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Dein Hundeforum  Der Hund
Moth

Griechische Bracke (Hellinikos Ichnilatis) Mix

Empfohlene Beiträge

Moth   

Hallo ihr Lieben :)

Unsere Mix-Hündin Kinga, die ziemlich sicher ein Mix aus griechischer Bracke (siehe Thementitel) und griechischem Ziegenherdenschutzhund ist, scheint mir je mehr ich über griechische Bracken lese doch noch schwieriger zu sein als ich eh schon befürchtet hatte.

Damit ich nicht alles nochmal schreiben muss wär's schön, wenn ihr mein Hallo aus Oberhausen lesen würdet. :)

Wie gesagt ist es der Hund meiner Eltern, aber ich werde mein bestes versuchen ihr mutmaßliches Jagdbedürfnis möglichst gut zu kompensieren (da dies bei meinen Eltern denke ich nciht passieren wird).

Wie im Hallo geschrieben, sieht mein Vater kein Problem (der versteht einfach nicht, dass Kinga nicht wie Charis, unser Neufi damit zufrieden sein wird Mittags für 1 1/2 Stunden im 15m Radius um ihn rumzutrotten und wieder nach Hause zu fahren), und wenn ich Dinge wie die Kommentare auf dieser Seite lese, dann wird mir ganz anders.

Sie ist ein so wunderschöner und agiler Hund, und so wie sie mit ihren knapp 5 Monaten schon läuft würde es mir die Seele zerreissen könnte ich diesen Hund nicht frei laufen lassen!

Sie ist ansich ein sehr vorsichtiger und ängstlicher Hund. Vor allem Geräusche sind ein Problem für sie. Die Baustelle an der Ecke, wo wir jeden Tag auf dem Weg zum Park vorbei müssen, ist nach einer Woche noch genauso bedrohlich wie am ersten Tag. Schlägt jemand eine Autotür zu muss erstmal minutenlang gestarrt werden, ob da auch alles ok ist. Kleine laute Kinder (Grundschule auch auf dem Weg zum Park) sind gruselig. Wobei sie hierbei aber auch nach dem ersten Schreck gern "gucken gehen" würde.

Bei all diesen Dingen werde ich komplett ausgeblendet. Ich bin keine Orientierungshilfe und keine Sicherheit. Ansonsten stimmt aber unsere Bindung schon habe ich das Gefühl. Sie ist nur sehr selbstständig, grade draussen.

Auch im Park reagiert sie kaum auf mich. Ok, sie ist ein Power-Kind und geniesst es einfach in vollen Zügen, wenn sie im Park mal mit andern Hunden rennen darf, aber selbst im Garten ist sie nicht abrufbar, wenn grad irgendwas interessant ist, und wenn es nur der Moderstock aussm Gartenschnitthaufen ist.

Wird sie wiederum im Park beim Toben von einem älteren Hund übern Haufen gerannt, kommt sie schon zu mir, wenn ich mich hinhocke und sucht ein bischen Trost bevor's weitergeht (zum Thema Bindung... darum hab ich mir nämlich auch bis vorgestern unheimlich große Sorgen gemacht ^^).

So ist sie unheimlich schlau. Nur stoße ich mit meiner bisherigen Hundeerfahrung echt an meine Grenzen. Unsre bisherigen Hunde waren extrem Leckerli-geil und darüber auch immer gut zu kriegen.

Kinga nimmt zwar gern ein Leckerli und in der Wohnung kann man damit auch gut Dinge wie Sitz, Platz, Bleib einüben, aber draussen z.B. wenn wir an der Straße halt und sitz machen nimmt sie Leckerchen entweder garnicht, oder nimmt sie hektisch aus meiner Hand und spuckt sie dann wieder aus. Sprich es ist kein Anreiz für sie.

Jagdtrieb zeigt sie bis jetzt noch garnicht. Das einzige was sie macht ist im Garten, wenn sie ein schönes Stöckchen oder eine übersehene Walnuss, Mispel oder was auch immer geortet hat, dass sie die rumwirft und sich dann anpirscht und so einen... Mäusesprung wie bei Dingos oder so macht. Aber auf jeden Fall lassen sie die Kaninchen im Park kalt (oder sie hat sie ncoh nciht bemerkt... ist ja alles so aufregend...).

