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Dein Hundeforum  Der Hund
marcolino

Wartezimmerstress beim Tierarzt

Empfohlene Beiträge

Nuka   
(bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb KäptnKörk:

 

Es hilft selbstredend, wenn man bei seinem Hund regelmäßig unfallfrei Zähne, Ohren, was-weiß-ich 

kontrolliert.

 

Naja, ich kann alles bei meinem Hund machen. Ich könnte sie auch spritzen und Blut abnehmen. Ohne Maulkorb! Kein Problem.

 

Aber der Tierarzt darf ihr Fell trotzdem nicht kontrollieren und schon gar nicht ihre Pfote anfassen. In unserem Fall zumindest hilft da üben nix, also zumindest wenn ich das mache. Sie ist sogar bis vor kurzem noch auf Kommando auf den Tisch gesprungen. Dann fängt der Tanz an...

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marcolino   
vor 1 Stunde schrieb Nuka:

Ich wollte schon einen eigenen Thread auf machen, weil ich gestern wieder ein echten Tripp mit durch gemacht habe, aber da ist er schon.

Tatsächlich ist das warten nicht das Problem bei uns. Sie war gestresst und hat sich im sehr engen Wartezimmer beruhigt und zwischen meine Beide gelegt. Aber beim Tierarzt ist es ein Desaster und wir mussten sie betäuben um was machen zu können. Sie hat nie schlechte Erfahrungen gemacht und ich hab das sogar Mal trainiert mit hingehen und es wird nichts gemacht. Bringt alles nichts. Und jetzt geht es nur noch mit Maulschlaufe und seit gestern Betäubung. Ich war nie nervös, aber jetzt bin ich es, weil es ein solches Desaster ist. 

Meines Erachtens nach hat das nichts mit Erziehung zu tun. Sie ist da im Ausnahmezustand und hat absolute Panik. 

 

Hast du die Tipps gesehen, die hier schon gekommen sind hinsichtlich der Gewöhnung an die Praxis und an eine Behandlung?

Scheint so, als hätte sich diese Problematik im Laufe der Zeit verstärkt.

Gab es vielleicht mal irgendwo einen Zwischenfall, z. B. eine äußerst unangenehme Behandlung?

Lässt dein Hund sich grundsätzlich gerne berühen, von dir, aber auch fremden Menschen?

 

Ich finde es ungewöhnlich, dass das Warten so problemlos klappt und der Behandlungsraum von jetzt auf gleich Panik auslöst.

Ist das immer beim selben Arzt, oder auch bei unterschiedlichen?

 

 

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Nuka   

Es gab keinen Zwischenfall, der das getriggert hat. Es hat sich langsam so hin entwickelt. Das Betreten des Behandlungszimmer ist nicht das Problem, sondern das Anfassen durch den Arzt.

 

Ich habe verschiedene Ärzte ausprobiert.

 

Sie liebt es angefasst zu werden und schließt schnell Freundschaften mit Fremden. Sie ist auch eher forsch im Auftreten, aber trotzdem sehr sensibel. Die Ärztin hat gestern vorgeschlagen die Schilddrüse mit zu untersuchen, weil sie so extrem aggressiv ist. Allerdings ist dieses Verhalten auf den Tierarzt beschränkt. Sie ist ein Büro- und Baustellenhund, überall bekannt und beliebt.

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marcolino   

Das hört sich schon nach Personenbezogenheit an, nicht auf die Person an sich sondern auf die Bedeutung.

 

Besteht die Möglichkeit, den Tierarzt mal zu Hause zu empfangen?

Wäre jetzt so spontan mein Gedanke, um den Auslöser näher einzugrenzen.

Natürlich auch hier unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen.

 

 

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Nuka   

Das verrückte ist, dass sie die Ärzte auch im Behandlungszimmer freundlich begrüßt, wenn die Behandlung vorbei ist. 

