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Labrador Retriever - was zeichnet ihn aus?

Empfohlene Beiträge

dobifan   

Aber Leute, wisst Ihr, was mir gerade so aufgefallen ist?

Ich beobachte immer mal wieder die Seiten vom nahegelegenen wirklich großen TH.

Und....selbst mit seinen so scheinbar einfachen Vorstellungen vom Leben, denk jetzt mal an das Hundeexemplar für Otto Normalverbraucher, ...auch das bringt ihm nicht etwa das unkomplizierte große Familienglück.

Nö, weit gefehlt. Ist wahrscheinlich immernoch doch zu anstrengend und zuviel Arbeit.

Die Zahl der Hunde dieser Rasse bzw. wahrscheinlich für die Schnäppchenjäger, der Mischlinge dieser Rasse, ist utopisch gestiegen, die einfach mal entsorgt wurden. Meistens erst 1-2 Jahre alt und meist als Fundhund oder angebunden gefunden.

Da wird mir echt übel.

Hoffentlich hört diese Modeerscheinung gepaart mit Unwissenheit bald auf, die armen Hunde tun mir unendlich leid.

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Buffy   
(bearbeitet)

Für mich wird der "beliebte Familienhund" sehr viel über die Medien gesteuert....wo holen wir uns Informationen,Tips usw.

Da wird der Labrador

ja als absolut anpassungsfähig,arbeitswillig,teilweise wird in Rasseporträts sogar beschrieben das sich diese Rasse weitgehens von selbst erzieht. :???

Manchmal entsteht der Eindruck das überhaupt nicht mehr von einem Hund die Rede ist.

Somit der perfekte Änfänger-Hund von mittlerer Größe in 3 Farben zu erwerben...... ;) und für jeden Anfänger doch geeignet..........ganz einfach.

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alexkel   

Für mich wird der "beliebte Familienhund" sehr viel über die Medien gesteuert....wo holen wir uns Informationen,Tips usw.

Da wird der Labrador

ja als absolut anpassungsfähig,arbeitswillig,teilweise wird in Rasseporträts sogar beschrieben das sich diese Rasse weitgehens von selbst erzieht. :???

Manchmal entsteht der Eindruck das überhaupt nicht mehr von einem Hund die Rede ist.

Somit der perfekte Änfänger-Hund von mittlerer Größe in 3 Farben zu erwerben...... ;) und für jeden Anfänger doch geeignet..........ganz einfach.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=59321&goto=1251119

das finde ich sowas von falsch!!! bezieh das jetzt nicht auf dich!!!!!!

es sind absolute arbeitshunde sie werden immer mehr auf Show bzw auf schönheit gezüchtet was garnicht ihrer Rasse entspricht und mich als verantwortungsvollen Hundehalter und Rettungshundefüher wütend macht

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Louisa   

Echt? Der labbi erzieht sich selbst? Na toll, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir nicht soviel Mühe mit meinen beiden geben müssen ;) ...nein im Ernst, der Labbi ist ein absoluter Arbeitshund und will gefordert werden. Wer das nicht versteht oder berstehwn will Soll die Finger von Hunden lassen, egal um welche Rasse es sich handelt. *sorry für die Fehler, aber ich bin mit dem Handy online*

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AbInsKörbchen   

Wenn sich der Labbi von selbst erzieht muss ich unseren Labrador Retriever noch einmal daran erinnern welcher Rasse er angehört =) und am Besten auch daran, dass er als ein anspruchsloser und anpassungsfähiger Hund gilt.

Zusätzlich sollte ich ihm auch noch vormachen wie dümmlich er sich verhalten sollte und fertig wäre mein perfekter klischee Hund :D

Die Realität sieht Gott sei Dank anders aus :D

Mein Hund hat Ansprüche, mein Hund will raus und mein Hund will gemeinsam mit mir arbeiten. Das zeigt er mir immer wieder deutlich und dankt es mir jedes Mal auf seine Art, wenn wir gemeinsam auf dem Hundeplatz gearbeitet haben.

