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kochen/barfen/andere Ideen?

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Hundi22   

Ich brauche mal etwas Input von euch :)

 

Vorab: mein Hund hatte in der Vergangenheit etliche Probleme - hervorgerufen durch sein Futter, wir haben bereits einiges Versucht und etwaige Unverträglichkeiten äußern sich mich Durchfall (teilweise sehr stark/flüssig) und im Extremfall mit etrigen Pusteln am Bauch. Der Hund selber ist auch bei Unverträglichkeiten (schlussfolgernd bei Bauchschmerzen) gleichbleibend gut gelaunt, freundlich und gibt alles für mich. Auswirkungen auf sein Fell konnte ich bisher nicht beobachten - er sieht schlicht weg immer gesund aus (sagen auch alle Außenstehenden).

Teilweise führten die Bauchschmerzen zu starken Rückenverspannungen, die mein Hund leider erst offensichtlich zeigte, als es schon arg schlimm war und er kaum mehr laufen mochte.

Tierärztlich sind wir gut betreut und ich gehe eher einmal zu häufig zum TA, anstatt einmal zu wenig!

 

Aktuell bin ich mit der Futtersituation nicht sehr zufrieden. Eine Ausschlussdiät brachte mMn wenig neue Erkenntnisse. Die Reaktionen aus Futter sind leider auch sehr wechselhaft (will heißen, er verträgt sein Futter gut und plötzlich schlägt es um und er bekommt wieder starken Durchfall).

 

Als Welpe mochte ich mich bei meinem ersten Hund nichts ans Barf trauen (Angst vor Mangelernährung), so fütterte ich bis zum Alter von ca. 1,5 Jahren hochwertiges Nassfutter (Anfangs Welpenfutter) [das beim Züchter erhaltene Trockenfutter wurde nach dem Einzug behutsam "abgesetzt"] - als Welpe/Junghund hatte mein hund immer mal wieder leichten Durchfall (vertrug kein Getreide) was mich schlussendlich auch zum barfen brachte

 

Nachdem ich mich zum barfen belesen hatte und einige erfahrene Barfer mit Fragen löcherte begann ich also zu Barfen.

Erst vertrug mein Hund das barfen gut. Ich war zufrieden.

Durchfall folgte (im Endeffekt: Giardien; bis zur Diagnose dauerte es leider ein paar Wochen). Aufgrund der Giardien (die leider extrem hartnäckig waren und nicht effektiv zu behandeln waren; diese lästigen Viecher kamen trotz extremer Sauberkein immer wieder - im Nachhinein schätze ich, er hat sich immer wieder angesteckt -.- ) fütterte ich sehr Kohlenhydratarm und behielt nach einigen Rückfällen diese Ernährung bei, bis wir die Giardien dauerhaft los waren.

 

Danach zeigte sich immer wieder Durchfall (trotz Aufbau der Darmflora) - ich stellte auf Pferdefleisch und teilweise Lamm(pansen) um. Das funktionierte einige Zeit ganz okay, war aber nicht dauerhaft richtig gut.

Irgendwann dauerhaft Durchfall - breiiger Kot.

Ich versuchte als "letzten Ausweg" nochmal ein hochwertiges Nassfutter mit Pferdefleisch (hatte die Befürchtung, dass Roh einfach nicht gut funktioniert), zeitweise Teilbarf mit Nassfutter (ich fand die Idee des barfen einfach zu gut und versuchte es immer wieder mal umzustellen)

 

Eine zeitlang sind wir dann mit dem hochwertigen Nassfutten (getreidefrei, teilweise hypoallergen) sehr gut gefahren. Leider wurde die Rezeptur umgestellt und es folgte starker Durchfall.

 

Ich versuchte es nochmal mit barf - weiterhin keine Besserung. Ich vermute roh verarbeitet mein Hund das Futter einfach nicht gut genug!? Danach folgte eine Ausschlussdiät (Pferdefleisch geht; Gemüse ist sehr Tages abhängig, einen wirklichen Garant der immer funktioniert konnte ich nicht ausmachen. Einige Tage klappt zB Süßkartoffel gut und dann folgt leichter Durchfall)

 

Danach stiegen wir auf Reinfleischdose (Pferd) um (Gemüse kochte ich selber) - ebenfalls Änderung der "Rezeptur" (oder was auch immer), auf jedenfall war die Folge extremer Durchfall.

 

Also steig ich um aufs selber kochen - Abhängigkeit von irgendwelchen Herstellern möchte ich eigentlich nicht mehr sein..

