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Bluecatsinger

Mastuellenkrebs und Metastasen

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Bluecatsinger   

Im Februar 2016 wurde bei unseren Appenzeller Sennenhund die schlimme Diagnose gestellt. Im Zentrum Hünenberg wurde Balou gescannt und dann mit Paladia und Bestrahlung behandelt. Trotz der Arztmeinung, er hätte höchstens bis April zu leben wegen der Metadtasen in der Lunge, hat uns Balou noch Sommer, Winter und Diesen Sommer geschenkt. Heute wieder in Zug zur Klinik, bedrückt mich die Sorge, dass die Krankheit weiter fortgeschritten ist. Meine Fellnase ist ein Kuschelhund, er spielt und schwimmt viel, wird aber doch schnelller müde. Wie weiß ich, ob er leidet? Vielen Dank für Eure Gedanken. 

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Ann   

Hi,

 

Was für eine schlimme Diagnose. Dazu erst Mal mein aufrichtiges Mitgefühl. Schön, dass Balou immer noch bei Euch ist und Ihr den Weg mit ihm gemeinsam geht.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, zu erkennen, ob ein Hund leidet. 

Ob das dann ein Grund zur Euthanasie ist, musst Du dann allerdings leider selbst entscheiden, am besten mit Hilfe des behandelnden Tierarztes bzw des Tierarztes Deines Vertrauens, und nicht mit einem Internetforum. Da gibt es kein Patentrezept.

 

Im Bezug auf Deinen Hund würde ich vor allem auf Schmerzzeichen und aufgrund der Lungenmetastasen auf Atemnot schauen.

 

Schmerzzeichen können neben den üblichen Anzeichen (winseln, humpeln, ...) auch sehr subtil sein, zB vermehrtes Tränen der Augen, das sog. Schmerzgesicht (die Augenform, Haltung der Augenbrauen, der Ohren und der Mundwinkel verändert sich, es wirkt verkniffener und angespannt, alles ist etwas "zurückgezogen"), Inkontinenz, schmatzen, hecheln, Unruhe allgemein (häufiges Liegeplatz und -position wechseln) oder plötzliche Aggression. Hat ein Tier unbehandelte Schmerzen, leidet es. Können sie nicht weiter behandelt und gelindert werden, sollte man über eine Euthanasie nachdenken.

 

Atemnot erkennt man zB an Kurzatmigkeit, Röcheln, Schnarchen, frühes Hecheln, Japsen, "Quäken" beim Atmen, Schnaufen, Husten, ... Wenn Balou vermehrt etwas davon zeigt, solltest Du das beim Tierarzt ansprechen. Bei vollem Bewusstsein zu ersticken ist ebenfalls "Leiden" und man sollte es dem Hund nicht länger, als nötig, zumuten.

 

Ich wünsche Euch alles Gute.

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