Es reicht ihm nicht "dekorativ" in der Wohnung zu liegen, sondern er braucht seine Beschäftigung und seinen Auslauf (wie jeder andere Hund auch)

Mein Hund hat seinen eigenen Kopf (ich weiss jetzt nicht unbedingt, ob das an seiner Rasse oder seiner Vorgeschichte liegt...) und ist auch nicht der typische "Anfass" Hund als der er leider immer wieder gesehen wird.

Viele Menschen gehen automatisch davon aus, dass man einen Labrador Retriever ohne bedenken anfassen und knuddeln kann....und starren mich vollkommen entsetzt an, wenn mein so süß aussehender Hund davon wenig begeistert ist.

Was diese Leute jedoch nicht wissen, ist das mein Hund auf einem Auge blind ist und als Welpe anscheinend schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hat (er ist ein ehemaliger Tierschutzhund aus Sizilien, der mehrere Familien durchlaufen hat, bevor mein Freund ihn zu sich genommen hat)

Sie denken jedoch, da er dieser Rasse angehört, muss er automatisch alle Klischees erfüllen, die ihm nachgesagt werden.

Aus diesem Grund ist der Labrador Retriever gerne als Familienhund gesehen.

Jedes Tier muss automatisch all die typischen Verhaltensweisen aufweisen, die jedoch bei weitem nicht auf alle Tiere zutreffen.

Jeder Hund muss sich automatisch anfassen lassen und sich als gutmütiges Dickerchen wie er nun mal gerne gesehen wird an alle Gegebenheiten anpassen können.

Viele Menschen vergessen hierbei leider oft, dass jeder Hund anders ist und seine Entwicklung auch davon abhängt, in welchem Haushalt er "landet" und wie sein Mensch mit ihm umgeht.

Und so wird das gutmütige Dickerchen zum hyperaktiven Problemhund, der einfach nur gefordert werden will und dieses auf seine Art einfordert...

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birta   

Hallo zusammen,

als absoluter Neueinsteiger im Hundegeschäft bin ich seit 3 Wochen eine glückliche Besitzerin einer Labrodormischlingshündin (1/4 Berner Senner ist dabei). Bin sicherlich auch ein Opfer der Labrador Modewelle (zumindest war Labrador der erstwunsch meines Sohnes). Bis jetzt bin ich nicht enttäuscht geworden. Mir ist klar das Hundeerziehung Arbeit bedeutet und habe mir diesen Schritt lange überlegt.

Wenn ich an die Warnungen und Geschichten die ich mir vorher anhören musste - kann ich nur sagen - Glück gehabt oder die Probleme kommen noch. Molly stubenrein zu kriegen ist entspannter als ich dachte. Im Haus haben wir seit einer Woche keine Unfälle, im Garten ab und zu mal aber was solls....

Was ich hier so lese gefällt mir eigentllich ganz gut. Ich freue mich auf einen Arbeitshund - habe nämlich schon was vor mit meiner Molly. Vor Überfütterung und Verfressenheit wurden wir schon rechtzeitig gewarnt und Molly bekommt ihr Futter streng abgewogen ( auch die Leckerlis) - was mich interessieren würde an die erfahrenen Labradorbesitzer:

Wie viel Futter (Trockenfutter) braucht so ein Labradorwelpe von gut 3 mon. ? Unser Hundetrainer hat uns davor gewarnt die Angaben auf der Futterverpackung für bare Münze zu nehmen.

Noch sieht unser Mädchen schlank und elegant aus. Wir haben wahrscheinlich auch ziemliches Glück mit ihrem Temperament - hier zu Hause ist sie meist ruhig und ausgeglichen - lässt sich aber gerne zum spielen und toben animieren. Bin zwar eine Anfängerin, aber für einen Welpen finde ich hört sie ziemlich gut.

Ich freue mich auf die Zeit wo ich lange Spaziergänge mit ihr machen kann und daher meine nächste Frage: Wie lange dauert das bzw. wie alt muss sie für ca. 2 Std. Spaziergang/ Wanderung sein?

