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gatil

Sicherung eines Kleinhundes im Auto auf dem Beifahrersitz

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gatil   

Wir haben hier seit Anfang August Carlos, Yorkymix, 5,5 kg.

 

Er ist 7 Jahre und kannte in seinem bisherigen Leben kein Auto, bis auf die Zeit in der Pflegestelle. Dort aber nur für kürzere Strecken zum Gassigehen.

 

Wir fahren nun viel Auto und auch längere Strecken, bzw. mehrere Stunden.

 

Carlos mag Autofahren nicht. Er zittert und hechelt. Dies weniger, wenn er an einem einigermaßen für ihn guten Platz ist. Dies ist der Platz in meinem Arm! (wenn ich nicht selbst fahre). Ansonsten steht er zwischen den Vordersitzen, wenn man ihn dort streichelt, geht es immer mal wieder.

Er bellt, jammert, quietscht und schreit an Plätzen, wo es ihm nicht gefällt.

Er ist Boxen gewohnt - er musste sehr viel Zeit in geräumigen Boxen verbringen aufgrund eines Kreuzbandrisses. Er geht nicht freiwillig rein. Hat man ihn einmal ausgetrickst, sträubt er sich im Auto. Schönfüttern auch über mehrere Male geht nicht. Zwingen will ich ihn nicht.

 

Was neben der Arm Variante geht, wenn ich selber fahre: er steht auf dem Beifahrersitz. Da hält sich Zittern und Hecheln in Grenzen.

Heute war ich nun ein Geschirr kaufen, mit dem man ihn anschnallen kann an diesem Platz. Mir wurde davon abgeraten, da er auf dem Vordersitz bei einem explodierenden Airbag erschlagen würde. Dies geht wohl nur auf dem Rücksitz.

 

Mein Angebot an den Hund:

Wenn ich Beifahrer bin, immer mal wieder auf dem Arm (auch nicht optimal, ich weiß), ansonsten immer mal wieder Streicheln zwischen den Sitzen.

Wenn ich fahre er auf dem Beifahrersitz. Bisher die beste Lösung für alle, nur was die Sicherheit angeht............

Box geht nicht, hab ich mehrfach probiert an dieser Stelle, es geht nur das freie Stehen. Geb ich ihn in eine Art offene Schachtel, steht er mit den Vorderbeinen auf dem Rand - auch nicht gut.

 

Soll ich das Risiko mit Geschirr und Sicherheitsgurt eingehen?

Habt ihr eine andere Idee?

 

Seine Schwester, seit 7 Jahren bei uns, hat sich nach ewig langer Zeit des Zitterns den Platz unter dem Beifahrersitz gesucht (neues Auto - neues Glück) und ist da zufrieden und ruhig.

Das erhoffe ich mir auf Dauer an irgend einem Ort auch für ihn.

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Nebelfrei   

Den Beifahrerairbag kann man, soweit ich weiss, ausser Funktion setzen.

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gatil   

Das kontrollier ich mal, ob das per Knopfdruck geht, Auto ist ja neu.

Würde mich etwas beruhigen, wenn er den Sitz für sich alleine hat!

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NannyPlum   

Seitenairbag muss ausgeschaltet werden können,  weil er beim Transport von Babyschalen auch deaktiviert sein muss

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Gerhard   
(bearbeitet)

Da ist kein Knopf. Beifahrertür öffnen und mit dem Autoschlüssel kann dann seitlich neben dem Handschuhfach der Airbag deaktiviert werden. Aber bitte wieder aktivieren wenn Personen da sitzen. Ich würde den Hund in eine Box setzen. Vom Hecheln stirbt der nicht. Sicherer für euch und ihn ist es allemal.