Ich würde mich über Erfahrungsberichte und Tipps zu Jagdhunden sehr freuen.

Ich frag mcih halt was ich sinnvolles mit ihr anstellen kann. z.B. grade ihre Selbstständigkeit und Intelligenz will ich eher fördern als unterdrücken, denn wenn in ihr (was ziemlcih wahrscheinlich ist, da die in der Ecke viel vorkommen) ein Herdenschutzhund mit drin ist, ist das selbstständige Handeln vermutlich ncoh mehr veranglagt als bei Bracken wohl sowieso schon.

Achja und ncoh so ne Sache... meint ihr wohl Hundeschule wäre irgendwie sinnvoll, oder kann ich das gleich bleiben lassen? Ich sag mal Grundkommandos kann ich ihr auch so beibringen. Macht die Hundeschule wegen der Abrufbarkeit Sinn? Oder wird das mit der Zeit auch besser werden, wenn "draussen" nciht mehr so ultra-aufregend ist? Bin ich zu ungeduldig oder ist das was, was jetzt schon sitzen muss?

Oh Gott, ich fühl mich so überfahren und überfordert von der Situation...

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gast   
(bearbeitet)

Du hast recht, diese Hunde sind tatsächlich alles andere als einfach und man kann sehr früh die Unterscheide zu anderen Hunderassen erkennen, bezogen auf die Selbstständigkeit.

Wenn Du den Wunsch hast, sie auch in Zukunft viel frei laufen zu lassen, würde ich Dir raten, Dir eine Hundeschule zu suchen, die gute Erfahrungen hat mit dem Abruftraining von jagdlich ambitionierten Hunden. Je älter Dein Hund wird, desdo selbstständiger wird er und es wird mit zunehmenden Alter schwieriger, einen guten Rückruf zu etablieren.

Es wäre leichter für euch, ihr übt das genau jetzt, intensiv und richtig, damit ihr die nächsten Jahre entspannter durch´s Leben geht.

Viel Glück und viel Erfolg wünsche ich euch,

lg Gudrun

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gast   

:winken:

ich habe zwei Podencos.

Abrufbarkeit von schnell flüchtendem Wild - darauf setze ich ganz sicher nicht.

Ich gehe hier in einer (tagsüber) wildfreien Gegend spazieren und kann die beiden ableinen. Bei Silvi war es gar nicht so schwer, bei Gwenda schon.

Hier habe ich darüber berichtet:

http://www.polar-chat.de/topic_71333.html

Beide waren allerdings schon erwachsen, als sie zu mir kamen. Bei Welpen stelle ich es mir schon leichter vor, schwierig bei dir ist, dass es der Hund deiner Eltern ist und du ihn erziehen sollst. Wie soll das gehen?

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AlGla   

Naja, einen Hund erziehen, der nicht sein eigener ist, geht schon.

Das habe ich 10 Jahre gemacht. Man muss sich nur absprechen mit der Person, bei dem der Hund ist. Irgendwie kommt bei mir das "Ein wohlerzogener Hund in der Wohnung, ist eine gute Voraussetzung für den wohlgezogenen Hund beim Spaziergang" oder so ähnlich aus den Tiefen meines Gehirnes in dieser Sache hoch.

Wie auch immer, so bildlich lebhaft wie hier ihr täglich Auslauf beschrieben ist - mit all den Eindrücken und Kontakten zu Artgenossen -, sehe ich der Entwicklung des Hundes positiv gegenüber.

Daher würde ich eine Welpenspielgruppe ausschließen.

Grundsätzlich bin ich ein HH, der noch nie in einer Hundeschule war, aber grundsätzlich finde ich es auch nützlich. Nicht nur von dem Gesichtspunkt aus betrachtet, dass der Hund etwas lernt, sondern auch der Halter, und wenn es nur mehr Zuversicht in sich und seiner Bindung zum Hund ist.

Allemal find ich den Text iwi total klasse =)

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Moth   
(bearbeitet)

@Gudrun Vielen Dank für diese Einschätzung!

