht lesen können. Der Hund beschwichtigt am laufenden Band, zeigt Meideverhalten und der Besitzer meint, der Hund fühle sich in der Situation absolut wohl.
Ich bin daher der Meinung, dass Welpengruppen mehr in den Hintergrund rücken sollten. Stattdessen sollten sich die Halter umfassender mit der Körpersprache der Hunde auseinandersetzen. So können sie einige gewählte Hundekontakte pflegen und dabei selbst ein Auge darauf haben, dass es sowohl dem eigenen Vierbeiner als auch dem Fremdhund gutgeht.

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Nasefux   

Mit meinem Rüden war ich damals in einer Welpengruppe wie aus dem Bilderbuch....so wie man es nicht machen sollte. Ich wusste es nicht besser, es war die einzige in der Gegend und der Hund MUSS doch sozialisiert werden <_<

Es waren ca. 10 Welpen von Zwergpudel bis Dogge alles dabei. Man durfte seinem Hund nicht helfen, der musste das selbst lernen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (er keifte alle anderen Hunde weg) spielte er augenscheinlich gerne mit den anderen. Im Nachhinein betrachtet  hat er dort schon gelernt, wie er sich andere Hunde vom Leib halten kann. Er war zwar durchaus noch lieb und nett und verspielt, aber die Erfahrungen blieben. 

 

Mit meiner Hündin, drei Jahre später, ging ich bewusst in keine Welpengruppe. Sie wurde lediglich mit ein paar uns bekannten erwachsenen Hunden sozialisiert. Sie hatte nie Interesse daran mit anderen Hunden (auch Welpen) zu spielen (alleine diese Tatsache wäre in einer Welpengruppe schon kontraproduktiv gewesen). Mit ihr hatte ich bisher noch keine ernsten Probleme mit anderen Hunden. Eher im Gegenteil. 

 

Ob ich in Zukunft mit einem Welpen in eine Welpengruppe gehen würde...keine Ahnung. Ich mache das sehr vom Hund und auch vom Angebot an Gruppen abhängig. 

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gebemeinensenfdazu   

Mit älterem Ersthund besteht ja schon viel (wenn auch nicht ausreichend) Sozialisationsangebot.

Mich würde interessieren, ob jemand aktuell so etwas erlebt hat (also in den letzten 1-2 Jahren), bzw. ob da eine positive Entwicklung eingesetzt hat.

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Myri   

Ich habe mir im Vorfeldschon meine Gedanken gemacht, ob ich eine welpenpruppe besuchen will oder nicht. Nyla ist eine etwas 'verrufene' Rasse  (acd ) und ich hatte natürlich sorge ob sie bei Artgenossen problematisch werden könnte. Ich habe mich gegen eine welpengruppe entschieden, da bei uns (wohnen auf einer größeren reitanlage ) ohnehin sehr viele Hunde jeglichen Alters und Rasse herumlaufen. Ich fand diese Mischung aus jungen verspielten, jungen weniger spielfreudigen und älteren souveränen Hunden für ihre anfangssozialisation als wertvoller und habe deswegen auf eine reine welpenpruppe verzichtet. Der o.a. artikel bestärkt mich in meinem bauchgefühl, dass das die richtige Entscheidung war;). Nyla ist inzwischen 14 monate alt und verhält sich auf unserem Hof sehr sozialkompetent. Im Freilauf in fremder Umgebung auch, lediglich an der Leine in fremder umgebung hat sie immer wieder Tendenzen zum Pöbeln. Wir besuchen, seitdem sie 6 Monate ist, eine junghundegruppe, in der es immer wieder kurze spielsequenzen gibt, die nach ein paar Minuten unterbrochen werden mit konzentrationsübungen und grundgehorsam für wieder einige minuten. Das finde ich gut aufgebaut, bei stresssymptomen wird ins Spiel eingegriffen. Es haben sich echte hundefreundschaften entwickelt und Nyla tut diese Gruppe gut, weil sie dort v.a. lernt zu WARTEN und auch mal nicht dran zu sein(größte Herausforderung für einen cattle:rolleyes:), weil vll gerade ein anderer Hund eine Übung macht. Ich kann gerade für übermotivierte Hunde eine so gestaltete junghundegruppe empfehlen, habe aber auch Glück gehabt etwas passendes gefunden zu haben. Ich denke dass Hunde mit einer Disposition für sozialkompetenzprobleme durchaus eher schaden als nutzen aus ungerichteten Welpen 'spiel'Gruppen davontragen können.. 

