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Dein Hundeforum  Der Hund
Katy1971

Nervöses Hemd....

Empfohlene Beiträge

Katy1971   

Hallo zusammen,

 

neben vielen anderen Baustellen, hat unser 7 Monate alter Rüde Sammy ein massives Problem damit, wenn einer von uns mal nicht da ist.

Er ist nie allein. Erstens, weil er das nicht muss und zum anderen ist er mit den Katzen noch immer nicht soweit, dass ich sie beruhigt allein

lassen könnte.

Wenn mein Mann jetzt mal nicht da ist, dann dreht der Hund durch insofern, als das er erst nur ein bisschen jammert, dann fängt er an zu tigern,

hört nicht mehr, will dauernd raus. schläft nicht, frisst nicht und selbst wenn Herrchen wieder da ist, kommt er nicht wieder runter, außer es geht dann

wirklich zur Nachtruhe und er ist dann einfach platt.....

 

Ich verstehe es nicht, zumal er, wie erwähnt, nicht allein ist. Ich spiel dann draußen mit ihm, oder lass ihn was suchen, aber es hilft nicht. Ich gehe in

der Regel eine Runde mit ihm, damit er nicht unbedingt mitbekommt, wenn einer geht, aber er merkt das natürlich, wenn wir dann zurück sind und vorbei

ist es mit der inneren Ruhe. Er regt sich generell schnell auf, aber das ist wirklich hart.

 

Ab Dienstag haben wir wieder einen Trainer, aber der soll in 1. Instanz was gegen die Leinenkläfferei tun.....vielleicht habt ihr einen Tipp....

Sollen wir ein Ritual aufbauen, wenn einer geht, oder eher wortlos gehen? Damit er sich nicht aufregt??

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Alivion   

Seit wann tut er das? Könnte mit Beginn der Pubertät zusammen hängen...

 

Und wie stark ist fie Bindung zum Herrchen, bzw. zu dir?

 

Schonmal versucht, das weggehen langsam aufzubauen?

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KleinEmma   

Wie macht ihr das denn so im Alltag? Wenn ich z.B. Wäsche aufhängen ging oder den Müll rausbrachte o.ä. habe ich Emma so was wie "bin gleich wieder da, warte mal". So wurde es für sie normal, dass ich auch mal ohne sie das Haus verließ...und auch wiederkam :) 

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gebemeinensenfdazu   

Mein Hund in ähnlichem Alter kommt auch schlecht damit klar, wenn jemand geht, vor allem ich, deshalb verabschiede ich mich mit "ich komm' wieder", bei anderen sage ich auch "kommt wieder". Ich unterscheide dann noch zwischen "gleich" und "später". Das habe ich minutenweise geübt, auch indem andere kurz gegeangen sind und bei deren Wiederankunft (Ah...kommt wieder!. Ihr fällt es so leichter.

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Katy1971   
vor 10 Minuten schrieb Alivion:

Seit wann tut er das? Könnte mit Beginn der Pubertät zusammen hängen...

 

Und wie stark ist fie Bindung zum Herrchen, bzw. zu dir?

 

Schonmal versucht, das weggehen langsam aufzubauen?

Hallo Alivion,

 

das war im Prinzip von Beginn an ein Problem.

Bindung ist eigentlich nicht gut, zu uns beiden nicht, daher ergibt das eigentlich keinen Sinn...

Nein, bisher nicht, weil es nie nötig war, denn allein ist er ja nie wirklich, auch nicht kurz mal.....

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Katy1971   
vor 10 Minuten schrieb KleinEmma:

Wie macht ihr das denn so im Alltag? Wenn ich z.B. Wäsche aufhängen ging oder den Müll rausbrachte o.ä. habe ich Emma so was wie "bin gleich wieder da, warte mal". So wurde es für sie normal, dass ich auch mal ohne sie das Haus verließ...und auch wiederkam :) 

Hallo KleinEmma,

 

der Alltag ist so, dass wir (noch) beide zu Hause sind, er also nie allein ist. Einer ist immer da.

 

Also doch ein Ritual aufbauen, wenn einer von uns beiden geht. Danke sehr!

vor 11 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Mein Hund in ähnlichem Alter kommt auch schlecht damit klar, wenn jemand geht, vor allem ich, deshalb verabschiede ich mich mit "ich komm' wieder", bei anderen sage ich auch "kommt wieder". Ich unterscheide dann noch zwischen "gleich" und "später". Das habe ich minutenweise geübt, auch indem andere kurz gegeangen sind und bei deren Wiederankunft (Ah...kommt wieder!. Ihr fällt es so leichter.

 Danke dir gebemeinensenfdazu :)

Dann werden wir das mal versuchen, mit Worten aufzubauen.