Pferdefleisch. Gemüse verträgt er immer mal wieder, nie dauerhaft die gleiche Sorte (d.h. ein paar Tage funktiniert es, dann folgt Durchfall).

Das funktionierte einige Zeit gut!

Dann folgte ein kleiner Magen-Darm-Infekt und seit dem (ca. 4 Wochen) klappt dieses Modell auch nicht mehr all zu gut. Ich habe dann erstmal wieder das Gemüse weg gelassen mit der Folge einer leichten Besserung.  Aber weiterhin ist der Kot wirklich breeig und nur gerade so in Form bleibend.

 

Etwaige Futterzusätze, Fett, Getreide, Kartoffeln oä funktinieren schon lange nicht mehr. Knochen (beim barfen) gingen irgendwann genau so wenig wie Innerein (Knochen aufgrund er Fleischsorte, mein 4,5 Kg Hund kann schwerlich Pferderippen knabbern...)

 

Einige Etappen der Hundeernährung habe ich in der Auflistung bestimmt vergessen, aber im Groben wird es passen!

 

 

Natürlich machen sich die ganzen Unverträglichkeiten auch bei dem Gewicht meines Hundes bemerkbar, da er ohnehin sehr schlecht zunimmt, ist er einfach zu dünn.. Alles was kalorien hat und dick macht verträgt er nicht wirklich..

Darüber hinaus kann ich mir leider nicht vorstellen, dass so eine einseitige Ernährung dauerhaft gesund ist und gut geht..

 

 

Im Übrigen erfolgten Futterumstellungen (außer der Hund hatte ohnehin starken Durchfall od. allergische Reaktionen) stets recht behutsam!

Eine Tierheilpraktikerin haben wir auch schon aufgesucht - da haben wir etwas für die Darmflora bekommen (bin mir aber nicht sicher, ob er das wirklich verträgt..) und einige Tipps, was er vertragen müsste - das passte leider wieder nur kurzfristig.

 

Hm, vielleicht habt ihr noch ein paar hilfreiche Ideen oder Ansätze oder womöglich auch positive Erfahrungswerte, was ich noch versuchen könnte!? :)

 

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Freefalling   

Hallo,

Oh da habt ihr ja leider schon viel durchgemacht. Habt ihr Trockenfutter schon getestet? Hat dein Hund auch Allergien? 

Meiner ist auch ernährungssensibel und ich kann ähnliches erkennen wie du: manches wird nur ein paar Tage lang vertragen. Bei uns hilft die Moro'sche Möhrensuppe. Wobei ich die Möhren nur zerkoche und nicht nochmal püriere. Bierhefe hilft auch. 

Ich gehe mal davon aus, dass ihr alles medizinische ansonsten abgeklärt habt (klingt so). 

Was für eine Rasse ist dein Hund?

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Jensylon   

Bin nur fix am Handy. Hilft zwar der Ursache mit dem Bauchweh nicht aber versucht mal flohsamenschalen zuzugeben. Hilft bei Hunden mit weichem Kot und Analdrüsenproblemen sehr gut. Vielleicht reguliert sich die Konsistenz dadurch bei deinem Hund auch zum positiven und der lästige Durchfall bleibt aus. Würde das erstmal kurmäßig anwenden.

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Hundi22   
vor 57 Minuten schrieb Freefalling:

Hallo,

Oh da habt ihr ja leider schon viel durchgemacht. Habt ihr Trockenfutter schon getestet? Hat dein Hund auch Allergien? 

Meiner ist auch ernährungssensibel und ich kann ähnliches erkennen wie du: manches wird nur ein paar Tage lang vertragen. Bei uns hilft die Moro'sche Möhrensuppe. Wobei ich die Möhren nur zerkoche und nicht nochmal püriere. Bierhefe hilft auch. 

Ich gehe mal davon aus, dass ihr alles medizinische ansonsten abgeklärt habt (klingt so). 

Was für eine Rasse ist dein Hund?

 

Ja Allergien hat mein Hund definitiv auch.

Allerdings rieten mir damals mehrere TÄ von einem kompletten Bluttest hinsichtlich der Alllergien ab - diese Tests seien nicht so aussagekräftig und dafür zu teuer (Ein normalen Bluttest auf "erster Stufe" ließ ich dennoch machen, was den Verdacht von Allergien bestätigte)

Wir haben uns hinsichtlich der Allergien demnach "durchgetestet".

