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Die unglaubliche Auswirkung der Darmflora auf das Altern

20 Beiträge

Eine ganz spannende Entdeckung der Max-Planck Gesellschaft:

Ältere Fische mit junger Darmflora leben nicht nur rund 40 Prozent länger als Fische, die nur ihrer eigenen Darmflora oder der gleichaltriger Tiere ausgesetzt waren. Sie sind auch im für die Killifische greisen Alter von 16 Wochen noch so agil wie  junge Fische.

 

Zum ganzen Artikel:

 

https://www.mpg.de/11235969/darmflora-altern

 

Apropos ... mir selbst ist erst vor einigen Monaten bewusst geworden, wie wichtig die Ernährung und der Aufbau (zwar keiner neuen), aber veränderten Darmflora ist. Seit ca. September 2016 verzichte ich nahezu komplett auf Getreide. Keine Pizza, keine Nudeln, kein Brot, keine Brötchen, kein Kuchen ... nichts dergleichen. Zudem esse ich relativ wenig Einfachzucker. Auch auf Fleisch verzichte ich.

 

Das Resultat:

Kein Hunger zwischendurch (und ich hatte immer Hunger - den ganzen Tag über), sämtliche Magen-Darm Probleme einfach weg, keine Kopfschmerzen mehr.

Hätte ich so nicht ansatzweise erwartet. Und mir ist klar geworden, wie heftig sich einige Lebensmittel auswirken. Man denkt immer, dass man sich z.B. mit gesundem Vollkorn gut ernährt, doch ist Getreide (ob nun aus vollem Korn oder nicht) der größte Mist den man essen kann.

 

Weiß man nur nicht, denn man kennt ja nicht das Gefühl wie es ohne ist. Man muss sich selbst über einige Wochen einem Test unterziehen. Bei den ganzen absolut gegensätzliche vermeintlichen Studien zur Ernährung geht es tatsächlich nur mit einem Selbstversuch ... aber einem konsequenten, wo man sich nicht selbst belügt.

 

 

 

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Und das hat was mit den Fischen zu tun?

Ich lese da nämlich was ganz anderes heraus...

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Das "apropos" kennzeichnet einen Gedankensprung, der mit den Ergebnissen / Beobachtungen der Max-Plank Gesellschaft nichts zu tun hat, aber im Allgemeinen mit der Wichtigkeit des Darms / der Darmflora, die zwangsläufig maßgeblich durch die Ernährung beeinflusst wird.

 

 

 

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Ja, aber es hat genau nur den Begriff gemein, sonst gar nichts... das hat mich verwirrt. :)

 

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Hattest du vorher mal Zöliakie AK s getestet? Oder liegt vielleicht eine Weizenallergie vor?

Ich hab' das ja auch mal ein paar Jahre gemacht, mir ging es mit Getreide besser. Wenn man sich primär von Broten ernährt, und das nicht mit frischem Gemüse und Obst kombiniert, besteht höchstens das Risiko, sich zu einseitig zu ernähren.

Aus dem Artikel entnehme ich nur, daß man wohl öfter einmal eine Darmkur machen sollte, wenn die Ergebnisse übertragbar sind und nicht spezielle Pathogene mitwirken.

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Aus dem Artikel kann man eigentlich nur entnehmen, dass Darmbakterien junger Artgenossen bei älteren dazu führen, dass sie länger leben und agiler sind, wenn zuvor die (alten) Darmbakterien abgetötet wurden.

 

Ob und was eine Darmkur diesbezüglich bringt ... unklar, was man auch immer unter einer Darmkur verstehen mag. Denn eine solche kann ja völlig unterschiedlich aufgebaut werden.

 

Nein, ich habe keinen Zöliakie Test gemacht. Ich reagiere aber auch nicht so heftig auf Weizen, dass sowas in Betracht käme.

Getreide, allen voran Weizen, führt jedoch zu latenten Entzündungen im Körper. Mal ganz davon abgesehen, dass der Blutzuckerspiegel über alle Maßen ansteigt, d.h. die Bauspeicheldrüse Insulin ausschütten muss.

 

Weizen führt auch zu Bauchfett. Bauchfett ist letztlich Entzündungsfett.

 

Dabei fällt mir ein, dass ich seit Jahrzehnten immer in regelmäßigen Abständen mit Gesichtsnervschmerzen (Trigeminus) zu kämpfen hatte. Auch das ist einfach weg.

 

@gebemeinensenfdazuWas genau hast Du vor Jahren mal gemacht? Völliger Verzicht auf Getreide + so gut wie kein Zucker + viele ungesättigte Fette? Auch zugleich kein Fleisch?

 

Gemüse und Salat hatte ich auch vorher schon immer sehr viel gegessen.

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Interessanterweise seh ich folgende Werbung unter diesem Thread:

 

Schon komisch... :lol:

so weit 

Maico 

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Vegan und glutenfrei, 3 Jahre lang. Reis und Mais habe ich ein paar Monate weggelassen, weil es mir zum Hals heraushing.

Dinkel enthält im Übrigen sogar mehr Gluten als Weizen, beim Weizen wird die Unverträglichkeit von Weizenallergikern mit der Einzüchtung eines Gens zwecks Fraßschutz diskutiert.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es immer Vorstöße , Getreide für ungesund zu erklären, mit Lektinen (auch in Hülsenfrüchten und Gemüse vorhanden) und Phytinsäuren sollte Antinutrivität begründet werden, Gluten soll Entzündungen fördern.

Lektine werden durch Kochen zerstört, Phytinsäure z.T. auch durch Quellen bzw. definitiv durch Fermentation, neuere Forschungen lassen auf antikanzerogene Eigenschaften schließen.

Daß Rheumapatienten von einer glutenfreien, veganen Ernährung profitieren stützt die Entzündungsthese. Allerdings enthält Getreide auch viel entzündungshemmendes Methionin. Auf das Fettsäureverhältnis Alphalinolensäure: Linolsäure zu achten ist wichtig, gerade bei veganer Ernährung.

 

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Ich esse seit fast 31 Jahren so ziemlich alles was man eben so essen kann. Ich verzichte auf rein gar nichts. Habe so gut wie nie Kopfschmerzen, irgendwelche Magen-Darm-Probleme oder sonst irgendwas. Mit anderen Worten: Vollkorn tut mir gut, Fleisch ist prima und Milcherzeugnisse sowieso, wenn wir schon von Darmmikrobiota sprechen.

 

Wenn du solche Erfahrungsberichte einstellst, dann formulier sie bitte auch so, dass es eben bei DIR so war. Und vermeide dieses elendige "man". Danke.

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Ich hab das Glutenfrei zwei Jahre durchgezogen, auch soweit wie möglich Zuckerfrei.

Bei mir brachte das Überhaupt keine Veränderung. Nicht mal abgenommen hab ich.

Hatte gehofft dadurch meine Migräne beeinflussen zu können, leider ohne Erfolg.

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