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Nebelfrei

Richtiges Verhalten beim Wandern in Gebieten mit Herdenschutzhunden HSH

Empfohlene Beiträge

fifu   
vor 7 Minuten schrieb mimimi:

 

Generell ist das Konzept der Beweidung nicht mehr machbar, mit allen Konsequenzen.

 

Was meinst du mit "allen Konsequenzen"?

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mikesch0815   
vor 4 Minuten schrieb mimimi:

Generell ist das Konzept der Beweidung nicht mehr machbar, mit allen Konsequenzen. Gibt ja auch mit Almvieh immer wieder Zwischenfälle. Die Alternative ist, den Zugang für Wanderer und Bergsteiger zu verbieten. Das Problem haben wir schon jetzt in den Bergen, auch ohne HSHs. Mit Rechthaberei wird sich das Problem nicht lösen lasen.

 

Ich vermute, das es in der Thematik Beweidung in all den Jahrhunderten immer schreckliche Unfälle und Tragödien gegeben hat. In der heutigen Vollversicherungsmentalität und dem "Alles ist so friedlich in der Natur" Denkensart ist das etwas unpassend, aber nicht zu ändern. 

 

Stellt man die Beweidung ein, kommt die Natur halt in einer Form zurück, die den Leuten auch nicht gefällt. Ein milderes, aber ähnliches Problem gibts hier in den Mittelgebirgen - es wird weniger beweidet, die Landschaft verbuscht und wird irgendwann Wald. Das passt den Leuten auch nicht. Man stelle sich mal das Biosphärenreservat Rhön in einem natürlichen Zustand vor - es wäre bewaldet und ein pfurznormales Mittelgebirge wie alle anderen auch. Aber das will man ja nicht, also wird eben massiv mit Hutungen und Restriktionen gearbeitet. 

 

so weit

Maico

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Jensylon   
vor 9 Minuten schrieb fifu:

 

Ich bin viel in den Alpen unterwegs und erlebe oft Haarsträubendes. Da werden die Hunde fröhlich auf die weidenden Herden losgelassen,

während der der Rest der Familie versucht die süssen Jungtiere zu streicheln oder ein witziges Selfie zu machen...

Bestenfalls meldet der Herdenschutzhund dies lautstark und die Menschen kommen zur Vernunft. Oft sind die aufgebrachten Mutterkühe aber schneller; und das kann böse bis lebensbedrohlich enden!

 

Und genau sowas meine ich. Wenn dann was passiert denke ich halt selbst schuld. Das hat auch nichts mit einem gewissen Bildungsgrad zu tun sondern man macht es einfach nicht. Nein. Niemals nicht.

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Nebelfrei   

Eine Nichtbewirtschaftung von Alpen verringert die Biodiversität gewaltig und gefährdet durch mehr Bergstürze auch Strassen.

Leider ist es an vielen Orten so, dass aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr bewirtschaftet wird, ein grosser Verlust von Kulturlandschaft.

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mikesch0815   
vor 1 Minute schrieb Nebelfrei:

Eine Nichtbewirtschaftung von Alpen verringert die Biodiversität gewaltig und gefährdet durch mehr Bergstürze auch Strassen.

Leider ist es an vielen Orten so, dass aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr bewirtschaftet wird, ein grosser Verlust von Kulturlandschaft.

 

Das schon. Aber: Keine bösen HSH und gefährlichen Weideviecher mehr, die den gutseeligen Wandersmann auf seinen Pfaden das Leben schwermachen. -_- Abgesehen davon erodieren die Alpen eh. Was ihnen mal blüht, können sie sich ja mal am variszischen Gebirge angucken. :ph34r:

 

so weit

Maico

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Nebelfrei   

...warum so kurzsichtig, in ein paar  Mia Jahren ist alles hierrum futsch... :sun

Wega, die Gute,  erwischt es sogar schon in 1 Mrd Jahren  :37_disappointed:

 

Es herrscht eben vieleorts der Irrglaube, dass die Natur, wenn sie sich selnst überlassen wird, besser, vielfältiger, gesünder etc wäre. Stimmt aber nicht. Deshalb finde ich die Alpbewirtschaftung gut. Auf welche Art kann man natürlich diskutieren, und dass einige Gebiete aufgegeben werden müssen ist aus finanziellen Gründen auch klar.

Es ist auch so, dass es noch anderere Probleme gibt, die Bauern sind durchaus nicht zimperlich und verirrte Tiere sterben gelegentlich elendiglich, gerne wird dann irgendeinem bösen Wolf die Schuld gegeben, so bringen sie noch Geld ein.

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mikesch0815   
vor 16 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Es herrscht eben vieleorts der Irrglaube, dass die Natur, wenn sie sich selnst überlassen wird, besser, vielfältiger, gesünder etc wäre. Stimmt aber nicht.

 

Meineserachtens verwechseln viele Menschen die Kulturlandschaftdie uns umgibt mit Naturlandschaften. Es gibt in Europa nur ganz, ganz wenige wirkliche Naturlandschaften. Manche sagen, einige Ecken von Lappland, mehr nicht. 

Kulturlandschaften sind per se nix schlimmes, aber eben keine Naturlandschaften. Die wären im Falle Mitteleuropas in der Tat ziemlich langweilig, hier wären es endlose Buchenwälder.

 

Minyok: "Brunzebuchen find ich gut! smilie_op_014.gif"

 

so weit

Maico

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gebemeinensenfdazu   
vor 4 Stunden schrieb Jensylon:

Es sollte auch etwas gesunder Menschenverstand sein.. 

Wenn da so ein Herder auf 50m Entfernung schon signalisiert ihr seid hier nicht willkommen

 

 

 

 

 

Und ich dachte mir "was hat denn der damit zu tun" als ich querlas:huh:. Oder es ist eine mir nicht geläufige Abkürzung.

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Jensylon   

Oops. Der hat damit natürlich nix zutun. Wir haben das auf der HuWi als Abkürzung. ^^ 

Tut mir leid, wenn ich damit für Verwirrung gesorgt habe

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