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Dein Hundeforum  Der Hund
Anihue

Leinenpöbler

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Anihue   

@kareki @gebemeinensenfdazu  ich glaub die Flexi ist nichts für uns. Mein Partner hätte auch gerne eine. Aber ich denke mir, wenn der dann wieder zieht, kann ich die Kraft nicht aufbauen ihn zu halten, weil ich dafür beide Hände und Arme brauche und bei ner Flexi Schneid ich mir dann wahrscheinlich die Finger ein. :2_grimacing:

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Anihue   

@2010  also ich glaube, dass wir gross unseren Teil dazu beigetragen haben. Als er noch ein Welpe war, haben wir das nicht für schlimm empfunden. Und da hätten wir einfach schon korrigieren müssen. Es war unser erster Hund und ja wie soll ich sagen. Wir sind iwo selber schuld. Aber jetzt wo er halt wirklich enorme Kraft hat wird es echt schwer, denn so viel kg ist da nicht zwischen uns. Ich bin von Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin und ich würde behaupten für eine Frau hab ich doch schon recht Kraft, weil wir die ja auch täglich im Beruf brauchen.  Aber der Hund ist stärker :2_grimacing:

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DerOlleHansen   
vor 1 Minute schrieb Anihue:

Aber der Hund ist stärker

 

KEINEN Hund, weder den Kleinsten, noch den Größten, beherrschst du über Körperkraft. Erst wenn du das wirklich in deinem Innersten verstanden hast, kannst du mit deinem Hund ein Stück weiter kommen.

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Anihue   

@DerOlleHansen  das ist mir bewusst. Wie gesagt, er ist noch sehr wild und verspielt und ich glaube das Problem fängt schon zu Hause an. Sobald wir nur die Leine in die Hand nehmen, wird er total hibbelig. Fängt an die Leine abzulecken und anzuknabbern und gibt uns zu verstehen, dass wir uns beeilen sollen. Ich nehm die jz mittlerweile schon eher in die Hand und leine ihn erst an, sobald er sich beruhigt hat  ( da vergehen schonmal schnell 15 minuten) aber sobald wir dann vor die Türe gehen, wird er wieder total nervös und läuft vorraus. 

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2010   
vor 17 Stunden schrieb Anihue:

Wenn er von weitem andere Hunde sieht ist sein einziges Ziel, dahin zu kommen. Und er zieht wie verrückt. Ich weiss einfach nicht mehr, was ich machen soll. Er hat mich schon so einige Male zu Boden gezogen, weil er einfach enorm Kraft hat. Und ich verliere immer mehr die Nerven. Ich geh jedes mal mit dem Gedanken daran " heute klappt's bestimmt besser" Schultern hoch, Leine locker, selbstbewusst sein. Aber spätestens nach 15 Minuten ist nichts mehr davon da, weil der Hund mich schon mehrmals mit ruckartigen in die Leine springen, verletzt hat. 

Ich hoffe ihr könnt mir helfen 

 

Du musst dir einen Trainer suchen, der dir helfen kann. Und gleichzeitig dir theoretisch die verschiedenen Methoden der Problembewältigung anlesen und evt. zu Seminaren gehen und lernen.

An sich ist das eine einfache Nummer. Oder das schlimmste, was du als Hundehalter noch so erleben wirst, nämlich daann, wenn der Herr anfängt nicht nur zu drohen, sondern auch zuzubeissen. In rückgerichteter Aggression evt. dich, ansonsten halt andere Hunde.

 

vor 16 Stunden schrieb Anihue:

Am Halsband. Als er ein Welpe war hatte er ein Geschirr, da hat man uns in der Hundeschule aber von abgeraten. Das würde sein ziehen nur verstärken.

 

Wenn ein Hundetrainer einem Hundehalter so einen Bockmist erzählt, dann bitte dort nur noch zum Kaffetrinken in die Spielgruppe gehen....!

