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Herdenschutzhunde zwischen Faszination und Albtraum

Empfohlene Beiträge

kareki   
(bearbeitet)

@caronna

Nein, ich meine nicht den Tosa Inu, der aus dem Shikoku (!) gezüchtet wurde, indem man alles Massige und Molossoide reingekreuzt hat.

 

Ich meine den Akita und das verwechsle ich nicht, sonst würde ich es nicht wiederholt als Fakt schreiben. 

Nachdem der mittelgroße Akita im 19. Jahrhundert durch das Einkreuzen westlicher Rassen (Mastiff oder Schäferhund z.B. - oder auch Tosa)  auf die heutige Größe und Masse gezüchtet wurde, begann die "Karriere" als Kampfhund, gerade im Odate herum. 

Da er nicht so gut darin war bzw. andere besser, wie der Tosa, waren es relativ kurz. Akitas waren aber Kampfhunde. Und man merkt das noch heute.

 

Ich denke, ich kenne mich mit den Nihon Ken sehr gut aus. ;)

Man sieht diese Einkreuzung heute noch stark beim American Akita.

Der japanische Akita ist der Versuch einer Rückzüchtung zum ursprünglichen Aussehen (nur die Größe wird beibehalten) - das Molossererbe sieht man dennoch.

 

http://www.katana-ken.de/bildergeschichte/hundekaempfe2.jpg

 

 

 

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kareki   
(bearbeitet)

*um Odate

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb caronna:

Die immer wieder auftauchende Behauptung, von "Schmerztolerant",  "zubeißen und nicht mehr loslassen", "ehöhte beißkraft" ist schlichtweg falsch. letzteres hat noch keiner gemessen, und wo sollte das gemessen werden? in der vorderen Schnauze, ganz hinten?

vielleicht schaut ihr mal da rein: http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/steinfeldta_2002.pdf

 

 

Das ist ein sehr guter Link. Für den Einstieg reicht es vielleicht ab Seite 132 zu lesen bis ca. 152. Dort wird auch über die Vererblichkeitsanteile referiert.

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marcolino   

Ich bin da jetzt bei Seite 143 (Historie "Kampfhunde") und Seite 144 hängengeblieben. Hochinteressant, sehr kompakte Informationen.

 

Vor Allem die Aussage von Ochsenknecht (1989), viele als Verhaltensstörungen aufgefasste Verhaltensweisen wären tatsächlich "Verhaltensstörungen, die keine sind", weil sie im gesamten Kontext und gerade im Zusammenhang mit dem Menschen betrachtet werden müssten. finde ich hier sehr bemerkenswert.

 

Das heißt nämlich, dass vielen Verhaltensweisen, die als Störung/Fehlentwicklung aufgefasst werden, gar keine Störung zugrunde liegt, sondern einfach nur situatives hündisches, aber völlig normales Verhalten als Reaktion auf die Umwelt sind.

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caronna   
Am 8.3.2017 um 02:11 schrieb kareki:

 

Nein, ich meine nicht den Tosa Inu, der aus dem Shikoku (!) gezüchtet wurde, indem man alles Massige und Molossoide reingekreuzt hat.

 

Gibts da was wie eine schriftliche Quelle?

Die Seite ist übrigens schlecht zu lesen, vermutlich falscher zeichensatz

 

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Tyrshand   
Am 9.3.2017 um 11:47 schrieb caronna:

 

Gibts da was wie eine schriftliche Quelle?

Die Seite ist übrigens schlecht zu lesen, vermutlich falscher zeichensatz

 

 

Zu was?

Dass der Tosa u.a. aus dem Shikoku entstand?

Das kann man z.B. auch hier nachlesen: http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/tosa-inu

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Tyrshand   

Und (ist nicht Inhalt dieses Themas, aber um die Frage evtl. zu beantworten) zur Vergangenheit, auch die dunklere, des Akitas, findet man nicht allzu viel im Internet, da diese Informationen gerne weggelassen werden. Sie sind unangenehm und man hat Angst, dass ein falsches Bild rüberkommt. Im Englischssprachigen gibt es dazu zum Teil mehr Informationen: http://www.thejudgesplace.com/Judging/Akita/Temperament-bja-11998.asp

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Ziegen-Jule   
(bearbeitet)

Also meines Wissens stehen nicht viele HSH auf Listen. Die einzigen die mir bekannt sind sind Hamburg und Hessen mit Kaukasischem Owtscharka und Kangal.

Oder gibts da was neueres?

Ich find den Artikel recht gut geschrieben, es sind eben nicht einfach "nur" Hunde, eher verkappte Katzen. Wie extrem es ist, ist eben rasseabhängig.

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