Pferdefleisch verträgt er demnach (grundsätzlich) gut, Rind geht zB gar nicht. Geflügen und Lamm oder Wild funktionierte irgendwann nur noch sehr schlecht. Getreide verträgt er gar nicht und Produkte mit Konservierungsmitteln verträgt er auch gar nicht (zB reagierter er auf Gemüseflocken mit extremen eitrigen Pusteln am Bauch)

 

Trockenfutter bekam mein Hund tatsächlich nur als Welpe und später hin und wieder (getreidefrei) als Leckerlie. Grundsätzlich halte ich persönlich nicht so viel von Trockenfutter und denke gerade in Hinblick auf Zusatzstoffe die verarbeitet werden, wird mein Hund da wahrscheinlich ohnehin Probleme haben :(

 

Diese Suppe habe ich noch nie getestet. Das sind doch einfach gekochte Möhren, oder?

Möhren gehen grundsätzlich sehr gut und sind bisher eins der zuverlässigsten Gemüsesorten, die mein Hund verträgt. Wäre ja mal ein Versuch wert!

 

Bierhefe bekam er mal Kurweise, musste davon extrem pupsen und eine wirkliche Besserung konnte ich nicht feststellen. Wobei ich mich jetzt nicht mehr ganz genau erinner in welcher Phase er die Bierhefe bekam.

Aktuell bekommt er von der THP ein Pulver mit Hefekulturen für die Darmflora. Nach dem letzten extremen Durchfall (drei Tage wirklich komplett flüssiger Kot) habe ich mich noch nicht wieder getraut das weiter zu füttern..

 

Genau medizinisch ist alles abgeklärt! In Folge der Giardien damals bin ich da eh etwas paranoid und lass zB regelmäßig auf Giardien testen. Darüber hinaus versuche ich die Darmflora nicht zu sehr zu belasten und lasse anstelle von prophylaktischen Wurmkuren vorab den Kot testen. Bisher war immer alles i.O.

 

Mein Hund ist ein Kleinspitzrüde und wohl leider ein kleines Montagsmodell. Das Wurfgeschwisterchen ist dahingegen völlig gesund.

 

vor einer Stunde schrieb Jensylon:

Bin nur fix am Handy. Hilft zwar der Ursache mit dem Bauchweh nicht aber versucht mal flohsamenschalen zuzugeben. Hilft bei Hunden mit weichem Kot und Analdrüsenproblemen sehr gut. Vielleicht reguliert sich die Konsistenz dadurch bei deinem Hund auch zum positiven und der lästige Durchfall bleibt aus. Würde das erstmal kurmäßig anwenden.

 

Flohsamenschalen habe ich bisher noch nicht versucht. Das werde ich gleich mal googlen!

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Freefalling   

Genau, aber du musst die Möhren mindestens 2 Stunden kochen, damit der Zucker freigesetzt wird. Und du darfst das Wasser nicht abschütten, sondern musst es mitverfüttern. Oder halt alles pürieren. Mach das mal. In kritischen Phasen gibt's hier Fleisch pur (Geflügel wird normal gut vertragen bei uns) von Happy Dog plus Möhren inkl Saft. Mehr nicht. Und der nächste Haufen ist dann schon wieder deutlich fester. So ganz perfekt ist es hier auch nicht mehr seit die Giardien zu Besuch waren.

Hast du schonmal versucht rein vegetarisch zu füttern? 

Mein Hund hat übrigens eine Allergie gegen Rind und eine Unverträglichkeit auf Pferd. Nudeln und Kartoffeln gehen auch gar nicht.

Wie sieht es bei euch mit Fisch aus?

 

Ich gebe ansonsten Reis oder Haferflocken, eine Ölmischung für die Haut, Kokosöl und Bierhefe dazu. Und eine Mineralienmischung. Aber wenn er irgendwas mit dem Magen hat (und das geht schnell), gibt's nur Möhren und ein bisschen Fleisch. Das hilft jedes Mal.

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Hundi22   
vor 34 Minuten schrieb Freefalling:

Genau, aber du musst die Möhren mindestens 2 Stunden kochen, damit der Zucker freigesetzt wird. Und du darfst das Wasser nicht abschütten, sondern musst es mitverfüttern. Oder halt alles pürieren. Mach das mal. In kritischen Phasen gibt's hier Fleisch pur (Geflügel wird normal gut vertragen bei uns) von Happy Dog plus Möhren inkl Saft. Mehr nicht. Und der nächste Haufen ist dann schon wieder deutlich fester. So ganz perfekt ist es hier auch nicht mehr seit die Giardien zu Besuch waren.