Auf alle anderen Tips (hilfreiche und weniger hilfreiche :??? ) freue ich mich sehr

Gruß

birta

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KlaMaNi   
- was mich interessieren würde an die erfahrenen Labradorbesitzer:

Wie viel Futter (Trockenfutter) braucht so ein Labradorwelpe von gut 3 mon. ? Unser Hundetrainer hat uns davor gewarnt die Angaben auf der Futterverpackung für bare Münze zu nehmen.

Noch sieht unser Mädchen schlank und elegant aus. Wir haben wahrscheinlich auch ziemliches Glück mit ihrem Temperament - hier zu Hause ist sie meist ruhig und ausgeglichen - lässt sich aber gerne zum spielen und toben animieren. Bin zwar eine Anfängerin, aber für einen Welpen finde ich hört sie ziemlich gut.

Ich freue mich auf die Zeit wo ich lange Spaziergänge mit ihr machen kann und daher meine nächste Frage: Wie lange dauert das bzw. wie alt muss sie für ca. 2 Std. Spaziergang/ Wanderung sein?

Auf alle anderen Tips (hilfreiche und weniger hilfreiche :??? ) freue ich mich sehr

Gruß

birta

Wenn sie mit der Menge eine gute Figur hat, wird es schon passen, jeder Hund verwertet ja etwas anders.

Kommt darauf an, wie diese 2 Stunden aussehen sollten... Denke, wenn man da keinen Marathon draus macht, ist es schon mit einem knappen Jahr in Ordnung.

_______

Nun mal etwas allgemeiner, mich verwundert doch das Bild des Labbis in den Köpfen vieler Hundehalter.

Ich bin vor ca. 10 Jahren durch einen glücklichen Zufall auf den Labrador gekommen und würde sicher nie wieder ohne einen Labrador bzw. Retriever leben wollen. (Ein Flat wäre ein Traum).

Bewußt habe ich sie eigentlich bei der Hundewahl ausgeschlossen, weil ich erstmal alle Jagdhunde ausgeschlossen habe (Ich hatte vorher einen Border Collie, ein Hütehund sollte es wieder werden). Also war mir als Nicht-Labrador-Kenner für einen Labrador nichts anderes im Kopf, als dass es ein Arbeitshund ist. Deshalb meine Verwunderung über diese "Familieneinfachlalaeasypeasyhund"-Aussagen.

Mein erster Labrador war schon äußerst intelligent und fordernd. Ein Musterschüler, der seine Hausaufgaben stehts gemacht hat und von schlanker Statur ohne dabei Rasseuntypisch zu wirken.

Warum bin ich beim Labrador geblieben? Weil ich diese Rasse lieben gelernt habe, klar, sie sind keine Hütehunde, klar, sie sind bisweilen etwas distanzlos, dafür haben sie eine unbestechliche Wesenstärke.

Dick? Ich bin immer wieder erstaunt, alle Labrador-Retriever, mit denen ich mein Leben bisher teilte, waren ausgesprochen schlank und ich fühle mich manchmal wie beim Gänsemästen, damit ich nicht das La Paloma (oder Labra Loma) durch ihre Rippen pfeifen kann.

Außerdem liebe ich ihre Ausdauer, ihren Willen zu Gefallen, ihren Arbeitseifer, ihre Art, sich an einen Menschen zu binden und nur Augen für diesen einen zu haben (Na gut, außer da winkt einer mit einem Kilo Pansen - denn verfressen sind sie wirklich), ihre Anpassungsfähigkeit, ihren Humor und ihren äußerst sympathischen Wackelhintern.

Mir gefiel allerdings auch nicht, was ich auf der Hundeausstellung in NMS gesehen habe. Meine Hunde müssten da wohl zu Zweit in den Ring gehen, um als Labrador gewertet zu werde. Obwohl auch immer einige wenige schlanke, wunderschöne Exemplare zu sehen waren.