 

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gatil   
vor 1 Stunde schrieb Gerhard:

Da ist kein Knopf. Beifahrertür öffnen und mit dem Autoschlüssel kann dann seitlich neben dem Handschuhfach der Airbag deaktiviert werden. Aber bitte wieder aktivieren wenn Personen da sitzen. Ich würde den Hund in eine Box setzen. Vom Hecheln stirbt der nicht. Sicherer für euch und ihn ist es allemal.

 

 

Natürlich hast du recht.

 

Ich hab´s ja schon probiert, bin  auch bereit, gewisse Stresssymptome in Kauf zu nehmen.

 

Ich krieg ihn nur mit Zwang in die Box.

Er hechelt nicht nur, sondern jault, quietscht, schreit.

Versucht auszubrechen.

Das will ich ihm nicht antun.

 

Da dachte ich mir, ich versuche die Gewöhnung an das Autofahren erstmal nicht mit dem, was er als "schlimmste Bedingung" ansieht.

Nachdem er in der Box war, fing er schon an zu zittern, als ich nur die Autotüre geöffnet habe.

Ist er frei, springt er auch freiwillig rein.

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Freefalling   

Ich würde ihn auf dem Beifahrersitz mitfahren lassen und den Airbag deaktivieren. Vielleicht fährt er ja nach einer Weile auch auf dem Rücksitz, wenn er sich an das Autofahren gewöhnt hat. 

Ich würde ihm da nur nicht so viel Bewegungsfreiheit geben, dass er mehr machen kann als gerade so stehen. Nicht, dass er dich beim Fahren irritiert. Bis zum Schaltknüppel ist es nicht weit. 

Die Box würde ich auch sein lassen. Das scheint er ja völlig blöd zu finden. Da gewinnt man nichts mit.

 

Welches Geschirr habt ihr denn für ihn? Darf man das eigentlich, den Hund neben sich haben? (Wäre mir erstmal egal, Hauptsache er ist angeschnallt.)

Wenn man mal ehrlich ist, ist fast keine Sicherung wirklich sicher im Ernstfall. Eine Box im Kofferraum plus Trenngitter vielleicht. 

 

 

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Nebelfrei   
vor 4 Minuten schrieb Freefalling:

Darf man das eigentlich, den Hund neben sich haben?

 

Eim Hund gilt ja einfach als Ladung.

Ladung muss so gesichert sein, dass er auch in Notlagen, den Fahrer nicht behindert oder eine Gefahr darstellt.

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gatil   

Wir haben einen VW Bus, da liegt Phoebe unter dem Beifahrersitz, Kissy vor dem einzelnen Rücksitz. Wir haben keine Boxen in Verwendung außer beim Übernachten für Phoebe.. Kofferraum ist sehr weit weg. Er braucht unbedingt Nähe, immer und überall. Im Moment noch.

Platz zwischen den Vordersitzen ist genug für einen Kleinhund. Hier oder im Fussraum vom Beifahrersitz hätte ich ihn gerne. Da bleibt er aber nur kurz.

 

Ich werd ihn auf dem Sitz anschnallen und immer wieder versuchen ihn unten zu halten, das geht mit dem Anschnaller. Kurze Strecken werde ich ihn gar nicht erst auf den Sitz lassen. Haben wir heute schon probiert. Für kurze Zeit hab ich die Nerven, für lange nicht.

Vielleicht hilft die Zeit......

Bei Phoebe hat es letztendlich 2 Jahre gedauert, bis sie einigermaßen entspannt in meinem Auto (unter dem Sitz) mitfuhr, in anderen ist es immer noch nicht ok, da braucht sie eine ganz enge, niedrige Box mit zusätzlicher Decke, um mit dem Zittern aufzuhören. Aber sie teilte ihr Unbehagen nie so lautstark mit.

 

Wenn es sich bessert oder mir ein zusätzliches Licht aufgeht, werd ich berichten.

 

Die Hunde davor haben Autofahren geliebt - ich dachte immer, man darf nur nicht so´n großes Geschiss drum machen.

Tja.......

ich spüre seine Not und das rührt mich so.

 

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