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Dein Hundeforum  Der Hund
Nesaja25

Ab wann einen Zweithund

Empfohlene Beiträge

mikesch0815   

Ich finde ein großen Altersunterschied eher suboptimal. Ich fand z.B. die Zeit mit zwei Generationen im Haus zwar sehr interessant, aber die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Generationen waren doch weit auseinander und ich musste viele Dinge dual fahren.

Gleichaltrige Hunde (oder mit geringem Altersunterschied, unter 2 Jahren Differenz) sind für mich leichter zu händeln.

 

Selbst aktuell mit den drei Jahren Unterschied zwischen den beiden Rumsen hier - das ist schon etwas viel und im Alltag manchmal zu bemerken. 

 

so weit

Maico

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MalamutMica   

Unser Zweithund kam als Welpe im letzten November zu uns. Da war die Ersthündin knapp 3 Jahre alt. Hat super funktioniert. Die beiden lieben sich heiß und innig und der eine möchte ohne den anderen kaum mehr sein.

 

Die ersten vier Wochen waren etwas holperig, die Hündin fand den Zuwachs nicht sehr prickelnd und hat ihn auch erstmal zwei Wochen lang nur ignoriert und weggeknurrt, aber dann gings es von Woche zu Woche besser.

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Nesaja25   

Ich finde es super das das bei euch allen so gut geklappt hat mit den Zweithunden :). Am meisten Angst hätte ich davor das beide sich nicht vertragen... das wäre schlimm für mich. Das ein zweiter Hund mehr Arbeit macht ist klar aber wenn die Interessen ähnlich sind und sie sich gut vertragen wäre schon toll.

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Nesaja25   

Das es mit einer Hündin wahrscheinlich weniger Probleme gibt ist klar aber dann müsste ich einen von beiden kastrieren und da bin ich nicht sicher ob ich das wollen würde.

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velvetypoison   

Meine Hündin hätte den 2. gebraucht wie Haare aufm Kopp ^^

Sie hat sich auch für den absolut nicht interessiert - er kam rein und sie stand nicht mal auf. So egal war ihr das.

Erst als sie merkte, dass ich nicht klar komme (er war ängstlich und ich hatte keine Ahnung davon) hat sie sich eingemischt und ihn mir abgenommen.

Das war aber keine herzliche Verbindung zwischen den beiden, sondern eher son "Lehrer/Schüler" Ding.

 

Ich hatte beide Hände frei für den neuen Hund, meine Hündin war 1. froh wenn sie ihre Ruhe hatte und 2. komplett fertig.

D.h. immer und überall z. Bsp. unangeleint und sie traf alleine richtige Entscheidungen. Man musste nicht ständig draufgucken.

 

Sie war mit 11 topfit, körperlich und vom Kopf her, sportlich, immer in Bewegung mit viel Ausdauer (sie konnte man in meinem Haufen 2jähriger nicht als die älteste ausmachen)

Sie wurde quasi ohne richtig alt zu werden ganz schnell von einem Hirntumor besiegt. :(

Aber sie hatte mir den Kleinen vorher noch "fertiggemacht" für die Welt hier.

 

Er hat sie allerdings nicht vermisst.

Obwohl er sie bewundert hatte. Aber es gab keine wirklich emotionale Bindung zwischen den beiden.

 

Die Erfahrung war toll - aber ich möchte eigentlich nicht nochmal 2 oder mehr Hunde haben.

 

 

 

 

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Nesaja25   

Das tut mir leid mit deiner Hündin :(.

Darf ich fragen warum du keinen zweiten mehr haben wollen würdest? 

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velvetypoison   

Schwer zu erklären... Das gilt auch nur für mich...

Zum einen finde ich mein Leben mit nur einem Hund viel leichter und einfacher.

Es ist einfacher, für einen Hund einen Sitter zu suchen. Es ist einfacher, mit einem Hund mit der Bahn zu vereisen.

Grundsätzlich finde ich eigentlich alles in meinem Leben einfacher mit nur einem Hund.

Ich bin aber auch jemand, der unbedingt seinen Hund am besten überall dabei haben muss. 

Und das geht für mich besser mit nur einem Hund.

