MissWuff

Impfungen und Leptospirose-Impfung

Huhu.

 

Ich bin grade etwas verunsichert. Ich dachte, die generelle Empfehlung wäre, dass man alles "Gängige" etwa im 3 Jahresabstand impft nach der Grundimmunisierung. Nun hatte mir der TA aber aufgeschrieben, Impfung nach einem Jahr wiederholen (wir sind jetzt drüber, hatte das auch ziemlich verpeilt). Nun in der sehr kompetenten Tierklinik gefragt, als wir eh da waren. Da hieß es auch, auf jeden Fall Impfung, da die Impfung für ich glaube Leptospirose und Zwingerhusten nicht so lange hält.

 

Außerdem wurde mir gesagt, der TA hätte nach der letzten Impfung für Leptospirose nach 4 Wochen noch mal impfen müssen, für die Grundimmunisierung, da bei der ursprünglichen nicht alle Stämme der Erkrankung dabei waren. Das würde heißen jetzt impfen, dann nach 4 Wochen noch mal und Ende des Jahres die TW-Impfung, die dann auch 3 Jahre her ist (die will ich auf jeden Fall haben.)

 

Und dann wohl nach einem Jahr wieder die "reguläre" Impfung. Ich bin jetzt sehr irritiert. Die Leptospirose-Impfung scheint ja etwas umstritten zu sein, eher mal Nebenwirkungen zu haben und nur vor den "gängigsten" Baktieriensträngen zu schützen. Aber wenn ich den Hund z.B. schwimmen lassen will, sollte ich sie wahrscheinlich eher machen? Die TÄ hat selbst von sich gesagt, sie sei Impf-Fan, aber auch, dass sie in der Klinik halt auch immer wieder Fälle dieser unschönen Erkrankung haben.

 

Ich würde gerne eine Grundsatzdiskussion vermeiden (ich weiß, ich weiß, leichter gesagt als getan ^^"). Nur ziehe ich das mit den Impfungen jetzt so durch oder was würden die von euch machen, die sagen wir mal nicht komplett abgeneigt Impfungen gegenüber sind? (Die TW-Impfung will ich auf jeden Fall, da würde mir Diskussion jetzt nicht viel bringen, bin beim Rest unschlüssig.) Im Moment tendiere ich zur einen Impfung jetzt und dazu, dann noch mal mit dem TA zu sprechen wegen der Erneuerung in 4 Wochen, aber halbe Sachen machen wäre ja auch doof.

 

Danke schon mal!

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Ich sehe Lepto Impfung wie soviel es im Leben ,solange man es nicht erlebt hat erscheint es unnötig, Panikmache usw.

 

Um Enya hatten wir echt Angst und ob es an der Impfung lag sie keinen angesteckt hat ,vielleicht, vielleicht nicht.

"Enya"Suchwort.

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Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die im Zweifelsfall mit Antibiotika behandelt werden kann, meistens werden Infektionen gar nicht bemerkt und verlaufen asymptomatisch oder grippeähnlich. Enya kam als Gebährmaschine mißbrauchte Vermehrerhündin zu euch in die Pflegestelle in definitiv nicht gutem Allgemeinzustand, das würde ich bei der Bewertung mitberücksichtigen.

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Hier in D impfen die TÄ noch nach alten Standard.

Der neue Standard ist SHP mit 8 und 12 Wochen

oder ab 12 Woche, alles  einmalig.

Danach hält es lebenslang.

Die Tollwut ab 12 Wo. mit SHP zusammen oder nach dem

Zahnwechsel.

Die strittigen, verzichtbaren Impfungen wie Lepto u.a.

NonCore können je nach Umfeld und Haltung gegeben

werden. Wohnt man also sehr ländlich mit Wald, Seen,

Wasser, Pfützen empfiehlt sich die Lepto.

Ansonsten ist man mit dem Thema durch, bis auf Tollwut.

Hält aber auch länger und ist heute schon für viele entbehrlich.

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Lepto kann aber auch sehr schnell tödlich enden...Ich würde einfach gucken. Meine ältere Hündin ist nicht gegen Lepto geimpft, da ich wegen der Epi allen Stress vermeide (Ta Besuhe wenn es geht) und auch Impfungen(Den Standartkram hat ie aber. Daneben meidet sie Wasser wie der teufel das Weihwasser, trinkt nicht aus Pfützen, wir sind fast nur in Parks etc. mit ihr unterwewgs, sie meidet Hundekontakt... also ih schätze für sie das risiko als sehr gering ein. 

Mein jungpund ist gegen Lepto geimpft, genauso wie es dein TA vorschlägt. Wir sind hier fast nur im Wald unterwegs, ich kann niht immer verhindern dass sie auch mal nen Schluck aus ner Pfütze nimmt, und sie hat regen Hundekontakt.

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vor 3 Stunden schrieb Nadja1:

Hier in D impfen die TÄ noch nach alten Standard.

 

Nein. gut die Hälfte der TÄ impfen bereits aktuell. Leider jedoch noch zu wenige....

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Unsere TÄ impft schon nach neuem Standard. 

Sie empfiehlt die Lepto dringend, da der Erreger wieder auf dem Vormarsch ist. 

Wir lassen impfen. 

 

Für mich ist die Diskussion rund ums impfen auch ein bisschen Vertrauenssache. Da wir mit unserer TÄ durchweg gute Erfahrungen gemacht haben, vertraue ich ihr auch in diesem Punkt

 

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Ja, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ja, Lepto-Impfe ist sinnvoll.

Aber...

1. sehr viele Nebenwirkungen

2. Wirksamkeit. Es gibt über 200 Unterarten des Erregers. Die Impfung nützt gegen 4.

Icterohaemorrhagiae,  Canicola sowie seit 2013 zusätzlich Grippotyphosa und Bratislava.

 

Impfstoffe für den europäischen Markt, die zusätzliche Serogruppen enthalten, warten auf die Zulassung. DANN wird die Impfung auch wirklich sinnvoll.

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Nebenwirkungen gab's bei uns noch nie, aber das ist nicht statistisch. 

 

Ich bin fernab davon dazu zu raten, nur im Fall X fühlt es sich an, man zumindest versucht es zu verhindern. 

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Sehr viele Nebenwirkungen heißt auch nicht... Bei jedem Hund.  Sonst stände dort: Immer Nebenwirkungen

 

Hier mal die uns gemeldeten Nebenwirkungen

Anaphylaktische (allergische) Reaktionen

leichter Schock, Kreislaufprobleme unmittelbar nach der Impfung im 3 Stunden Fenster

schwerer Schock unmittelbar nach der Impfung, muss sofort vom Tierarzt mit Antischockmitteln behandelt werden 

Gesichtsödeme, Hauterkrankungen, unstillbarer Juckreiz

Durchfall und Erbrechen (manchmal blutig)

 

andere Reaktionen:

Autoimmunerkrankungen: vor allem die autoimmunhämolytische Anämie, eine schwere Blutkrankheit, in den meisten Fällen tödlich endet

Hypothyreose = Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, u. a. m. Nervenentzündungen,

Pannikulitis (Entzündung des Unterhautfettgewebes), Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäßwände) u. a.

Impfsarkom: Tumor an der Impfstelle, bei Katzen relativ häufig, bei Hunden sehr selten

 

Auch für andere Impfstoffe gibt es Warnungen, die jeder Praxis vorliegen. z.B.

Enzephalitis durch Staupeimpfvirus (Hirnentzündung, teilweise mit schweren Krampfanfällen, unheilbar;

Häufigkeit je nach Art des Staupeimpfstoffs 1 Fall pro 10.000 Impfungen)

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