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Naskith

Cisco - Unser Rumäne (Rassenraten)

Empfohlene Beiträge

Brummkreisel   
vor 18 Stunden schrieb Naskith:

Er ist sehr sehr schwer einzuschätzen. Sobald er merkt es geht raus, wird er ja aktiv, kommt hastig an die Tür getipselt, lässt sich brav anziehen und läuft.. läuft läuft läuft, mit dem könnte man eine 5 tägige Wanderung unternehmen. Der kann laufen bis zum umfallen, aber das wars auch schon. Zu was anderem lässt er sich garnicht begeistern, weder drinnen noch draußen.

Jaaa das könnte auch unser Hund sein von dem du erzählst :8_laughing:

 

Unser Fellschwein aus einem ungarischen Tierheim hatte anfangs auch Interesse an nix, schlafen, fressen, Geschäfte erledigen, Zeitung lesen. Nach und nach haben wir ihm dann Dinge angeboten, in der Hundeschule wurde er total zum Streber. Er ließ sich für alles begeistern und hat überall mitgemacht. Aber das hat auch so in etwa ein halbes Jahr gedauert bis er "völlig angekommen" war und er wirklich wusste wie die Dinge hier funktionieren und dass ihm nichts mehr passiert.

 

Ich hab ziemlich früh einen DNA-Test machen lassen. Schäferhundmischling mit Parson Russel und Springer Spaniel. Ob der Test stimmt - keine Ahnung. Wenn ich auf die 10 Jahre zurückblicke, die wir nun schon hinter uns haben, kann ich nur sagen, das Ergebnis passt schon irgendwie :4_joy: Zumindest vom Verhalten her. Optisch hielten/halten ihn viele für einen Labrador-Dackelmischling.

 

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NannyPlum   

Ich kann verstehen, dass du frustriert bist. Aber vielleicht hat er ja ein bisschen so etwas wie einen "Kulturschock"? Ein tolles Zuhause, ein weiches Körbchen, Zuwendung, gutes Futter - warum sollte nicht auch soviel Schönes aufeinmal einen Hund überfordern können?  Schlaf ist ja auch eine Form der Verarbeitung. Und vier Wochen sind echt eine kurze Zeit im Vergleich zu seinen 4 -5 Jahren Leben in Rumänien, in denen er zurecht kommen musste und sich auf die bescheidenen Lebensumstände eben so gut als möglich eingestellt hat. Ganz ehrlich, ich würde den ganzen Unterordnungskram erstmal beiseite lassen. Seid einfach nur zusammen. Gebt ihm Zeit zum Auftauen. Ich glaube, der Rest kommt von ganz alleine. 

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gebemeinensenfdazu   

Und naja, "Sitz" machen ist jetzt auch kein Grund für einen Freudentanz, Apportieren auch nicht. Freut euch, keinen Balljunkie zu haben.

Geht neue Wege, vor allem nach draußen, laßt ihn erkunden, geht auf seine Hobbyvorschläge ein, vielleicht , nein, sehr sicher, tun sich da ungeahnte Möglichkeiten auf.

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Naskith   

Danke für die tollen Antworten :) Es ist beruhigend zu wissen das auch andere Hunde sich so verhalten (haben) Brummkreisel^^

Wir dachten halt das wir schon langsam anfangen können mit den ''Basics'' grad weil er ja offenbar einer ist der länger braucht bis er

was kapiert hat. Das gleiche hatte auch die Trainerin gesagt, es bringt nichts wenn man ihn jetzt 6 Monate machen lässt was er möchte,

er muss ja zumindest die Basics wie Sitz, Platz, Komm / Bleib lernen. Mit Sitz haben wir nun angefangen, und da haben wir das Gefühl

das es eine lange Angelegenheit werden könnte. Wir üben es immer vor dem Gassi gehen, da dort seine Aufmerksamkeit am größten ist.

