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annarory

Ernährungsumstellung - Tumorerkrankung

Empfohlene Beiträge

annarory   

Hallo Leute,

 

also ... wo fange ich am besten an ... Meine Goldenretrievermischlingshündin (6 Jahre alt) hat seit 3 Wochen direkt unter dem Auge ein Geschwülst. Es fing ganz klein an, kleiner als eine Zecke und wurde dann mit der Zeit größer. Ich bin natürlich gleich zum Tierarzt und der meinte, es handle sich wahrscheinlich um eine Entzündung aufgrund eines Stichs, eines bisses oder einer eingezogenen Dorne. Ich habe eine antiobiotische, entzündungshemmende und juckreizstillende Salbe bekommen und sollte zusätzlich mit Kamillentee spülen. Gesagt getan - gebracht hat es gar nichts. Deswegen  bin ich gestern zu einer Tierklinik bei uns in der Nähe gefahren. Vom Schauen alleine konnten sie nicht sagen, was es ist. Jetzt wurde eine Biopsie gemacht und dann die Probe unter dem Mikroskop eingefärbt und angeschaut... und zack ... mein Weltbild steht Kopf!

Es kam heraus, dass es keine Entzündung ist, sondern ein Tumor. Heute wird sich einer der Spezialisten bei mir melden und noch einmal einen Blick auf die Probe werfen und mir mitteilen, ob gutartig oder bösartig ... ob eine weitere Probe gebraucht wird, ob es eingeschickt wird ... welche Art von Tumor etc.

Auf alle Fälle ist meine Welt gestern mal komplett zusammengebrochen. Ich habe nämlich eine äußerst gesunde Frohnatur zuhause, die eigentlich mein kleiner Sonnenschein ist und noch nie krank war... und mit Krebs und Tumoren habe ich bei den vorherigen Hunden nur schlechte Erfahrungen gemacht :/ , die dann letztlich zum Tod geführt haben.

Auf alle Fälle habe ich mich jetzt im Internet ziemlich belesen, welches Futter, welche Zusammensetzung etc.besonders gegen Tumore hilft oder das Wachsen stoppt etc. (Wundermittel gibt es keine, das ist mir schon bewusst). Und bin dann auf BARFEN gestoßen, kannte es natürlich auch vorher schon... Bisweilen füttere ich meine Hunde immer mit Eukanuba und das vertragen sie auch. Polly reagiert äußerst sensibel, wenn man ihr mal ein kleines Stück rohes Fleisch unterschiebt (meist mit Durchfall).

Aber ich habe eben gelesen, dass Kohlenhydrate (Getreide, Zucker, Stärke etc.) das Tumorenwachstum begünstigen... Weil sich die Krebszellen von der gebildeten Glucose ernähren... Und dass Rindfleisch als Eiweißlieferant (aber auch Geflügel) sowie Papaya (wegen der Enzyme und Antioxidantien) sowie Leinsamenöl und/oder Fischöl (Omega 3 Fettsäuren) sehr gut für Krebspatienten (Hunde) geeignet sind, weil das zusammenwirken aus diesen Zutaten der Tumorbildung entgegenwirkt...

1.) weiß ich nicht, ob mein Hund das frisst....

und 2.) Müsste die Umstellung natürlich Schritt für Schritt gehen, aber ob dann trotzdem ihr trockenfuttergewohnter Magen mitspielt, sie wird immerhin in zwei Monaten 7 Jahre alt?!

3.) und hat wer Erfahrung mit Tumoren und Ernährungsumstellung gemacht?

 

Mein Hund ist mein Ein und Alles ... und das hinwarten auf den Spezialisten macht mich gerade krank :(... und ich will soviel wie möglich tun, damit (auch wenn gutartig) nicht weitere Tumore entstehen ...

Schon mal im Voraus DANKE für das Lesen dieses Romans!!! :2_grimacing:

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Mark   
vor 2 Stunden schrieb annarory:

Aber ich habe eben gelesen, dass Kohlenhydrate (Getreide, Zucker, Stärke etc.) das Tumorenwachstum begünstigen... Weil sich die Krebszellen von der gebildeten Glucose ernähren... Und dass Rindfleisch als Eiweißlieferant (aber auch Geflügel) sowie Papaya (wegen der Enzyme und Antioxidantien) sowie Leinsamenöl und/oder Fischöl (Omega 3 Fettsäuren) sehr gut für Krebspatienten (Hunde) geeignet sind, weil das zusammenwirken aus diesen Zutaten der Tumorbildung entgegenwirkt...

 

Nach allem was ich dazu gelesen habe halte ich eine Ernährungsumstellung in diese Richtung für sinnvoll. Ich möchte Dir einen Rat geben: Lass Dich nicht zu sehr (ggf. auch von anderen Hundehaltern) verunsichern. Gerade bei Fragen rund um die Ernährung gehen die Meinungen weit auseinander. Durch teils bezahlte und gesponserte Studien wird die Verunsicherung dann immer größer. Viele Menschen durchblicken dann den wahren "Dschungel" rund um die Ernährung nicht mehr oder sind von bestimmten Ernährungsformen überzeugt, obwohl sie sich ggf. nicht ausreichend genug mit der Ernährung beschäftigt haben oder auch schlicht Zusammenhänge nicht erkennen.

