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Dein Hundeforum  Der Hund
Catori

Verhalten bei Hundebegegnungen

Empfohlene Beiträge

Catori   

Hallo zusammen,

 

wenn meine 1 jährige Shiba Inu Dame auf andere freilaufende Hunde trifft, läuft es meistens so ab : Sie stellt die Nackenhaare und blockiert den anderen Hund meist von vorne in der T-Stellung, schnüffelt an dem anderen Hund, danach geht sie meistens zum After und riecht dort, kommt der andere Hund aber und will an ihrem After riechen wird er sofort angeknurrt. Dabei ist es egal wie alt/ groß/ Geschlecht der andere Hund hat. Zeigt dieses Verhalten Unsicherheit an ? (Bei Hunden die sie von klein an kennt ist dies kein Problem, die dürfen überall ran).

 

Danke schonmal :)

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Vhenan   

Fast kein Shiba, den ich kenne (und ich kenne viele), inklusive meine beiden Rüden, lässt diese Schnüffelei aus einer Frontalbegegnung zu.

 

 

Das ist keine Unsicherheit, im Sinne von Angst, sondern Reserviertheit und Misstrauen. Frontalbegegnungen mögen Shibas generell nicht. 

Natürlich ist ein einjähriger Hund auch nicht sonderlich souverän. 

 

Der Fremdhund wird von deiner Shibahündin gestellt, weil dieser frontal in ihren Individualbereich eindringt und dann darf der ganz simpel nicht schnuppern. Außerdem bringt sie sich so in die bessere Position, das machen viele Shibas (andere lauern gerne).

 

Nackenhaare kann sie nicht willkürlich aufstellen, sie zeigen nur eine gewisse Erregung deiner Hündin.

 

Mein Tipp: Deinen Shiba Frontalbegegnungen nicht mehr auskaddeln lassen. Hündin anleinen, im Bogen dran vorbeiführen, ggf. mit Belohnungen.

 

Danach entweder:

Wenn der andere Halter einverstanden ist, ein Stück mitlaufen und wieder anleinen, wenn sich die Hunde nicht mehr füreinander interessieren 

oder

wenn der Halter keinen Kontakt wünscht, deine Hündindort schnuppern lassen, wo der andere  Hund langgegangen ist oder evtl. markiert hat.

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gebemeinensenfdazu   

In einem anderen Thread  wurde das Nicht-Beschnuppern-lassen schon als tendenzielle Unsicherheit ausgelegt, Gelassenheit Coolness geht zumindest anders. Beschreibst du Wegsituationen oder macht sie das auch auf einer Wiese? Dann würde mich wundern, warum sie nicht selber Bogen läuft.

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Vhenan   
(bearbeitet)

Ich habe etwas ganz anderes geschrieben. Shibas sind nicht unsicher aus Angst bei Hundebegegnungen, sondern unsicher, weil sie misstrauisch sind.

 

Warum sie selber keine Bögen läuft: Sie ist ein einjähriger Shiba. Deshalb. Die müssen das Ausweichen lernen.

 

 

PS. Yoma lässt sich bis heute ungern beschnuppern, und jeder der ihn kennt, bezeichnet ihn als obercool, sozialkompetent und souverän mit anderen Hunden.

 

PPS. Shibas ticken nun einmal anders, egal ob ihr das wahrhaben wollt oder nicht.

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gebemeinensenfdazu   

Ich hab' ja auch nicht dich gemeint... in einem anderen Thread wurde darüber gerätselt, was es zu bedeuten hat, wenn der Hund schnuppert, sich aber nicht beschnuppern lassen will, da hat dann (war es 2010?) diese These vorgebracht.

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Vhenan   

Okay, dann hab ich dich missverstanden. Sorry.

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Catori   

Danke kareki, 

Ich habe danach schon das Internet und ein paar Shiba Bücher durchforstet um das Verhalten richtig einordnen zu können, jedoch bisher keine Erklärung gefunden die auf den Shiba zutrifft. 

Wenn wir Hunden begegnen laufen wir eigentlich immer einen Bogen und dann klappt das auch und hinterher schüffelt sie dort wo der anderen Hund entlang ging.

Also nochmal Danke :)

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MalamutMica   

Ich kenn das Verhalten von meinem Malamut-Rüden (10 Monate). Der kann Frontalbegegnungen auch überhaupt nicht ausstehen und zeigt das dann auch sehr deutlich. Allerdings waren unsere Begegnungen bisher immer angeleint und da hab ich einfach versucht, ihn abzulenken bis der andere Hund vorbei war oder bin selber ausgewichen.

 

Das mit dem Schnuppern kenn ich gut von meiner Malamut-Hündin (jetzt 3 Jahre).....die ist im Freilauf auch so wie du deine Shiba-Dame beschreibst, sie stellt, schnuppert den anderen Hund am Hintern, lässt sich selber aber nicht beschnuppern.

 

Ich hab das mal so gelernt, dass die Hunde damit zeigen, wer der souveränere ist (der der zuerst schnuppert). Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun, sondern macht auf hündische Art klar: "Alter, ich bin hier der Chef, wenn du damit einverstanden bist und keinen Ärger willst, ist alles gut"

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