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Bellen

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marcolino   

Meine Jungs bellen so gut wie nie. Ich kenne andere Golden, die sehr oft ihr Stimme nutzen, wobei den Golden allgemein nachgesag wird, dass sie nicht zu den bellfreudigen Hunden gehören. 

 

Bei Vasco haben wir sogar eine Zeit lang gedacht, er könnte überhaupt nicht Bellen - kurz vor seinem 1. Geburtstag haben wir das allererste Mal ein "Wuff" von ihm gehört :blink:

 

Trotzdem weiß ich, dass sie durchaus unterschiedliche Mitteilungen über Bellen geben können - Amigo gibt immer ein kurzes "Wuff" von sich, damit wir ihm die Terassentüre aufmachen, wenn er wieder rein will. Ein Ruf-Bellen also.

Ein kurzes Bellen in einer höheren Tonlage ist zu hören, wenn sie sich mal sehr erschrocken haben - keine Ahnung, ich kann mich daran erinnern, das schon mal gehört zu haben, und da ist dieses Erschrecken deutlich im Gebell zu erkennen gewesen.

Ein Warnbellen haben sie auch - das ist ein tiefes, deutliches und dann auch mehrfaches Bellen. Sie erkennen dann etwas, was gefährlich sein könnte.

 

Amigo hat auch ein "Gruselbellen" - das ist eine Tonfolge von dumpfem Bellen, untermalt/abgewechselt mit dumpfem Knurren. Auch ganz selten - in 6 Jahren habe ich das geschätzt 5-6 Mal gehört.

 

Zum allerersten Mal gibt es auch eine "Gruselgeschichte" :D

 

Amigo war so um ein Jahr alt. Wir gingen auf dem Feldweg, es war schon sehr dämmerig und äußerst nebelig.

Plötzlich, auf dem einsamen Feldweg, bewegten sich geisterhafte Schemen auf uns zu ...

Amigo: "Grrmfpfwuffgrrrwuff"

Ich: "Was kommt denn da? :)"

Amigo: "Grrmfpfwuffgrrwuff"

Die Schemen bewegten sich weiter auf uns zu, die Konturen wurden nicht klarer, aber sie schienen sich immer mehr zu manifestieren. 

Der Nebel schluckte jedes Geräusch, es schien, als würden die Schemen wie körperlose Schatten immer weiter auf uns zu schweben...

Amigo: "Mfpwuffwuffgrrr...wuffmpfgrrr"

Die Schemen wabberten lautlos immer näher, Amigo verstand gar nicht, warum ich so gar keine Anzeichen von Unwohlsein zeigte, und auch Vasco völlig unbeeindruckt schien.

Amigo: "Hrrrmwuffmpfwuffmpfwuff - die kommen immer näher! Tut doch was!!!"

Plötzlich gab der Nebel die Sicht für uns frei, weil die Schemen nah genug waren, und - durch einen Weidezaun getrennt, schälten sich...

Ich: "Amigo, das sind doch nur die Pferde, die immer hier auf der Weide stehen! :D"

...langsam die Köpfe der beiden Fjordpferde , und anschließend ihr ganzen Körper aus dem Nebel heraus :D

 

 

Amigo stutze, reckte dann vorsichtig seine Nase vor - und entschied: "Sind ja NUR die Pferde, kein Grund zur Aufregung :D "

... und ging dann wieder seinen Geschäften nach :)

 

Unterschiedliches Bellen, mit unterschiedlichen Intentionen kenne ich auch von anderen Hunden.

Meistens ist es aber nicht das Erschrecken, was andere Menschen dazu bringt, dieses Bellen abstellen zu wollen. Es ist eher die Lautstärke und auch Penetranz, mit der diesen Bellen manchmal erfolgen kann.

Mich persönlich stört Bellen nicht, es gibt halt stimmfreudige und weniger stimmfreudige Zeitgenossen, bei Mensch und Hund.

Ich achte mehr auf den Grund des Bellens, ob hier Angst, Unsicherheit, Bemerkbarmachen, auf etwas aufmerksam machen oder evtl. Bedrohung/Warnung vorliegt.

 

Der Einsatz ist ein wenig vergleichbar mit dem menschlichen Spruch: "Dem liegt das Herz auf der Zunge." So liegt manchen Hunden eben auch das Knurren und/oder auch das Bellen in der Kehle.:)

 

Bei einem Dauerbeller würde ich allerdings schauen, ob es vielleicht Stress ist, was ihn zu diesen Bellattacken veranlasst. Daran lässt sich arbeiten - ohne Unterdrückung.