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Estray   

Wie sieht die Begrüßung aus, wenn eine Person wieder kommt? 

Verstehe ich das richtig, dass der Hund auch nicht entspannt, wenn die Person dann wieder da ist und erst zur Ruhe kommt, wenn er nachts platt ist und alle ins Bett gehen?

Hat der Hund genug Ruhe, wie viele Stunden schläft er pro Tag?

Macht ihr Zuhause viel mit ihm und möchte er im Haus oft Interaktion mit euch oder chillt er und kommt zur Ruhe? 

 

Nach welchen Kriterien habt ihr euren Trainer gegen die "Leinenkläfferei" ausgesucht? 

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Flusentrude   
(bearbeitet)

Mein Punkteprinz war ja auch so ein unruhiger Geist....allerdings nehme ich an,daß das durch den häufigen Besitzerwechsel in der Jugend kommt.Bevor er zu uns kam mit 7 Monaten,war er schon in vier Haushalten...

Er fing mit dem Umhertigern an,wenn irgendwas "anders" war - also Besuch,plötzlich mal ein ganz anderer Tagesablauf....das war für ihn Streß,und er hat versucht,das durch Bewegung abzubauen.

Damit er auch zwischendurch zur Ruhe kommt,habe ich geübt,ihn auf seinen Platz zu schicken (bzw. Plätze ;) ) und ihm beigebracht,daß das Kommando "Leg dich"  oder "Chill dich" ;)etwas mit Entspannung zu tun hat.

Das hat ganz gut geklappt,natürlich nicht von heut auf morgen.Und ein bißchen "Unruhegeist" ist er in Streßsituationen immer noch,aber ich kann ihn da gut wieder rausholen.

Ach so - irgendwelche Spiele oder Übungen gibt es bei uns im Haus oder im Garten nicht.

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Flusentrude   
(bearbeitet)

Ach,noch vergessen:

Ich bin auch beim Hundetraining gewesen mit ihm - kleine Gruppe mit einer sehr einfühlsamen Trainerin.

Wir haben viel an der Unterordnung gearbeitet,wobei es ausdrücklich nicht darauf ankam,wie schnell und wie präzise der Hund die Übungen ausgeführt hat.Er sollte lediglich begreifen,daß nix passiert,wenn er das "Bleib" ausführt.Das hat dann sicher ein halbes Jahr gedauert,bis er wirklich entspannt (!!!) sitzen oder liegen und warten konnte,bis es auch der letzte Dödel ;) von den anderen begriffen hatte....

Dann wußte er ,daß ich einfach nur ein Stück weiter gehe und hinter ihm stehe,und daß das ein bißchen langweilig ist,aber nicht gefährlich...

Und dann wurde es auch daheim entspannter.

Leinenpöbeln hatten auch in dieser Zeit,übrigens....:rolleyes:

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Katy1971   
(bearbeitet)
vor 22 Stunden schrieb Estray:

Wie sieht die Begrüßung aus, wenn eine Person wieder kommt? 

Verstehe ich das richtig, dass der Hund auch nicht entspannt, wenn die Person dann wieder da ist und erst zur Ruhe kommt, wenn er nachts platt ist und alle ins Bett gehen?

Hat der Hund genug Ruhe, wie viele Stunden schläft er pro Tag?

Macht ihr Zuhause viel mit ihm und möchte er im Haus oft Interaktion mit euch oder chillt er und kommt zur Ruhe? 

 

Nach welchen Kriterien habt ihr euren Trainer gegen die "Leinenkläfferei" ausgesucht? 

Hallo Estray,

 

da wir bei unserem anderen Hund gute Erfahrungen damit gemacht haben, ihn erstmal zu ignorieren, wenn wir wieder kamen, machen wir das nun auch. Erst wenn er sich etwas beruhigt hat, ist er dran. Dann wird er begrüßt, gestreichelt und dann geht es weiter, mit was auch immer....

Es ist unterschiedlich. Manchmal (gestern zB. war es ok, das Herrchen mal eine Std. nicht da ist. Da war er zwar wach, aber ruhig. Wir haben in der Zeit ein wenig geübt, dass man einen Ball auch auf Kommando wieder hergeben kann und der nicht für immer verschwindet, wenn er das tut :D und zusätzlich musste er vor dem Kinderzimmer warten und durfte da nicht rein. Das war Schwerstarbeit, denn Warten ist nicht so seins. Ganz viel Lob und Keks war die Belohnung.

Er schläft unterschiedlich, aber eindeutig viel zu wenig, meiner Ansicht nach, wobei wir in der Wohnung action vermeiden. 

Da der Alltag noch nicht ruhig abläuft, wäre das auch fatal, denke ich....

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