Sie hat bei vor letzten Mal aus Panik auf den Behandlungstisch gemacht. Danach runter von Tisch, Maulschlaufe ab und sich das Leckerli beim Arzt abgeholt. Sobald es vorbei ist, ist die Welt in Ordnung.

 

Gestern dachte sie es wäre vorbei, weil wir eine Pause gemacht haben, um sie zu bestäuben. Da hab ich sie vom Tisch runter genommen, sie hat sich auf den Boden gelegt und auf die Seite gelegt und ich hab ihr das Gel ganz entspannt auf die Lefze aufgebracht.

 

Allerdings fand ich die Sedierung nicht sehr gut, da nur ihr Körper nicht mehr könnte, ihr Kopf aber scheinbar voll da war und sie extrem dagegen angekämpft hat. Sie hatte die doppelte Menge und hat sich immer noch gewehrt.

 

Ich muss sagen, ich glaube ich bin seit gestern etwas traumatisiert. Nicht weil ich Angst vor ihr habe, aber es tut mir unendlich Leid. Sie benimmt sich ernsthaft wie ein Wildtier. 

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Nasefux   

Ohne jetzt alle Kommentare gelesen zu haben - Tierarzt ist für meine Hunde ein Graus, das geht schon im Warteraum los. Momo schreit das Wartezimmer zusammen ,will panisch(!) fliehen. Shippo will ebenfalls nur raus und versucht sich aus Geschirr etc. zu befreien. 
Warum das so ist? Keine Ahnung, es hat sich langsam entwickelt, nach Ohrenentzündung bei Shippo und Kastration bei Momo, wars jedoch komplett aus. Wir haben den Tierarzt vor einiger Zeit gewechselt. Mit Shippo ist es nun besser, mit Momo nicht. Langsames Training kann ich nicht machen, weil ich nicht täglich dort hin kann, der TA ist 20km weg. Bei unserem früheren TA meiden beide Hunde schon in 200m Umkreis die Praxis. 
Ich denke gerade im Wartezimmer macht der Geruch viel aus - Stress der anderen Tiere, Desinfektionsmittel, die Hunde nehmen das ja viel intensiver war. Einmal kamen wir in die alte TA Praxis, das hat es schon im Wartezimmer blutig gerochen! Das hab sogar ich gerochen!.....

Wer uns beim TA sieht, schlägt auch beide Hände über den Kopf. Zuhause lassen sich die Hunde alles von mir anschauen, abtasten etc. ...beim TA werden sie zu Berserkern.
Ich gehe grundsätzlich nur mit einem Hund zum TA, nie mit beiden. Ich warte draußen vor der Praxis, bis wir dran sind. 

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Michelle003   
(bearbeitet)

Sheila ist trotz ihrer sonstigen Tendenz zur Unsicherheit sehr ruhig beim TA. Selbst als wir mit der Pyometra lange im Wartezimmer waren, war sie entspannt und neugierig. Ich hingegen war nervlich mehr als nur ein bisschen angespannt (ich hatte richtig Magengrummeln). Sie liebt es aber auch in fremde Häuser zu gehen und alle Räume abzuchecken. Da bietet die Tierpraxis ja schon sehr viel sehens- und riechenswertes, denke ich mir. Von dem her ist sie immer "beschäftigt".

 

Unsere TA nimmt sich aber auch immer die Zeit den Hund erstmal ein wenig umschauen zu lassen (am Anfang) und füttert (nach der Behandlung) Leckerchen und streichelt sie auch. Da geben sie sich richtig Mühe, das es immer so positiv wie möglich endet. Ich denke das ist/wäre hilfreich für Hunde die Angst haben/bekommen könnten. :) 

 

Ist die Behandlungstür nach der Behandlung aber erstmal offen will sie nur noch raus. Da interessiert sie dann kein anderer Hund mehr und auch kein vlt. noch ungesehenes Zimmer. Da wird mit aller Kraft gezogen um raus zu kommen. Ich gehe dann meist noch eine kurze Runde in der Gegend spazieren (wenn es nur ein Kontrolltermin oder ähnliches war) und laufe dann noch mal ganz kurz ins Wartezimmer rein und wieder raus. 