(Und selbst auf den Hund  aufpassen, denn der Trainer hat Null Ahnung)

Ob ein Hundetrainer lieber mit dem Hilfsmittel Halsband oder Geschirr arbeitet ist seine Sache, aber solch einen Bullshit zu erzühlen ist einfach nur dumm!

 

vor 16 Stunden schrieb Anihue:

Ich hab auch schon ein Zugstopp Halsband probiert, aber leider erwürgt er sich damit nur selbst. Wenn er sein Ziel gesehen hat, interessiert es ihn nicht mehr, ob er noch Luft bekommt oder ich vergebens versuche seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

 

BITTE nicht! Der arme Hund. Man kann auch nicht erwarten, dass ein Hund, den man gerade WÜRGT! aufmerksam und freudig zu seinem Frauchen guckt....

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

Da ich jz seit ca 9 Wochen zuhause bin, fahre ich täglich mit ihm in den Wald. Da darf er dann auch frei laufen. Da spielen wir dann auch mit dem Ball und er apportiert. Wenn ich das zehn Minuten mit ihm gemacht habe, läuft er wesentlich besser. Da wir aber in der Stadt wohnen und er mindestens drei mal täglich raus muss, können wir das nicht jedes mal machen. 

 

Okay, der gesunde Labrador platzt vor Kraft.

Wenn der Hund in dem Alter nach NUR 10 Minuten schon aufmerksamer ist, .....

Bist du sicher, dass der nicht einfach vor Kraft platzt?

Der muss rennen und sein Köpfchen muss sich anstrengen.

Kannst du nicht in einen Mentrailingkurs gehen, damit der Hund mal richtig beschäftigt ist?

 

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

Also wenn ich gerade da bin, lasse ich ihn erstmal frei, damit er sich erlösen kann.

 

 

?

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

 

Wir laufen ca eine Stunde und da mach ich das dann jede 10 minuten für 5 minuten konsequentes Leinentraining.

 

Bitte nicht böse sein.

Eine Stunde laufen ist nichts!

Und alle 10 Minuten DRESSUR ist eine vollkommen übertriebene Drangsalierung des Hundes. Wer hat dir das nur so erklärt?

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

 

Was aber auch nicht leicht ist, weil er die Nase nicht vom Boden bekommt und dann von jetzt auf gleich in eine Richtung zieht.  

 

Das sind Umlenkungsmanöver eines sehr gestressten Hundes. Der macht komplett sein Ding, weil du überhaupt nicht mit dem Verhalten klar kommst.

Ihr lebt leider komplett nebeneinander und der 12 Monate alte Hund wird entweder irgendwan resignieren, kastriert und übergewichtig, oder sich wehren.

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

 

Wenn ich zwischendurch merke, dass er gleich wieder ziehen wird, weil er iwas gesehen oder gerochen hat, gebe ich etwas mehr Leine. Damit er nicht denkt, wenn er zieht bekommt er das was er will. 

 

Der Hund "sieht" mit der Nase. Und die ist beim Labi, als Jagdhund besonders ausgeprägt.

Dein Ansatz ist super!!!!

Arbeite mit deinem Hund! Leg Fährten....lass ihn suchen! Werdet ein Team.

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

Also ich hab wirklich alles durch von blocken bis Richtungswechsel.

 

Das ist mein meistgehasster Forumssatz, wenn ich den lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

Dein Hund ist richtig. Dein Methoden sind FALSCH!

Hunde sind leicht zu erziehen im Gegensatz zu fast allen andern Tierarten, die mir so einfallen. Der Hund legt dir alles vor die Füsse. Das heisst aber nicht, dass an der Leine Laufen im genetischen Programm von Caniden integriert ist.

Das muss man Hunden schrittweise erklären.

Dein Hund hat (wie MASSENHAFT!!!) andere auch, gelernt, dass die Leine halt dran ist, dass sie stört, mal geschimpft wird, mal nicht, mal länger ist mal kürzer. Aber dein Hund hat nicht gelernt, dass das Ende der Leine eine Begrenzung ist, weil du ihm das nicht beigebracht hast.