 

 

 

 

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Graefin   

Mia ist collietypisch recht bellfreudig. Zu 90% bellt sie bei freudigen Ereignissen. Wenn jemand kommt, den sie sehr mag, wenn sie spielt,  wenn sie freudig aufgeregt ist. Ich denke, das Bellen ist für sie das Ventil um (positiven) Stress abzubauen. Due Energie muss halt irgendwo hin. 

Ansonsten bellt sie noch bei der Türklingel und beim Postauto meldet/wufft sie. 

 

Kensi dagegen bellt eher wenig ... meist wenn ihr etwas suspekt ist ... dann wufft sie. Und wenn sie sich erschreckt bellt sie manchmal kurz. Das wars eigentlich auch. Aber sue usf auch erst ein Jahr alt, da kann sich noch was ändern.

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kareki   

Ich verbiete keinerlei Lautäußerungen, zwar bellen meine Hunde sehr wenig (dafür haben sie weitaus nervigere Laute), und das ziemlich einsilbig und wenig melodisch - aber Akuma hat sich Spielbellen z.B. abgeguckt. Das ist ja was Positives.

 

Auch ein Warnbellen gegen Menschen lasse ich zu, ganz gleich, was manche darüber denken. Die Mitmenschen haben zu akzeptieren, dass meine Hunde mir mitteilen, wenn jemand, der sich uns nähert, komisch für sie ist. Zu 98% sind das nämlich torkelnde Männer nachts, die sich gerne auch mal "anschleichen".

 

Die Idee, dass ein Hund immer und überall leise zu sein hat, ist so absurd, das Bellen zu verbieten, das Hunde gerade auch zur Kommunikation mit dem Menschen verfeinert haben.., absurd.

 

Ich denke, deshalb ist Leinenaggression für viele Menschen DAS Problem. Nicht, weil der Hund Probleme hat und man das für ihn lösen will - nein, das Gebelle ist ja *peinlich*.

 

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Mrs.Midnight   

Hmm also mein Hund kommuniziert viel mit mir. Aber dafür hat er eine Palette von anderen Geräuschen die kein bellen sind. :35_thinking:

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Lyris   

Khan bellt wenig. Wenn er mall laut wird, dann meldet er: "Alaaaaaarm!" Ein ganz tiefes Wuffen mit Kurrenlauten dazwischen.

Wenn ihm jemand oder etwas gänzlich ungeheuer ist dann kommt ein tiefes Wuffen mit lauten Atemgeräuschen dazwischen.

Seit kurzem vokalisiert er auch sehr lustig "aaaarrrrfffff" seine Art Ungeduld auszudrücken und sein Leckerchen zu fordern wenn mein liebes Schwesterherz ihn für ein einziges stück Wurst unsinniger Weise etwa 10 min lang sein gesamtes Repertoire abspielen lässt ........  

Im Tierpark hat er einmal lauthals gejohlt, gejammert und gebellt...... total hysterisch... Erregungszustand hat die Skala gesprengt..... totaler Synapsenkoller ...... wollte gerne den ganzen Streichelzoo samt Hühnern essen...... aus den Augen aus dem Sinn: 3 Meter weiter war er wieder gewohnt still.

Verboten bekommt er nix davon, aber reinsteigern soll er sich natürlich auch nicht! Tut er auch selten.

 

 

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Zyramaus   

Zyra bellt gerne mal Menschen an, die ihr suspekt oder komisch vorkommen, mit seltsamen Hüten und altertümlichen Riesenregencaps. Was sie gar nicht mag, sind Personen, die irgendwo her kommen, wo sonst keine Menschen sind.  Wenn z. Bsp. Jemand in den Wald pinkelt oder wild campt. Da lasse ich sie auch bellen, mir gibt es ein Stück Sicherheit, wenn ich mit Hund alleine im Wald unterwegs bin. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit

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gast   

Viel, viel nerviger als einen gesprächigen Hund finde ich aufdringliche, neugierige und geschwätzige Menschen, die jedes Bellen meiner Hunde mit ihren dummen Sprüchen und Tipps kommentieren.

 

Ich höre so oft "Der muss aber mal richtig erzogen werden, so wie der bellt!" Ach so. :70_poop:

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KleinEmma   

Haha, wie bellt denn ein unerzogener Hund? :))

 

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gast   

Ein unerzogener Hund bellt (viel), ein gut erzogener Hund bellt nicht. 

 

 

Jedenfalls wollen mir das häufig irgendwelche gelangweilten Menschen, die ich nicht kenne, weismachen. 

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KleinEmma   

Ok, dann hab ich wieder etwas dazu gelernt :))

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