Aber man merkt schon das es ziemlich dauert, selbst wenn er es schon ein paar mal gemacht hat. Für uns ist es schon enorm wichtig das er die

Basics lernt, und das nicht erst nach einem Jahr. Denn dauerhaft an der leine rumzulaufen macht ihm sicher auch keinen Spaß. Wenn er schon so lange braucht bis ''Sitz'' wirklich sitzt , dauern die anderen Sachen auch ihre Zeit. Da möchten wir eben nicht erst nächstes Jahr mit anfangen wenn er eventuell bis dahin ''angekommen'' ist.

 

Wie lange hat es eigentlich im durchschnitt gedauert bis eure Hunde (falls neu/unbenannt) auf ihren Namen reagiert haben?^^

 

Aber mal eine kleine Nebenfrage, ist es normal das er nicht trinken will? Klar, die Tierärztin sagte es gibt Hunde die trinken so gut wie garnichts, denen muss man halt das Nassfutter als ''Suppe'' servieren, das wäre auch nicht schlimm, aber bei dem Wetter (aktuell ja bis zu 31 grad) finde ich es schon komisch das er selbst nach einer längeren Gassi Runde so absolut garnichts trinken will. Selbst wenn wir es ihm direkt vor die Nase stellen oder versuchen ihn zu animieren, er will nicht trinken. Reicht sein ''Süppchen'' Futter da jeweils Morgends und Abends aus an Flüssigkeitszufuhr? oO Wenn nicht werden die Gassi Runden bei diesen Temperaturen mal lieber etwas verkürzt. Wir gehen momentan 4x täglich mit ihm, davon Vormittags und Abends längere Runden. Irgendwie habe ich bedenken das er so wenig trinkt bei der Hitze ^^ zwingen kann ich ihn ja auch nicht.

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Nebelfrei   

Trinkt er unterwegs in Bächen oder so? Wega trinkt zuhause auch nur in Ausnahmefällen.

Du könntest probieren das Teinkwasser etwas zu aromatisieren. Ich tue ein bisschen Milch ins Wasser, wenn ich will, dass Wega mehr trinkt.

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Naskith   

Unterwegs trinkt er auch nichts.

Das mit der Milch probiere ich mal, danke für den Tipp ^^

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Hüttenkäse oder Saft könnte man auch zugeben in geringen Mengen .

Rückruf würde ich noch vor "Sitz" üben, Sitz braucht man eigentlich nicht. Seid ihr momentan mit der Schleppleine unterwegs (und was macht ihr dann)? Zeigt er Jagdinteresse? An Kommandos finde ich "Bleib" (bzw. Steh oder Stop), ein Abbruchkommando wie "Nein" (mit Alternativhandlungsangebot), diverse Lobe und das "Hier" wichtig, darauf würde ich mich für den Anfang beschränken.

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gast   

Ich habe auch eine Hündin aus Rumänien die relativ lange gebraucht hat anzukommen. Spielen will sie nach wie vor nicht, das will aber keiner meiner Hunde, finde ich daher normal. Sie geht aber sehr gerne spazieren und ist da der einfachste Hund den man sich vorstellen kann. Sie kann bis heute weder Sitz noch Platz da das für mich einfach nicht wichtig ist. Trotzdem läuft sie beim Spazierengehen sehr viel frei. Da hat sie nicht die Tendenz sich weit zu entfernen und wenn nötig lässt sich auch problemlos zurückrufen. Ich würde bei eurem Hund derzeit auch auf diese Art der Erziehung verzichten (außer er zieht euch an der Leine hinterher, das mag ich gar nicht) und nur versuchen dass es seine Lebensfreude wieder findet. Ihm Sitz oder Platz zu lernen läuft euch nicht davon. Das geht in einem Jahr noch genau so. Dann hat er vielleicht auch Spaß dran.   

 

Toll wie er sich im Vergleich zu den ersten Bildern entwickelt hat. Ich finde schon dass er aufmerksam schaut. 