 

ein schöner thread von dem hoffentlich viele neuhundebesitzer profitieren :)

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Nali   
Am ‎19‎.‎02‎.‎2017 um 17:41 schrieb Myri:

Wir besuchen, seitdem sie 6 Monate ist, eine junghundegruppe, in der es immer wieder kurze spielsequenzen gibt, die nach ein paar Minuten unterbrochen werden mit konzentrationsübungen und grundgehorsam für wieder einige minuten. Das finde ich gut aufgebaut, bei stresssymptomen wird ins Spiel eingegriffen. Es haben sich echte hundefreundschaften entwickelt und Nyla tut diese Gruppe gut, weil sie dort v.a. lernt zu WARTEN und auch mal nicht dran zu sein(größte Herausforderung für einen cattle:rolleyes:), weil vll gerade ein anderer Hund eine Übung macht. Ich kann gerade für übermotivierte Hunde eine so gestaltete junghundegruppe empfehlen, habe aber auch Glück gehabt etwas passendes gefunden zu haben.

So etwas hatten wir auch, aber schon von Anfang an, da hieß es noch "Welpengruppe", aber es wurde eben nicht nur gespielt sondern auch immer wieder Übungen gemacht.
Das ging dann später in die "Junghundegruppe" über und tjoa, in der Gruppe sind wir immer noch, auch wenn es sich inzwischen nicht mehr so nennt, weil alle Hunde erwachsen sind. Aus erziehungstechnischer Sicht bräuchte man es eigentlich auch nicht mehr, aber wir gehen noch immer gerne hin. :) (Nala ist jetzt 1 1/2 Jahre)
Die Hunde  kennen sich nun seit Welpenbeinen an und unsere Trainerin denkt sich immer wieder neue, abwechslungsreiche Übungen aus. Es ist einfach eine nette Gruppe.

Nur um auch mal ein Positivbeispiel zu nennen ;)
Ach ja, und Nala ist gut sozialisiert. Aber sie hat unter der Woche natürlich auch Kontakt zu anderen Artgenossen auf dem Spaziergang.

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Junie   

dank der Welpenstunde hatte bei Hiro und Néo nie ein Thema mit kleineren Hunden oder Mops, Bulldogge, Boxer und Co. Beide kannten solche Hunde von klein auf und haben alles positiv verbunden. Kenne genug Wolfhunde, die kleine Hunde als Beute sehen und nicht als Hunde wahrnehmen oder röchelende Möpse als knurrend. Es ist wichtig was bei der Hundeschule gemacht wird und was sie einem selbst bieten soll. Für mich ist sie ein wunderbares Pflaster um meinen Hund mit diversen anderen Hunden zu sozialisieren und das eben von klein an im Spiel. Ich hab damit nur die allerbesten Erfahrungen gemacht.  

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gebemeinensenfdazu   
Am 19.2.2017 um 17:41 schrieb Myri:

Wir besuchen, seitdem sie 6 Monate ist, eine junghundegruppe, in der es immer wieder kurze spielsequenzen gibt, die nach ein paar Minuten unterbrochen werden mit konzentrationsübungen und grundgehorsam für wieder einige minuten

Das entsprach in etwa dem Programm der Welpengruppe. Bei der Junghundegruppe wird keine Interaktion zugelassen, vermutlich liegt das auch an den Teilnehmern, deren vorrangiges Ziel zu sein scheint, dem Hund jegliche Motivation zu nehmen. Die scheinen die Pubertät "abstellen" und unterwerfen zu wollen, weil der Hund sonst nicht gefordert wird, zur Not mit Halti. Vom Trainer geht das gar nicht aus...

Da war die Welpengruppe doch gemischter und viel weniger frustbeladen.

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