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Dein Hundeforum  Der Hund
Estray

Von wegen mopsfidel.....

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Lique   

Wer am OT interessiert war...., ich verlinke einfach mal gegenseitig. 

 

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Wilde Meute   
(bearbeitet)
vor 21 Minuten schrieb marcolino:

Wenn links ein Welpe ist, dann besteht noch die Chance auf eine längere Schnauze.

 

 

 

Nein,eigentlich nicht. Zumindest nicht nachdem, was ich bisher gesehen habe.

Die Proportionen verändern sich,die Schnauze wird eigentlich nicht mehr länger, eher kürzer, zumindest so im Gesamtbild.

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Rosilein   
vor 45 Minuten schrieb Lique:

Es gibt schon so viele Gesetze und die kann man auf so lustige Art und Weise auslegen...da hab ich einfach meinen Glauben verloren. Es steht eigentlich das meiste schon in § 11b TierschG (https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html).

 

Ich geb Dir in der Theorie recht, aber ich glaube halt nicht an die Praxis. 

 

Also zunächst: Verstehe Dich sehr gut ... man kann die Lust verlieren ... den Atem ... die Geduld ... und selbstverständlich den Glauben ... (im Grunde genommen geht es mir nicht viel anders .... ich finde diese Qualzuchten derart von scheisse ... dafür finde ich keine Worte ...)

 

Das mit dem TierschG ist so eine Sache ... M.E. bedarf es sogar einer Ergänzung/Differenzierung ...

Bis sich dann ein gewissen Verantwortungs-/Schuldbewusstsein in der Gesellschaft verankert (also ein Umdenken erfolgreich zu etablieren) das dauer eeeewig.

Und dann sind wir längst noch nicht disziplinarisch ausreichend dabei (das erinnert mich ein wenig an die Pelzmantel-Kiste ...).

Es ist (leider) auch nicht neu, dass dabei die Verantwortlichkeiten so häufig hin und her geschoben werden, dass man sie oft nicht einmal mehr wiederfindet ...

Lange Rede ... kurzer Sinn: das dauuuuert, nicht selten über mehrere Generationen ... Man muss dran bleiben ... irgendwie ... Auch, indem man seinen Unmut hier kund tut ... wie beim Spaziergang ... mittlerweile tue ich mir da überhaupt keinen Zwang mehr an ... wobei ... hier bei mir eher ländlich ... d.h. man begegnet sehr selten solch gehandicapten Exemplaren ...

vor 55 Minuten schrieb Lique:

Ist es nicht so, dass man in der Kategorie Begleithunde recht viele der körperlichen Defizite findet (zu lange Haare, keine Haare, keine Nase....). Da sieht man für mich heute schon, was dabei raus kommt, wenn Mensch auf Begleithund züchtet.

Oder eben: Immer noch!

Und ich gehe völlig mit Dir überein, ausgerechnet in dieser Kategorie tut man so, als müssten diese Hunde nichts leisten, als könnten sie glatt auf gesunde Körperlichkeit verzichten. Was für ein Irrtum!!!

 

vor 59 Minuten schrieb Lique:

Die Meinungsdifferenzen entstehen aus meiner Sicht daraus, dass die Menschen diesen Preis (Edith: und den Gewinn!) unterschiedlich gewichten bzw. einige der Meinung sind, dass er gar nicht existiert (Edith: gilt wiederum für Preis und Gewinn; ich glaube zB an einen sehr hohen Preis und keinen Gewinn)

Da - meiner Ansicht nach - der Preis (vom Hund) Stand heute (eben siehe diese Kategorie) längst teuer bezahlt wird, kann ich mir kaum vorstellen, dass es noch schlechter werden kann (möglich, ich wäre ein unverbesserlicher Optimist ... wobei mein Umfeld behauptet ... Realist).

 

Immerhin, die Stimmen gegen diese Qualzuchten werden lauter, mehr Dokus/Berichte in den allgemeinen und einschlägigen Medien .... und selbstverständlich auch in den Foren ... Man kann nur dran bleiben ... Das ist natürlich keine Garantie, dass wir zwei Beiden das noch erleben ...

Was ich damit sagen will, das Zuchtziel "Gesellschafts-Begleithund" ist eigentlich (hundeseits) längst erreicht, der ganze übertriebene SchnickimickiKindchenKrams wieder runter, vernünftig Nase, Augen, Fell drauf ... et voilà ... da wäre er doch, der Gesellschaftsbegleithund.