 

Stell dir mal vor, du gingest mit einem ausgewachsenem Pferd am Halfter spazieren oder von A nach B...und das benimmt sich so.

Gibts selten, weil die kommen dann in die Wurst. Das ist indiskutabel.

 

Ein Hundeschule, die Hundehaltern nicht erklären kann, wie Hunde dazu gebracht werden, dass sie das Ende der Leine akzeptieren, sind ....(ich hab keine Worte dafür)

 

vor 15 Stunden schrieb Anihue:

 

Aber momentan wird es einfach richtig schlimm, ich hab Angst das er sich iwann losreißt und vor ein Auto rennt . 

 

Das ist auch wirklich die Gefahr. Es ist 5 vor 12.

 

 

vor 13 Stunden schrieb Anihue:

Also ich Versuch momentan viel mit Handzeichen,da ich sehr viele Emotionen über meine Stimme preisgebe. Das klappt aber nicht immer, dann muss ein etwas schärferes 'sitz oder Platz kommen. Momentan scheint er eh sehr viel Spass damit zu haben unsere Kommandos gezielt zu ignorieren 

 

vor 7 Minuten schrieb Anihue:

@kareki @gebemeinensenfdazu  ich glaub die Flexi ist nichts für uns. Mein Partner hätte auch gerne eine. Aber ich denke mir, wenn der dann wieder zieht, kann ich die Kraft nicht aufbauen ihn zu halten, weil ich dafür beide Hände und Arme brauche und bei ner Flexi Schneid ich mir dann wahrscheinlich die Finger ein. :2_grimacing:

 

Finger weg, von der Flexi!

Ich nutze Flexis! Aber nur beim er"zogenen" Hund :) 

Wenn der dir in die Flexi brettert, kann die reissen (ja...) oder die rutscht dir aus der Hand ect.

 

 

vor 2 Minuten schrieb Anihue:

@2010  also ich glaube, dass wir gross unseren Teil dazu beigetragen haben. Als er noch ein Welpe war, haben wir das nicht für schlimm empfunden. Und da hätten wir einfach schon korrigieren müssen. Es war unser erster Hund und ja wie soll ich sagen. Wir sind iwo selber schuld. Aber jetzt wo er halt wirklich enorme Kraft hat wird es echt schwer, denn so viel kg ist da nicht zwischen uns. Ich bin von Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin und ich würde behaupten für eine Frau hab ich doch schon recht Kraft, weil wir die ja auch täglich im Beruf brauchen.  Aber der Hund ist stärker :2_grimacing:

 

Ich bin für klare Worte.

Ich weiss, dass manche mich deshalb nicht gerne lesen.

Lies meinen Text, versuche die Sachinformation aufzunehmen. Bevor du nicht komplett verstehst, dass du absolut an die Wand gefahren bist mit deiner Hundehaltung bisher, kannst du nicht anfangen zu verändern.

Du musst viel ändern!

Und jetzt würde ich dir gerne mit Rat (Tat ginge nur, wenn wir uns treffen könnten.....) also bliebe es beim Rat, wenn du willst, helfen.

LG Heike

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2010   
vor 33 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

KEINEN Hund, weder den Kleinsten, noch den Größten, beherrschst du über Körperkraft. Erst wenn du das wirklich in deinem Innersten verstanden hast, kannst du mit deinem Hund ein Stück weiter kommen.

 

 

Das meinte ich, ich hab nur mehr Wörter gebraucht ;)

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DerOlleHansen   
vor 28 Minuten schrieb Anihue:

Ich nehm die jz mittlerweile schon eher in die Hand und leine ihn erst an, sobald er sich beruhigt hat  ( da vergehen schonmal schnell 15 minuten)

Gut! Zeit muss egal sein. Wird immer schneller gehen.

 

vor 29 Minuten schrieb Anihue:

aber sobald wir dann vor die Türe gehen, wird er wieder total nervös und läuft vorraus. 