 

Meine Wohnung ist sauberer mit nur einem Hund :lol: (gehört zu "Dinge die mir wichtig sind") 

 

Ich glaube, ich hab das früher zu sehr idealisiert. Vielleicht auch, weil so viele andere den 2. Hund als das Optimale hingestellt haben und jeder Einzelhundhalter immer gefragt wurde, wann denn der 2. nun käme. Als sei das absolut erstrebenswert in der Hundehaltung und Einzelhundhaltung nur vorübergehend. (und dann halt auch noch so ganz Schlaue, die Vorw+ürfe versteckt haben oder öffentlich unbedingt kundtun mussten... "Arme Einzelhunde... *mimimiiiii* Jeder Hund muss in die Mehrhundehaltung gezwungen werden um glücklich zu sein!!!!!!!!!!1111111111einself")


Vielleicht wollte ich das darum mal so unbedingt. Aber ich finde es bis heute noch erstaunlich, dass soviele Leute unbedingt einen 2. wollen. Nicht negativ erstaunlich. Ich rede da keinem rein oder rate davon ab.... aber das ist so... absichtlich den Alltag und Routine durcheinanderbringen... das ist halt nicht meins. Never change a running system :D

Mein Kleiner und ich - wir sind so 100% aufeinander eingespielt. Der Alltag, die Freizeit... alles. Ich sitz so oft irgendwo rum und gucke ihm zu und denke dran, wie perfekt das grad alles ist :D - nein, da bringe ich keine Unruhe rein.

 

Die meisten Hunde die ich kenne, die haben nicht viel vom 2. Hund.

Die leben zusammen und das wars. Da sehe ich mehr Interaktion zwischen meinem Hund und seinen Kumpels in 3 Stunden in denen sie sich sehen, als zwischen manchen Zusammenwohnenden den ganzen Tag lang. Da gibt es Ausnahmen (die kenne ich auch und erkenne das auch) aber der Großteil wohnt halt nur zusammen, weil Menschen beschlossen haben, die müssten 2 Hunde haben und mehr ist zwischen denen nicht.

 

Der Caillou wäre wohl ein guter Mehrhund. Er kann sich ohne mit der Wimper zu zucken auch in in "Rudel" von 5 Hunden einpassen und kommt klar.

Also kein verwöhnter Einzelprinz  (auch wenn ich alles versucht habe :lol:)

Man müsste schauen, dass er sich nicht zu  sehr zurücknimmt, aber grundsätzlich kann ich hier heute noch 3 Hunde reinbringen die er nicht mal kennt - und das ist das eben so. Sollte ich mal wieder einen 2. wollen - dann passiert das auch wieder. Dann hol ich halt einen.

 

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Nesaja25   

Danke für deine Antwort :). Also das ein einzelner Hund es schlechter hat finde ich quatsch. Ich kenne viele Hunde die einzeln einen sehr glücklichen ausgeglichenen Eindruck machen. Das mit dem einfacher stimmt wohl... Wir nehmen unseren auch überall hin mit. Das war von vornherein das Ziel :). Außer natürlich zum Arzt oder einkaufen. 

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denny   

Unser 2. Hund Denny zog ein, als Gismo 3 Jahre alt war. Sie waren nie ein richtiges Team, sondern haben sich zwischendurch ordentlich gezofft. So ein Männerding eben. :D

Gismo starb mit nicht ganz 8 Jahren. Denny war damals  fast 5 und dann zog die 10 Monate alte Luzie ein. Die beiden waren von Anfang an super Team.

 

Der Einzug eines 2. Hundes sollte meiner Erfahrung nach stattfinden, wenn der 1. aus dem Gröbsten raus ist. Man weiß nie, was für ein "Modell" man bekommt und ich hätte Denny nicht früher holen können. Das war nämlich ein absolut anstrengender Welpe und ich war froh, dass Gismo einfach mit lief.

 

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marcolino   

Meiner Meinung nach kommt es sehr darauf an, ob ich in der Lage bin, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Hunde zu bedienen, auch wenn diese sehr konträr sind.

D. H., ich als Mensch muss mir darüber im klaren sein, dass unter Umständen jeder Hund täglich eines separaten Zeitaufwand bedarf, um dessen Bedürfnisse befriedigen zu können.

Bei mir im Familienverband gilt:

Jeder wird gleich behandelt, keiner kommt zu kurz. Jeder hat die gleichen Rechte, niemand bekommt mehr, es wird niemandem etwas weg genommen.

Wir haben keine Ressourcen,  es ist für Alle genug da.

Marco War 10, als Vasco als Welpe dazu kam. Nach 3 Wochen Ignoranz hat er freiwillig die Rolle des "Mit"-Erziehers übernommen, es War super.

 

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