Die Farbe ist so eine Sache, sagen wir mal so, ich will nie wieder mit einem gelben Labradorwelpen durch eine Innenstadt gehen... Meine sind braun und schwarz, die Schwarze wird eher nicht angefasst ohne zu fragen, die Braunen schon, wobei das auch an der Körperhaltung liegen könnte... Frau Schwarz hat eine ausgesprochene Körperspannung.

Unerzogene Hunde sehe ich täglich viele, wenige davon sind Labrador-Retriever.

Im Netz habe ich viel über Labbis gesucht, weil einfach auch deren Leid sehr groß ist. Menschen sind leider grausam und da wo man manchmal günstig und immer einfach seinen (Labrador)-Welpen kauft, sollte man mal hinter die Kulissen gucken. Ich liebe meine Hunde und tausche mich gerne über sie aus, deshalb bin ich auch im Netz viel "labradortechnisch" unterwegs, außerdem wollte ich nach dem Erwerb meiner Hündin was tun, irgendwie helfen, denn ich werde nie die leeren Augen ihrer Mutter vergessen...

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SvenjaL   

Wie viel Futter (Trockenfutter) braucht so ein Labradorwelpe von gut 3 mon. ? Unser Hundetrainer hat uns davor gewarnt die Angaben auf der Futterverpackung für bare Münze zu nehmen.

Noch sieht unser Mädchen schlank und elegant aus. Wir haben wahrscheinlich auch ziemliches Glück mit ihrem Temperament - hier zu Hause ist sie meist ruhig und ausgeglichen - lässt sich aber gerne zum spielen und toben animieren. Bin zwar eine Anfängerin, aber für einen Welpen finde ich hört sie ziemlich gut.

Ich freue mich auf die Zeit wo ich lange Spaziergänge mit ihr machen kann und daher meine nächste Frage: Wie lange dauert das bzw. wie alt muss sie für ca. 2 Std. Spaziergang/ Wanderung sein?

Kommt aufs Futter an. Es sind ja nicht alle von gleicher Qualität und nicht jeder Hund hat den gleichen Bedarf.

Die Geschwister meiner Hündin haben kurz nach der Abgabe teilweise schon 3 * 130 Gramm bekommen als meine noch bei 3 * 90 Gramm war.

Inzwischen ist sie 5 Monate alt und etwa seit dem 3. Monat wiege ich nichts mehr ab, sondern füttere nach Gefühl. Es gibt dreimal täglich 4 Hände Trockenfutter. Ich habe das vor kurzem aus Interesse abgewogen und es sind etwa 400 Gramm täglich. Dazu bekommt sie aber noch andere Dinge wie z.B. Obst oder einen Kong mit Hüttenkäse.

Das Futter dient auch als Leckerli in der Hundeschule und allgemein draußen. Da tue ich 4 Hände in den Futtersack und was am Ende übrig ist, bekommt sie Zuhaus.

Sagt dir die 5 Minuten Regel was? Du solltest dich etwa daran halten, pro Lebensmonat deines Hundes 5 Minuten Gassi zu gehen. Ist der Hund nun 11 Wochen alt? Dann sind's noch 10 Minuten.

Ich halte mich natürlich auch nicht immer dran, aber insgesamt achte ich schon drauf, dass es hinkommt. Feste Gassizeiten gibt's bei uns sowieso nicht. Gestern waren wir z.B. nur im Garten zum Pipimachen und heute gab's schon zwei größere Runden.

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registered-user   

Wenn ich manche Beiträge hier lese, kommt mir das Kotzen. Anscheinend haben manche Leute die Intelligenz von einem Stück Brot.

Es scheint hier ja nur Vorzeige-Hundehalter zu geben, die ihre Hunde perfekt erzogen haben, die den optisch perfekten Hund haben, der das optimale Gewicht hat, der ein super glückliches Leben hat. :klatsch: Sehr gut gemacht.

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Fiona01   

Mäßige mal deinen Tonfall, oder hat dich hier jemand angesprochen?

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