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Dein Hundeforum  Der Hund
Katy1971

Nervöses Hemd....

Empfohlene Beiträge

denny   

So, wie du das schilderst, kann ich 2010 nur Recht geben. Es sieht auch für mich so aus, als wären die Zeichen von Anfang an falsch gesetzt worden.

 

Gerade das allein bleiben ist eine heikle Sache und sollte dem Hund schon im Welpenalter beigebracht werden. Wir haben bei uns das Körbchen sozusagen als Nest etabliert, damit der Hund einen vertrauten und für ihn sicheren Rückzugsort hat. Und das hat super funktioniert. Ab ca. 1/2 Jahr waren unsere Hunde in der Lage 4-5 Std. allein zu bleiben, ohne sich unsicher und ängstlich zu fühlen.

Da wirst du jetzt ein schönes Stück Arbeit haben. Ich bin auch der Meinung, dass das Thema "Kläffen an der Leine" nicht separat zu betrachten und zu bearbeiten ist. Offensichtlich habt ihr mehrere Baustellen und da müsste sozusagen "ganzheitlich" gearbeitet werden, vor allem an eurem Verhältnis zu dem Hund.

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denny   

Noch eine Frage. Wo wohnst du? Vielleicht kann dir jemand einen Tipp zu einem wirklich guten Trainer geben.

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Freefalling   

Mich hat hellhörig gemacht, dass du schreibst, dass die Bindung zu euch beiden nicht gut ist. Oder hab ich das falsch verstanden? Woran merkst du das?

 

Wenn ich als Bezugsperson gehe, bietet mein Freund (wir wohnen nicht zusammen) extra viel Nähe und Privilegien wie Kuscheln auf dem Bett an. Das klappt super. Mittlerweile stört es Femo auch, wenn mein Freund geht. Aber er weiß irgendwie, dass der halt nicht bei uns wohnt. 

Grundsätzlich will er aber auch immer seine Schäfchen beisammen haben. Das ist auch okay. Nur sollte es nicht so einen immensen Stress verursachen in der eigenen Wohnung.

Draußen geht bei uns ja gar nicht. Da muss ich da bleiben und mein Freund am besten auch. ;) 

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Katy1971   
vor 1 Stunde schrieb Freefalling:

Mich hat hellhörig gemacht, dass du schreibst, dass die Bindung zu euch beiden nicht gut ist. Oder hab ich das falsch verstanden? Woran merkst du das?

 

Wenn ich als Bezugsperson gehe, bietet mein Freund (wir wohnen nicht zusammen) extra viel Nähe und Privilegien wie Kuscheln auf dem Bett an. Das klappt super. Mittlerweile stört es Femo auch, wenn mein Freund geht. Aber er weiß irgendwie, dass der halt nicht bei uns wohnt. 

Grundsätzlich will er aber auch immer seine Schäfchen beisammen haben. Das ist auch okay. Nur sollte es nicht so einen immensen Stress verursachen in der eigenen Wohnung.

Draußen geht bei uns ja gar nicht. Da muss ich da bleiben und mein Freund am besten auch. ;) 

Ich darf es ja nicht sagen, aber wir haben den 2. Tag den liebsten Hund :) Merkwürdig....wir ,haben heute zwar nur einen Hund gesehen, aber den hat er nicht angekläfft. Stattdessen habe ich ganz leise mit ihm gesprochen und siehe da, Stock war spannender :D



Ansonsten ist er übergriffig, fängt z.B. an nach mir zu schnappen, wenn ich das Spiel beende, oder wenn ich sage, dass es jetzt keinen Keks mehr gibt. Daran erkennt man ja, dass er keinen Respekt hat...er kann rummuffeln und doof tun, aber schnappen und an mir hochspringen?

Seit gestern gebe ich ihm sein Futter frei, er darf also nicht mehr direkt ran, sondern er muss so 10 Sekunden warten...das scheint er verstanden zu haben. Und er macht es, ohne zu murren....

Ich will aber alleine keine Experimente machen und daher lassen wir das jetzt laufen, wie die letzten zwei Tage auch, mit gaaaaaaaaaaanz viel Ruhe und Dienstag kommt ja der Trainer und mit dem habe ich schon über Einzeltraining gesprochen und er sagte, dass das kein Problem wäre, er uns aber erstmal kennen lernen will....

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Freefalling   

Viel Ruhe ist gut. Wir haben übrigens auch ein Leinenpöbelproblem. Wir machen Zeigen & Benennen. Damit machen wir Fortschritte. Also nicht nur ablenken mit Stock/Leckerlie o.ä., sondern den Hund anzeigen lassen (durch Hingucken, nicht bellen). Und dann in das Gucken hinein belohnen und weiterschicken bzw. was man auch immer als Alternative anbietet. Bei  uns ist es meistens "weiter". Das dann auch belohnen.

 

Ich habe aber mittlerweile gelernt, dass es einfach Tage/Situationen/Hunde gibt, die er nicht gut meistert und das ist auch okay. Insgesamt gibt es eine Progression und das ist wichtig. 

Wie ist es bei euch ohne Leine?

 

Das mit dem Hochspringen und Schnappen macht meiner auch als Maßregelung oder wenn er nicht weiß wohin mit sich vor Unsicherheit. Wir haben da ein scharf gesprochenes "Schluss" und unmittelbare Belohnung für fie Unterbrechung durch Streicheln und Nähe. Wenn er dann nicht aufhört, wende ich mich ab. Darauf hab ich keinen Bock. 

Aber auch das muss mit Ruhe geschehen. Sonst dreht er noch mehr auf. 

 

Futter freigeben würde ich nicht machen. Futter hinstellen und Hund in Ruhe lassen. Dieses Wartenlassen fördert eher den Stress und kann im blödesten Fall zu Futteraggression führen. Es gibt hier im Form immer wieder mal solche Fälle.