@Kristin Nein. Ich denke auch nciht, dass ich sie soweit kriegen kann, dass ich sie sicher abrufen kann, wenn sie angefangen hat ein Kaninchen zu hetzen. Aber es sollte halt ansonsten sitzen, damit ich evtl solche Situationen vermeiden kann und ihr weitestgehend auf dem Spaziergang vertrauen kann, das ist mit der wichtigste Faktor. Im Moment bin cih immer auf Hochspannung, wenn ich sie laufen lasse. Das mache ich auch nur, wenn andere Hunde dabei sind, weil ich weiß, dass sie sich nciht von diesen Hunden entfernt ^^.

Puh, die 13Seiten deines Threads les ich mir ein andern mal durch, wollt heut eigentlich nur kurz hier rein sehen... ;) aber vielen Dank, ein anderer Erfahrungsbericht ist sicher sehr hilfreich! :)

@Alex "Naja, einen Hund erziehen, der nicht sein eigener ist, geht schon." Sicher? Darum mach ich mir halt auch große Sorgen... Allerdings denke ich wiederum auch, dass sie ja merken wird, dass ich jeden Tag mit ihr rausgehe. Und wenn ich mit ihr Dinge wie Fährtenarbeit o.ä. anfange wird sie ja auch merken, dass ich ganz in Ordnung bin *g*. Obwohl ich auch eher denke, dass unsere Beziehung eher "kumpelig" als "Mama-mäßig" wird... verstehst du was ich damit meine? o_O

Und danke für das Kompliment zum Text :).

Mal allgemein... was denkt ihr von der Aufmachung dieser Hundeschule? Wäre relativ nahe... werd ich mir vermutlich morgen die Junghundgruppe ansehen gehen... Tips worauf ich da achten sollte?

Hm... Und wie lange kann ich Übungseinheiten für einen Hund in diesem Alter machen? Sie ist in einer knappen Woche 5 Monate alt.

Wenn was nciht so recht klappen will, und sie merkt dass cih etwas ungeduldig werde (da scheint sie seeeeehr sensibel für zu sein, ich beherrsche mich meiner Meinung nach wirklcih gut), "spackt" sie teilweise völlig ab. Da werde ich nur ncoh angesprungen benagt und der Hund hüpft um mich, um sich selbst herum und fängt an die schlafende Katze anzubellen (mal so zu ihrem Temperament). Obwohl cih versuche in solchen Momenten das ganze mit einem "sitz" - was sie eigentlich perfekt beherrscht - aufzulockern.

Ist sie dann schon überfordert? Kann ich ihre Konzentration irgendwie steigern?

Sisqi, Hund meiner Schwester, die ich zwischendurch 2, 3 Jahre in Pflege hatte, weil meine Schwester ihren Doktor gemacht hat und der Hund zu lang allein gewesen wäre, habe ich vor dem Üben neuer Sachen immer ein wenig ausgetobt, sodass sie körperlich ncih so aufgedreht war.

Aber es fällt mir auch schwer mit Kinga richtig zu toben, weil sie einem immer in Arme oder Hände beissen will! Beishemmung hat sie entwickelt, kein Problem, aber Milch-Eckzähne (einer fängt an etwas zu wackeln bilde ich mir ein.... juchu!) zerreissen nunmal jeden Pulli und auch Menschenhaut sehr schnell, wenn sie einen auch nur streifen. Auch wenn ich eins ihrer Stofftiere, einen Stock oder was auch immer habe zielt sie immer auf Hand oder Arm... warum tut sie das?? Ich muss ständig das Spiel abbrechen und trotzdem versteht sie es nicht.

Wenn ich mich in den Schneidersitz setze (drinnen) kommt sie immer direkt auf meinen Schoß und dann heißt es Schmusen und sie nagt auf meiner Hand rum, meist sehr sanft mit Lecken. Wenn es zu wüst wird, nehme ich die Hände für eine Weile weg, jagt sie denen dann hinterher, breche ich ab... soll cih das ganz lassen? Oder immer ein Objekt zum Nagen anbieten? Ich muss sagen ich geniesse das Knabbern und Lecken ja auch! ^^

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sothohe   

Hallo!

Also... ich hab auch so einen Kandidaten!

schau mal hier

Bei unserem ist aber auch noch so, dass er nun mal schon 1 3/4 Jahre alt ist und dementsprechend auch schon auf der Strasse gelebt hat. Ob er tatsächlich gejagt hat werde ich nie erfahren, er verhält sich bei uns aber manchmal so. Kleintiere (Hasen, Fasan, Katze, Mäuse, etc.) sind furchtbar interessant und hätte er zum fressen gerne. Da bin ich sicher.