 

Auf dem Hacken kehrt und ab nach Hause. (1x pinkeln darf er natürlich ;))

Kommentarlos ableinen und eine Weile ignorieren. ("ignorieren" heißt: da ist kein Hund! Weder ansehen, noch ansprechen. Denn er wird ALLES versuchen, deine Aufmerksamkeit zu bekommen!)

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2010   
vor 25 Minuten schrieb Anihue:

@DerOlleHansen  das ist mir bewusst. Wie gesagt, er ist noch sehr wild und verspielt und ich glaube das Problem fängt schon zu Hause an. Sobald wir nur die Leine in die Hand nehmen, wird er total hibbelig.

Das sind alles Syptome, eines komplexen Verhaltens-Missverständnis von beiden Seiten.

Hund macht nur das was ein Hund halt so macht, wenn man ihm nicht zeigt, was erwartet wird.

vor 25 Minuten schrieb Anihue:

Fängt an die Leine abzulecken und anzuknabbern und gibt uns zu verstehen, dass wir uns beeilen sollen.

 

Nein, der gibt dir zu verstehen, dass er dich nicht versteht. Das er Hilfe braucht, dass er mit der Situation überfordert ist.

 

Deine Lösung ist ganz gut, aber die Eeklärung ist falsch, und wird dich immer weiter in Irre führen, weil du das Problem im HUND siehst.

 

DU musst etwas ändern. Der Hund kann das nicht tun.
 

 

 

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2010   
vor 2 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Auf dem Hacken kehrt und ab nach Hause. (1x pinkeln darf er natürlich ;))

Kommentarlos ableinen und eine Weile ignorieren. ("ignorieren" heißt: da ist kein Hund! Weder ansehen, noch ansprechen. Denn er wird ALLES versuchen, deine Aufmerksamkeit zu bekommen!)

 

Jein!

Der Hund kennt noch keine Regeln, das verunsichert ihn.

Man kann sich auch vorarbeiten und die "Türsituation" einfach NOCH ignorieren.

Evt. wäre es möglich, dem Hund beizubringen, erst Sitzt zu machen, bevor es rausgeht, aber somit sind wir wieder in einzelner Symptom"behandlung und sehen nicht ganzheitlich.

 

Und der Hund muss ganzheitlich betrachtet werden. Der weiss nicht, was von ihm erwartet wird. Ihn zu ignorieren genauso schlecht, wie jetzt nur noch zu clickern, wenn er was gut macht.

Der braucht ein "schwarz und weiss". Ja gut, Nein falsch. Und dafür brauchts eine gesamtheitliche Veränderung und vorbereitende Übungen.

 

Man kann auch aufschreiben, wie man die Leine hält oder das Futter ins Maul schiebt. Der Mensch musst erstmal verstehen und ändern.

Dann erst gehts weiter. Auch von mir :)

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DerOlleHansen   

Nochmal ganz deutlich:

 

vor 18 Minuten schrieb 2010:

Bevor du nicht komplett verstehst, dass du absolut an die Wand gefahren bist mit deiner Hundehaltung bisher, kannst du nicht anfangen zu verändern.

Du musst viel ändern!

 

Ein Hoffnungsschimmer am Horizont:

 

Bin vorhin einem Labbi begegnet, der war vor 2 Jahren absolut "unerwünscht" in der Gassi-Runde, weil völlig unerzogen und rüpelhaft, Halter hilflos ...  alle dachten: "Boah , DER schon wieder ...". Irgendwie haben Hund und Halter aber zum Glück "die Kurve gekriegt". Hund ist heute ein gern gesehener Teilnehmer in der Runde, ist TOTAL lieb zu kleinen Kindern: die dürfen alles mit ihm machen, "falsch" anfassen", an den Ohren ziehen, er nimmt alles gelassen hin ... Da hätte es früher garantiert Löcher in den Kindern gegeben ...

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