 

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich den obigen Weg einschlagen. Nur auf Rindfleisch würde ich weitestgehend verzichten und Huhn vorziehen. Auch Gemüse dürfte eine sinnvolle Ergänzung des Speiseplans sein.

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Rosilein   

@annarory Wie ist es ausgegangen?

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asti   

Ich kann dir da leider nicht weiterhelfen, aber vielleicht noch eine Idee einwerfen. Der Hund einer Freundin hatte einen ziemlich aggressiven Tumor hinter dem Auge. Ihm wurde daraufhin das Auge und der Tumor entfernt. Leider hatte er aber schon Metastasen und so gaben die Ärzte der Tierklinik ihm noch ein halbes Jahr. Dies ist inzwischen drei Jahre her. Seit der OP bekommt er Curcumin (bzw. Kurkuma) in sein Futter. Sie schwört darauf.

 

Links dazu: http://beute-konzept.info/die-erstaunlichen-faehigkeiten-von-kurkuma-curcuma-longa/

https://dognet.de/article/kurkuma-gegen-krebs

http://www.hundeschule-hamburg24.de/goldene-paste-kurkuma-krebs/

 

 

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annarory   

Hey danke für die Antworten!

@Rosilein Ausgegangen ist es bisweilen so, dass ich noch immer warten muss. Habe gestern den Anruf aus der Tierklinik bekommen. Und der Arzt meinte, die Probe ist nicht eindeutig. Er wolle sie in ein anderes Labor schicken und meldet sich Mitte nächster Woche wieder bei mir... Aber er sagte auch (um mich nicht ganz im Regen stehen zu lassen), dass er ein bisschen positiv ist. Denn es gäbe so etwas wie einen Hautknoten, der häufig im Gesicht auftritt und schnell wächst, der nach einigen Wochen auch wieder von alleine verschwinden würde. Und er hat bei der Probe schon auch Merkmale für so etwas gefunden, aber auch untypische Merkmale... deswegen gehts noch ins Labor! 

 

@asti ja von Kurkuma hab ich auch schon gehört... hab ihr jetzt erstmals Leinöl zum normalen Futter gemischt, das frisst sie auch brav mit.

 

@Mark Wieso lieber Geflügel als Rind? 

 

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Mark   
vor 46 Minuten schrieb annarory:

Wieso lieber Geflügel als Rind?

 

Weil rotes Fleisch eher entzündungsfördernd wirkt. Das dürfte demnach einen Körper, der mit einem Tumor zu kämpfen hat weiter schwächen.

Entzündungen spielen im Übrigen eine große Rolle bei den verschiedensten Krankheiten. Das war mir vorher auch nicht so bewusst, scheint sich aber auch wiss. zu bestätigen.

 

Kurkuma wird auch deswegen von vielen Medizinern empfohlen.

 

Aber wie bereits geschrieben, lass Dich nicht allzu sehr verunsichern, meiner Meinung nach bist Du auf dem richtigen Weg, was die Ernährung anbelangt.

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annarory   

Puh, das wusste ich noch nicht. Hab immer nur überall gelesen, dass Hühner und Puten Antibiotikabomben sind - selbst bei Bio und/oder Freilandhaltung... aber gut zu wissen, dass rotes Fleisch entzündungsfördernd ist! 

Danke :)

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Juline   
(bearbeitet)

Dann drücke ich die Daumen, dass es harmlos ist!

 

Hätte mein Hund Krebs, würde ich nicht nur die Ernährung ändern / optimieren, sondern auch alles vermeiden, was das Immunsystem schwächen kann. Oder von dem ich das annehme. Es sind nicht allein die Kohlenhydrate und das rote Fleisch, die man als Bösewichte heranziehen kann. Gifte aller Art, Impfungen, Wurmkuren, Zusatzstoffe in Fertigfutter (Antioxidantien, Konservierungsstoffe etc.) gehören da ebenso dazu wie psychische Einflüsse. Ich würde zusehen, dass mein Hund nichts fürchtet, keinen (z.B.Trennungs-) Stress erleiden muss, ausreichend Bewegung, Spass und Beschäftigung und ausreichend Schlaf und Ruhe hat. Dass er ausgeglichen und glücklich ist. Ich bin davon überzeugt, dass Psyche in Wechselwirkung mit dem Immunsystem zu den wichtigsten Einflüssen auf das Krebsgeschehen gehören.

 

(also, ich meine, auf all das achte ich auch ohne Krebsdiagnose, aber ich täte es dann vielleicht noch kompromissloser :D )

 

 

 

 

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annarory   

@Juline Für ihr psychisches Wohlergehen wird immer gesorgt! Sie ist mein kleiner Sonnenschein! Mein Ein und Alles und wird auch dementsprechend verhatschelt. Sie ist immer überall dabei ;) und mein Mittelpunkt! :wub::wub:

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annarory   

Übrigens das externe Labor hat die Probe ausgewertet und es ist "nur" ein Hautknoten, der TA gibt dem Knoten einen Monat Zeit - wenn er bis dahin nicht kleiner gewordwn ist, wird er wahrscheinlich rausgeschnitten! Also doch kein Tumor (da war die erste bzw. eigentlich zweite TA etwas vorschnell) 

... war ich froh! Hab nach dem Anruf ein paar Luftsprünge gemacht!! :)

 

An der Futterentscheidung ändert sich trotzdem nichts... immerhin ist Vorsorge ja die beste Sorge!! :)

 

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