Wir haben unseren Duke jetzt seit knapp 3 Monaten und er will jeden Tag etwas neues lernen. Es ist ein ganz toller Hund, aber auch sehr arbeitsintensiv. Das muss man sich jeden Tag wieder aufs Neue klar machen.

Nach 2 1/2 Monaten Grundgehorsam fangen wir nun langsam an etwas anspruchsvollere Dinge mit ihm zu machen. Wohin die Reise geht wissen wir noch nicht. Aber die feine Nase muss unbedingt trainiert werden. Nach einem Wochenende Training kennt nun den Unterschied zwischen Zitrone und Orange. Er bringt das "richtige" Objekt zu 90 Prozent. Das finde ich nach 2 Tagen schon großartig :respekt: !!! Gestern war Kaffee-Schnüffeln dran...

Wir werden ihm das Jagen niemals abgewöhnen können und es wird SEHR schwierig ihn in unserer Umgebung (recht Wildreich) offline laufen zu lassen, aber wir werden alles dafür tun, dass es vielleicht doch klappt. An der Schleppleine hört er schön super. Zum Glück haben wir aber auch einige eingezäunte Auslaufflächen in der Nähe, wo er einfach nur toben darf.

Eines kann ich aber sagen! Duke und auch ganz bestimmt Dein Hund sind super tolle Hunde. Man muss viel mit ihnen arbeiten, aber deshalb habe ich mich auch für ihn entschieden! Je enger die Bindung zum Hund wird, und was ich lernen musste, je mehr man die Sprache des Hundes versteht, desto leichter wird der Umgang. Also Augen offen halten, Hund beobachten und so kann man schon im Vorfeld viele Dinge vermeiden. Auch flüchtene Hasen direkt vor der Nase :) !

LG

Thorsten

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black jack   

Meine Hündin ist eurer sehr ähnlich und sie i9st aus Kreta!!! Sie ist jetzt ein toller Hund aaaaaaber

nie dort wo sie jagt ableinen

alle müssen immer total konsequent sein

sie wurde das erste Jahr nur aus der Hand gefüttert usw.

lg Bj

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sothohe   

ja... Konsequenz ist tatsächlich das Zauberwort :) !

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Moth   

Hey Thorsten,

wär nett wenn du dann auch mal vielleicht in diesen Thread von mir reinguckst...

Find ich super, dass es hier noch jemanden mit Bracken-Mix gibt. Ich hoffe wir können uns noch viel über die Erfolge und Beschäftigungsmöglichkeiten austauschen. :)

Unser Grundgehorsam hapert leider immernoch ein wenig. Vor allem das Abrufen. Obwohl das mit Fleischwurst schon viel besser klappt, aber ich kann ja nciht immer das Ultra-Zeug mitnehmen. ^^

Auch bei Übungen wie Sitz und Platz hab cih immer den Eindruck sie ist so hektisch und es mangelt an Konzentration.

Meint ihr das liegt noch am Alter? Sie ist jetzt 5Monate alt.

@black jack "sie wurde das erste Jahr nur aus der Hand gefüttert usw."

Also sinnvoll nen Futterdummy als einzige Nahrungsquelle zu etablieren?

Tjoa, heute geht's das erstemal in die Hundeschule. Bin gespannt ob die mir helfen können, oder ob ich nach den 5h Einführungskurs wieder abhau. ^^

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black jack   

Jule kam mit 16 Wochen und kannte keine Hunde und Menschen.Sie istb super Hund aber sie ist eben ein richtiger Jäger. Sie ist jetzt 4 und schon ruhiger aber immer noch ein Quirl.Absolut kein Hund für Leute die es gern gemütlich haben.Wichtig ist das der Kopf arbeitet Dummy ,Hundeschule alles super.

Mit Jule war ich anderthalb Jahre in der Hundeschule sie ist wirklich sehr klug und kann viele Tricks.Mit Arvid (Riese vom Züchter) war ich gar nicht hören tun sie beide.Zwei ganz verschiedene Hunde halt.

lg Bj

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