 

Ich störe mich auch an niemanden dessen Tier unruhig im Wartezimmer ist. Eigentlich ist das doch eine sehr verständliche Einstellung, gerade dann wenn sie schon ahnen können das etwas nicht so schönes auf der anderen Seite der Tür wartet. Auch bei den Haltern bin ich nachsichtig, wenn sie vlt. mal etwas ruppig oder gestresst oder oder sind. Man weiß ja nie ob vlt. eine schlimme Diagnose/Krebs/eine Rechnung von der man nicht weiß wie man sie zahlen soll/selbst Angst vor Ärzten/... vorliegt. Kann ja alles möglich sein und viele sind eben nicht in der Lage den Stress "runterzuschlucken", natürlich blöd wenn der Hund dann leidtragender ist.

Bevor wieder jemand schreibt das man einem Hund der vlt. eine schlimme Diagnose bekommt nicht grob behandelt werden sollte. Das ist mir durchaus klar und das sehe ich aus so, ich selbst habe mich in Stresssituationen gut im Griff, aber eben nicht alle Menschen. 

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Jensylon   

Der Hund weiß zwar nicht unbedingt das er was hat und nun zum Arzt geht so, wie wir... Aber wie fühlt ihr Euch denn da so? Man schlufft irgendwohin meldet sich an und dann sitzt man da. Der eine schnoddert der andere ist hibbelig und alle gucken sich immer mal an oder Blättern in Zeitungen rum und glotzen permanent auf die Uhr. Vielleicht sitzen da noch welche die sich unterhalten oder es wuselt noch ein Kind umher. Der eine hat ekeligen Schweißgeruch unf ein anderer ein zippelbein (also wenn man halt so gelangweilt zippelt) Rein das Wartezimmer finde ich auch nervig und blöd. Vielleicht ist es auch die allgemein Stimmung im Wartezimmer die einige Hunde bzw Menschen mit Hund unruhig werden lassen. 

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Nebelfrei   

Also bei uns ist es keine 'spezielle' Situation. Da ist nichts los und Wega hatte rinfach Angst, ich habe sie nur mal gezeigt und untersuchen lassen.

An anderen Orten hat sie diese Angst nie.

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MissWuff   
(bearbeitet)

Also bei meinem Hund ist klar, warum er TA doof findet: 1) sie mag es nicht, wenn man an ihr rumfummelt und 2) das Thermometer, das es am Anfang leider jedes Mal hinten rein gab... Beim nächsten Hund werde ich da gleich drauf achten, dass da nur gemessen wird, wenn es sein muss. (Spritzen etc. findet sie auch Mist.)

 

Wartezimmer wirkt sie lustigerweise ziemlich entspannt. Da gab es von Anfang an viiiiele Leckerlies und das ist dann immer ihr Hauptgedanke. Selbst wenn sie's mit dem Magen hat, nehme ich ein bisschen Huhn mit, sofern das irgend geht.

 

Sobald sie dann rein soll, will sie weg und/oder unter die Stühle kriechen... muss sagen, wir haben auch nicht den einfühlsamsten TA in der Hinsicht. Ist ja schön, dass er ausführlich erklärt, aber das macht er leider auch, wenn man was ganz kurzes fragt und der Hund schon zitternd auf dem Tisch steht... nächstes mal muss ich alles wirklich vorher fragen oder ihn unterbrechen, die sieht immer aus, als würde sie gleich zusammenklappen. Generell ein kleiner Feigling.

 

Bin ja froh, dass sie inzwischen von alleine auf die Wage geht, das hat ein halbes Jahr gedauert. Gewöhnen an Thermoter im Hintern und co, da wüsste ich jetzt nicht, wie ich da vorgehen sollte. ^^" Sie hasst es einfach.

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