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Naskith   
(bearbeitet)

Ja wir gehen momentan mit der Schleppleine raus. Dort lass ich ihn in der Regel auch immer die vollen 10 meter ausnutzen (natürlich nicht an den Straßen sondern nur im Feld / Wiese) und versuche ihn zwischendurch zu mir zu rufen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Wenn er dann kommt bekommt er ein kleines Leckerlie aus dem Preydummy. Mein Ziel ist es das er irgendwann mal frei laufen kann, das trau ich ihm momentan absolut nicht zu, auch wenn mich andere Hundebesitzer die wir draußen getroffen haben vom Gegenteil überzeugen wollten. Solange er nicht abrufbar ist, kommt er nicht von der Leine. Das Sitz üben draußen hab ich schon aufgegeben xD Es ist mir teilweise aber unverständlich, er hat es schon so oft gemacht, und trotzdem braucht er jedes mal gefühlte 2h bis er reagiert. Ich glaube er ist einfach ein extrem langsamer lerner. Es ist ja nicht nur beim ''Sitz'' üben so, das wirkt sich ja auch auf andere Sachen aus. Kommen tut er auch nur wenn man am anderen Ende der Leine den ''Kasper'' macht, das kann eigentlich auch nicht das Ziel sein :lol: Ansonsten steht er nur unbeteiligt rum wenn wir mal stehen bleiben, beachtet uns nicht oder schmeißt sich direkt auf den Boden und wälzt sich rum. Letzteres ist auch furchtbar nervtötend, solche ''Wälzanfälle'' hat er öfters mal wo er sich einfach - egal WO- hinwirft und sich wälzt. Beim überqueren von Straßen natürlich nicht gerade lustig. Ein gewisses Jagdinteresse besteht bei ihm, wenn da mal ein Hase aus dem Feld geschossen kommt macht er schonmal anstalten hinterherzusetzen. Aber auch nur wenn es unerwartet an oder vor ihm vorbeischießt. Werfen wir von hinten z.b. mal ein Stöckchen ins Feld neber ihn, beachtet er das garnicht.

 

Um nochmal auf das Wasserthema zurückzukommen, ich habe das Gefühl er hat ANGST vor Wasser o.O Das er absolut keine Wasserratte ist durften wir in unserem Ostseeurlaub feststellen, er hat das Wasser tunlichst vermieden. Wir kommen eben vom Gassi, Hund liegt sich tothechelnd im Körbchen, ich fülle seine Wasserschüssel frisch auf und stell sie ihm sogar ins Körbchen DIREKT vor die Nase. Versuche ihn zu animieren, aber er steht direkt auf und verzieht sich unter meinen Schreibtisch. Hinter seinem Körbchen steht auch eine Zimmerpflanze ,  wehe man kommt mit der Gieskanne  , da nimmt er auch direkt reis aus. Kann es sein das er wirklich solche Angst vor Wasser hat , bzw . Wasser nicht mag, das er es nichtmal trinken will? Aber trinken MUSS er ja ob er will oder nicht. Der Tipp mit der Milch hat leider nicht funktioniert :/

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Locke   

Zu den Verhaltensweisen kann ich nichts beitragen, ich habe keine Erfahrung mit einem Hund aus dem Shelter. Aber zu dem Wasser trinken: vielleicht kennt er es einfach nicht, aus Näpfen zu trinken? Manche Hunde mögen z.B. überhaupt keine Metallnäpfe und saufen nicht daraus. Vielleicht irritiert sie das Glitzern oder der Geschmack des Metalls. Ich würde in der Wohnung mal lauter verschiedene Trinkmöglichkeiten aufstellen. Einen Plastikeimer mit Wasser, einen Blumenuntersetzer mit Wasser, eine Glasschüssel, eine Porzellanschüssel etc. Möglicherweise geht er an etwas ran....

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