 

Generell fahre ich hier in der Wohnung gut damit, nicht den Hund selbst in seiner Aktion zu begrenzen, sondern gewisse Regeln für gewisse Bereiche aufzustellen. Also er muss nicht liegen, wo ich das will. Aber er soll mir z.B. beim Kochen nicht mit der Nase im Essen hängen. Ich schicke ihn dann weg. Ob er sich mitten in die Küche legt oder auf die Couch oder seine Decke, ist mir schnurz. Manchmal mache ich ihm Angebote, doch ich bestehe nicht darauf, dass er sie annimmt (bis auf wenige Dinge). Aber das ist sehr individuell. 

 

 

 

 

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Katy1971   
vor 1 Minute schrieb Freefalling:

Viel Ruhe ist gut. Wir haben übrigens auch ein Leinenpöbelproblem. Wir machen Zeigen & Benennen. Damit machen wir Fortschritte. Also nicht nur ablenken mit Stock/Leckerlie o.ä., sondern den Hund anzeigen lassen (durch Hingucken, nicht bellen). Und dann in das Gucken hinein belohnen und weiterschicken bzw. was man auch immer als Alternative anbietet. Bei  uns ist es meistens "weiter". Das dann auch belohnen.

 

Ich habe aber mittlerweile gelernt, dass es einfach Tage/Situationen/Hunde gibt, die er nicht gut meistert und das ist auch okay. Insgesamt gibt es eine Progression und das ist wichtig. 

Wie ist es bei euch ohne Leine?

 

Das mit dem Hochspringen und Schnappen macht meiner auch als Maßregelung oder wenn er nicht weiß wohin mit sich vor Unsicherheit. Wir haben da ein scharf gesprochenes "Schluss" und unmittelbare Belohnung für fie Unterbrechung durch Streicheln und Nähe. Wenn er dann nicht aufhört, wende ich mich ab. Darauf hab ich keinen Bock. 

Aber auch das muss mit Ruhe geschehen. Sonst dreht er noch mehr auf. 

 

Futter freigeben würde ich nicht machen. Futter hinstellen und Hund in Ruhe lassen. Dieses Wartenlassen fördert eher den Stress und kann im blödesten Fall zu Futteraggression führen. Es gibt hier im Form immer wieder mal solche Fälle.

 

Generell fahre ich hier in der Wohnung gut damit, nicht den Hund selbst in seiner Aktion zu begrenzen, sondern gewisse Regeln für gewisse Bereiche aufzustellen. Also er muss nicht liegen, wo ich das will. Aber er soll mir z.B. beim Kochen nicht mit der Nase im Essen hängen. Ich schicke ihn dann weg. Ob er sich mitten in die Küche legt oder auf die Couch oder seine Decke, ist mir schnurz. Manchmal mache ich ihm Angebote, doch ich bestehe nicht darauf, dass er sie annimmt (bis auf wenige Dinge). Aber das ist sehr individuell. 

 

 

 

 

Ohne Leine läuft er nur auf dem Freilaufgelände und das klappt super. Keine Agressionen, er spielt, rennt, plantscht und wenn er dann erstmal die erste freudige Anspannung los ist, lässt er sich sogar abrufen. Ok, nicht gleich beim ersten Mal, aber dann laufen wir einfach los und irgendwann merkt er dann, dass es wohl besser ist, mal hinterher zu gehen :D Manchmal, wenn er zu grob ist, mit kleinen Hunde, oder Welpen, dann nehm ich ihn kurz zur Seite, kurze Pause und dann geb ich ihn wieder frei....funzt auch ganz gut. So stille Treppe :)
Drinnen hat er nur wenig Grenzen: Katzen nicht jagen, nicht ins Kinderzimmer (weil er alles klauen würde) und nicht an die Katzenklos (nicht dass es was nützen würde)....... Er kann nachts mit ins Bett, geht aber seit 3 Nächten freiwillig in sein Körbchen....

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Schranktuer   
Am 27.4.2017 um 09:31 schrieb Katy1971:

Bindung ist eigentlich nicht gut, zu uns beiden nicht,

Genau deshalb würde ich Euch auch zu einem Einzeltraining raten.

Wenn die Bindung zwischen Euch und Eurem Hund nicht stimmt, geht Ihr in einer Gruppe vermutlich unter.

Mein Vorgehen wäre ein Vorgespräch mit einem erfahrenen Trainer, gezieltes Abklären möglicher gesundheitlicher Ursachen, dann gezieltes Einzeltraining und erst, wenn die Basis stimmt, Übergang zum Gruppentraining.

 

 

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Katy1971   
Am 28.4.2017 um 17:58 schrieb Schranktuer:

Genau deshalb würde ich Euch auch zu einem Einzeltraining raten.

Wenn die Bindung zwischen Euch und Eurem Hund nicht stimmt, geht Ihr in einer Gruppe vermutlich unter.

Mein Vorgehen wäre ein Vorgespräch mit einem erfahrenen Trainer, gezieltes Abklären möglicher gesundheitlicher Ursachen, dann gezieltes Einzeltraining und erst, wenn die Basis stimmt, Übergang zum Gruppentraining.

 

 

Hallo,

 

genau so machen wir das jetzt auch.

 

Der Trainer war gestern da und wir haben schon viel erfahren, was uns gar nicht klar war. Jetzt heißt es erst einmal leiser treten, weniger machen. Dann folgt in 14 Tagen das 1. Einzeltraining, mit vielen Pausen und Theorie, gegen das Bellen wenn Artgenossen zu sehen sind.....dann wohl nochmal eine Einzelstunde, denn eine wird wahrscheinlich nicht reichen und dann, wenn alles passt, das Gruppentraining....

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