Hast du schonmal versucht rein vegetarisch zu füttern? 

Mein Hund hat übrigens eine Allergie gegen Rind und eine Unverträglichkeit auf Pferd. Nudeln und Kartoffeln gehen auch gar nicht.

Wie sieht es bei euch mit Fisch aus?

 

Ich gebe ansonsten Reis oder Haferflocken, eine Ölmischung für die Haut, Kokosöl und Bierhefe dazu. Und eine Mineralienmischung. Aber wenn er irgendwas mit dem Magen hat (und das geht schnell), gibt's nur Möhren und ein bisschen Fleisch. Das hilft jedes Mal.

Danke, ich werde das nachher direkt mal kochen :)

 

Rein vegetarisch habe ich bisher nicht versucht, weil er auf unterschiedliche Gemüsesorten immer mal wieder reagierte und Fleisch pur allerdings gabz gut klappte.

 

Fisch geht leider auch nicht gut. Wobei ich da nicht etliche Sorten versucht habe..

 

Reis und Haferflocken  (Getreide) werden direkt mit einer allergischen Reaktion quittiert :(

Kokosöl ist tatsächlich das einzige Fett, was er in geringen Mengen ohne direkte Reaktion bzw Durchfall verträgt. Sobald er aber wieder "Bauchweh" hat, geht das auch schon wieder nicht..

 

Normalerweise ging in solchen länger anhaltenden Phasen Pferdefleisch pur super. Das scheint gerade auch nicht mehr zu funktionieren :(

 

Ich habe nun gestern von einem Hund gehört, der nur Fleisch mit geringen Proteingehalt verträgt und bin gerade am überlegen, ob ich nochmal eine andere Fleischsorte versuchen soll (Pferd hat einen recht hohen Proteingehalt), oder ob das im Zweifel alles noch mehr durcheinander bringt...!?

 

 

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Noena   

Wie lange testest du denn ein neues Futter bzw eine neue Variante in der Regel? Und ist es nur breiiger Kot oder wirklich langanhaltend Durchfall?

 

Ich verstehe nicht so ganz, warum du nicht beim Trockenfutter bleibst das er ja anscheinend gut vertragen hat. 

 

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Freefalling   

Das stimmt. Vielleicht braucht er immer eine Weile sich umzugewöhnen.

Das beste Futter ist, was der Hund verträgt. Es gibt auch hochwertiges Trockenfutter. Natürlich nur wenn er nicht auf Futtermilben allergisch reagiert. 

Probiere es doch nochmal. 

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Hundi22   

Da habt ihr mich missverstanden bzw ich mich wohl falsch ausgedrückt. 

Ich habe nie wirklich Trockenfutter gefüttert. Beim Züchter bekam er welches, was ich aber recht schnell umstellt habe.  Danach vertrug er (nach der Umstellung auf Getreidefrei) eine recht lange Zeit ein gutes Nassfutter. (Dieses Nassfutter verträgt er mittlerweile nicht mehr..)

Er hat diese ganzen Unverträglichkeiten und Allergien auch erst mit der Zeit entwickelt. Extrem wurde das etwa mit 2 oder 3 Jahren :(

 

Ich habe alles immer einige Wochen, teilweise Monate (je nach Reaktion) getestet. Es gab auch Zeiten, da war einige Wochen alles super und ich dachte wir haben endlich die ideale Lösung gefunden und dann ging es von heute auf morgen wieder los..

 

Aktuell hat mein Hund einen Kot der gerade so in Form bleibt, aber schon mehr als nur weich ist.

 

Wenn er wirklich ganz schlimmen mega flüssigen Durchfall hatte, habe ich mir das maximal 3-4 Tage angeschaut und bin dann zum TA aus Angst bzgl des Flüssigkeitsverlusts.

 

Ich habe aktuell einfach das Gefühl es beruhigt sich gar nicht wieder.. 

 

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Jensylon   

https://www.flohsamen-ratgeber.de

So bin zuhause mit etwas Zeit ^^. Die Seite bietet umfassende Informationen rund um das Thema Flohsamen. Dort ist auch Empfehlungen für Hunde. Bei einem 4,5kg Hund würde ich allerdings die empfohlene Menge reduzieren. Am besten fragst du da mal bei deiner Tierheilpraktikerin.

Am schnellsten bekommst du die in einer gut sortierten Drogerie oder im Reformhaus.

 

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