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Dein Hundeforum  Der Hund
michael1304

Konsequenzen bei Weigerung einen Hundeführerschein zu machen

Empfohlene Beiträge

michael1304   

Was passiert eigentlich wenn man den hundeführerschein einfach nicht macht?

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MalamutMica   

Das kommt drauf an, ob es an deinem Wohnort für die Haltung bestimmter Hunde vorgeschrieben ist oder nicht. Viele Gemeinden haben noch keinen verpflichtenden Hundeführerschein, einige Städte aber schon.

 

Auch verlangen einige Länder (soweit ich weiß Dänemark) bei der Einreise mit Hund einen Hundeführerschein. Wirst du in so einem Fall kontrolliert und kannst ihn nicht vorweisen, kann es dir passieren dass dir der Hund weggenommen wird.

 

Auch im Falle eines Rechtstreits, wenn dein Hund in einen Beißvorfall verwickelt war, kannst du mit einem Hundeführerschein die notwendige Sachkunde nachweisen und kriegst nicht automatisch eine Teilschuld wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Nesaja25   

Also zu der Frage kann ich leider nichts beitragen. Bei uns gibt bzw. braucht man sowas nicht. Aber mich würde mal interessieren was genau das ist und was man da können muss :ph34r:.

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Fricco   

Lt. Wiki

Der Hundeführerschein ist ein Befähigungsnachweis für Hundehalter. Er beinhaltet mindestens eine praktische Prüfung des Halters mit seinem Hund, auch als Gehorsamsprüfung bezeichnet. Zusätzlich kann ein theoretischer Sachkundenachweis erforderlich sein. .

 

In Niedersachsen anscheinend Vorschrift, andere Bundesländer weiß ich nicht. Der Test ist wohl ähnlich wie bei der Begleithundeprüfung. Da wir diese haben, ist es für mich nicht relevant, denn diese Prüfung gilt ebenso.

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Nesaja25   

Ah ok danke :)

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MalamutMica   

Ich habe den Hundeführerschein freiwillig gemacht. Es war eine theoretische Prüfung, in der man 100 Fragen beantworten musste (multiple choice.....den Fragenkatalog haben wir an zwei Nachmittagen in der Hundeschule durchgearbeitet). Anschließend legt man eine praktische Prüfung ab, die vom Inhalt her wie die Begleithundeprüfung ist. Dazu wurden die Hunde noch auf Wesenfestigkeit geprüft.

 

Mit dem Hundeführerschein weist man eben nach, dass man die notwendige Sachkunde zum Halten und Führen von Hunden besitzt (kein Sachkundenachweis nach § 11 Tierschutzgesetz). 

 

Wenn es in der Gemeinde, in der man wohnt, vorgeschrieben ist, diesen zu haben und man weist ihn nicht nach, begeht man eine Ordnungswidrigkeit, sprich man wird erstmal ein Bußgeld zahlen müssen und in letzter Konsequenz kann der Hund beschlagnahmt werden.

 

Bei uns in Bayern ist er nicht Pflicht, in der Gemeinde, in der ich wohne auch nicht. Aber trotzdem fand ich den Kurs sehr lehrreich und finde durchaus, dass jeder Hundehalter einen Hundeführerschein haben sollte.

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Freefalling   

Man bekommt den also nur, wenn der Hund eine Begleithunde-ähnliche Prüfung schafft? Das finde ich nicht gerechtfertigt. Was passiert denn, wenn man (bzw. der Hund) den nie besteht? Der Wesenstest (bei dem der Halter auf den Hund einwirken darf) macht da mehr Sinn.

Wir haben hier keine Pflicht, nur den Sachkundenachweis 20/40, wollen aber bald mal durch Dänemark fahren im Urlaub. Müssen wir den Hundeführerschein vorher machen? Davon habe ich noch nie etwas gelesen. In den Einreisebestimmungen stand davon nichts. Oder ich habe es übersehen.

Grundsätzlich finde ich es aber eine sinnvolle Sache sich auf so etwas vorzubereiten. Dabei lernt man sicherlich viel.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

Die Begleithundeprüfung hat meines Erachtens wenig mit einem tatsächlich überall ableinbaren Begleithund zu tun, sondern ist eine durchkonditionierte Abfolge verschiedener Übungen auf dem Hundeplatz, kaum lebensnah, schaffen Hunde, die unter Realbedingungen nie frei laufen dürften, andere wiederum, die keinen Sinn in solchen Übungen sehen und unter realen Bedingungen vollständig ableinbar sind und souverän mit der Umwelt umgehen werden hier klar benachteiligt.

Der Hundehalter beweist hier lediglich,daß er seinen Hund dressieren kann, bzw. daß er einen Hund hat, der das zuläßt - der Umweltteil der Begleithundeprüfung hat schon eher etwas mit Begleithund zu tun, vielleicht geht es beim Hundeführerschein nur um den, aber der ist eigentlich gut zu schaffen.

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Fricco   

@gebemeinensenfdazu

 

Zu der Begleithundeprüfung gehört ein Wesenstest, der auf irgend einer öffentlichen Straße oder einem Platz durchgeführt wird. Incl. vorbeifahrenden oder haltenden Autos, Radfahrern, Fußgängern und was sonst noch so dort auftauchen kann. Es ist auch nicht vorher klar, wohin der Prüfer gehen möchte. Angesprochen werden, Passanten, die den Hund angucken oder sogar ansprechen ... Des Weiteren wird geprüft, ob der Hund es zulässt, dass der Chip ausgelesen wird, ohne total auszuflippen.

 

Es ist also keineswegs "Nur" das Ablaufen genormter Schrittfolgen auf dem Hundeplatz. Das ist null und nichtig, wenn der Straßentest daneben geht.

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gebemeinensenfdazu   
(bearbeitet)

HAst du das mit dem Umweltteil nicht gelesen? Der Sinn meiner Aussage kam bei dir scheinbar nicht an.

Für einen Hundeführerschein, der Sachkunde garantieren soll, kann man sich den Hundeplatzteil (ursprünglich von VPG UO abgeleitet) meiner Meinung nach sparen

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