 

Wozu überhaupt Rasse, dafür nehme ich der Kürze wegen einen Link: http://hundemagazin.ch/rassentypische-verhaltens-und-hormonprobleme-bei-hunden/

 

Von der Unerreichbarkeit, das Züchten in Deutschland komplett abzuschaffen abgesehen, wir leben in einer globalisierten Welt. Bereits jetzt werden wir von Hunden aus dem Ausland überflutet, selbst für den TS wird mittlerweile produziert (hab ich auch erst kürzlich gelernt).

 

Würden wir das komplett aus der Hand geben, hätten wir überhaupt keinen Ansatzpunkt mehr, Einfluss zu nehmen, mit guten Beispielen voran zu gehen. Und auch das ist m.E. nötig, um in den Köpfen der potentiellen HH etwas zu verändern ... Man lässt ihnen sonst das Schlupfloch ... "bietet keiner hier an". Dabei gibt es nicht wenige Züchter im Inland, die längst die Lust daran verloren haben und es werden mehr. Viele bemühen sich, dennoch werden sie in einen grossen Topf geschmissen und müssen sich Vergleiche mit Vermehrern gefallen lassen.

 

Es mag sein, dass der einzelne Züchter nicht viel erreicht, doch er ist genau so wenig alleine wie Du als Vegetarier (und letztere haben auch mal ziemlich klein angefangen, doch schau jetzt mal in die Regale der Supermärkte ;) .... und als nicht Vegetarier ... jedoch ungerne Fleischesser ... das Sortiment nehme ich doch gerne :) ... weil es da ist!

 

 

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kareki   
(bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Sozey:

 

Ich dachte das wäre durch gewollte Zucht entstanden... aber das ist eigentlich auch egal, da die Natur das über kurz oder lang alleine wieder "regeln" würde (Selektionsdruck).

Das passiert aber nicht, da der Mensch da eingreift und den Fortpflanzungserfolg der "schlechter angepassten" Tiere künstlich anhebt. ;-)

 

Wenn man Brachyzephalie nur mit Bulldogge und Co. in Verbindung bringt... bekommt man den Eindruck, das habe der Mensch versaubeutelt. Er hat das Vorliegende verschlimmert.

 

Klar wird das bei dolchiocephalen Rassen wie Collies oder verschiedenen Windhunden. ;)

 

Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, ob *leichte* Formen davon verschwinden würden oder nicht.

 

Aber Utopien und "Natur = gut" sind sowieso schwer zu widerlegende Standpunkte.

 

 

Brachyzephalie gibt's sogar beim Menschen.

 

 

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kareki   
vor einer Stunde schrieb marcolino:

Wenn links ein Welpe ist, dann besteht noch die Chance auf eine längere Schnauze.

 

Ich kenne auch mehrere Mopse mit deutlich längerer Schnauze.

 

 

Die Länge der Schnauze allein sagt noch nichts aus. Man muss das "Innere" sehen. Da gruselt es einen regelrecht.

 

Das ist nämlich auch so ein Kniff der "Gesunden Plattnasen"-Fraktion. Zu propagieren, die "längere Schnauze" sei gesund.

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Lique   
vor 9 Minuten schrieb kareki:

Aber Utopien und "Natur = gut" sind sowieso schwer zu widerlegende Standpunkte.

 

 

 

 

 

Hat hier glaube ich gar niemand gesagt. Es gab die These, dass es in der Natur zu keinen Hundetypen ohne Nase kommen würde. Und dann gab es an anderer Stelle die These, dass Zucht erst dann ein über menschliche Wünsche hinausgehendes "Gut" beinhalten würde, wenn sie etwas schaffen würde, dass besser ist als die Natur. 

 

Utopien habe ich auch nirgends gelesen. Für mich kann ich sagen, ich sehe bei dem Thema nur Probleme, keine Lösungen. Deshalb bin ich mehr misanthrop als Utopist.:)

 

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kareki   

Brachyzephalie heißt nicht "gar keine Schnauze". Das war st eine Übertypisierung, die zurecht bemängelt wird.

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Michelle003   
vor 54 Minuten schrieb kareki:

Brachyzephalie gibt's sogar beim Menschen.

 

Bei was meinst du das denn genau?

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Estray   

Googel mal den Begriff...auch Menschen können so aussehen.

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