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Tierschutz-Irrsinn


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250 Antworten in diesem Thema

#81 Julchen

Julchen

Geschrieben 18. April 2012 - 22:18

Ich denke nicht das das überhaupt geht.
Und finazell realisierbar wäre und völlig unlogisch!


Sei dir da nicht zu sicher!

#82 McChappi

McChappi

Geschrieben 18. April 2012 - 22:21

Bin ich auch nicht darum steht da ich "denke" nicht ich weiß ;)

Ich find es eben nicht realistisch.


#83 Skita

Skita

Geschrieben 18. April 2012 - 22:25

Es gibt sooooo viele Fälle, wo das Wort "Tierschutz" mißbraucht, und wirklich mißbraucht und nicht nur, wie hier von Yatzy mehr oder weniger zitert wird. In all den Faällen z.B. wo mit dem besonderen, speziellen Leiden eines armen mißhandelten aber jenseits aller Lebenqualität "geretteten" Tieres um reichliche Spenden gebeten wird. Passiert ständig, immer wieder. Nennt sich offiziell auch "Tierschutz"!
Ist wohl nur nicht so angreifbar (dass deas Wort "Tierschutz" mißbraucht wird) wie ein einzelner User hier, der in Frage stellt ob ein (leider öfters) praktizierter Einzelfall wirklich noch Tierschutz ist (gänzlich unabhängig davon, wo diese Lüge dann entstanden ist!)
Warum fühlen sich jetzt hier einzelne Personen angegriffen?

Während andere, die mindestens genauso für "den Tierschutz" eintreten, solche "Ableger" auch kritisch sehen (und nicht denjenigen, der es zur Sprache bringt). Warum fühlen diese Tierschützer sich nicht angegriffen, wenn ein einzelner VORGANG, nicht der Tierschutz an sich, in Frage gestellt wird?

#84 McChappi

McChappi

Geschrieben 18. April 2012 - 22:27

Egal Yatzy vergiss es einfach. Weiß nicht wie ich es sonst erklären soll was ich meine.

Nur weil die Arbeitslosen Hausfrau Studenten glauben sie helfen heißt das nicht das sie es auch tun.
Ich glaub auch ich kann gut einparken die realität sieht leider anders aus wenn ich mir das Werk dann ansehe.

Es gibt auch Leute die denken sie könnten singen, aber naja es ist eher Katzenjammer. Darum sind es keine Rockstars oder Popsänger sondern Spinner (menderes)

#85 Lemmy

Lemmy

Geschrieben 18. April 2012 - 22:29

Edit: sorry, ihr seid zu schnell ;) trotzdem....

@Fly:

Also die Leute, die Nerze damals (sorry, Minks, nicht Nerze) aus den Pelztierfarmen befreit und in die Natur entlassen haben, sind demnach keine Tierschützer?

Doch, Fly, das sind sie! Ebenso wie die Leute, die energisch für die Renaturierung einer Fläche mit Fichten (hier bei uns) einsetzten, und die Wasser-Abläufe dicht machten, damit die Fläche wieder vernässt Naturschützer sind.

Alle diese Menschen hatten wirklich und tatsächlich das Ziel, den Tieren (siehe Minks) und der Natur (siehe Fläche) zu helfen.

Leider haben die amerikanischen Minks sich so verbreitet, dass der Europäische Nerz (verwandt, kleiner, nicht so wehrhaft) fast ausgestorben ist - es ist nur eine Frage der Zeit, bis es ganz so ist.
Und leider wurde bei der Vernässung der Fläche vergessen, die Fichten erst von der Fläche zu entfernen, bevor es wieder ein Sumpfgebiet wird, denn so - mit den absterbenden Fichten darauf - wird erstens noch eine Weile gegen die Verjüngung dort (von den Altbäumen) angekämpft werden dürfen, und zweitens: eine Moor ist nährstoff-arm. Die Bäume bringen Nährstoffe ein - das Moor wird dann also nie ein echtes Moor, nicht so, wie es sein sollte.


Beide Parteien in meinen Beispielen waren wirklich das, was ich unter dem Begriff "Tierschutz" und "Naturschutz" verstehe: Gruppen, denen das Wohl der Tiere/der Natur am Herzen lag!

Aber beide Gruppen (und da gibt es leider mehr als nur ein Beispiel) haben nicht die Komplexität bedacht, die ihre Handlung haben kann.

Und auch wenn es im Falle von der Pflegehündin hier anders war als es erst klang und alles gut ausgeht - Ich finde es WICHTIG, dass sowohl Tierschutz als auch Naturschutz soweit nachdenken, dass ihre Arbeit nicht eine viel größere Katastrophe herbeischafft als sie beseitigen wollen. Und dass es solche Menschen gibt, das weiß ich! Und das finde ich super, und lobenswert. Aber das macht unbedachtes Handeln doch nicht besser


Menschen allerdings, die im Namen des Tierschutzes absichtlich und bewusst falsch, verantwortungslos und betrügerisch handeln, da stimme ich dir zu, sind keine wirklichen Tierschützer - selbst wenn sie versehentlich ;) mal ein Tier schützen.


#86 Skita

Skita

Geschrieben 18. April 2012 - 22:31

Und es gibt Menschen, die denken, sie praktizieren Tierschutz und in Wirklichkeit unterstützen sie Sch***e! (Es ist ganz bestimmt keiner hier aus dem Forum gemeint!!!!)

Ist doch gut, wenn demjenigen von welcher Seite auch immer die Augen geöffnet werden, dann kann derjenige seine Energien sinnvoller und tierschutzgerechter einsetzen :)

#87 gast

gast

Geschrieben 19. April 2012 - 08:46

Der Hund hatte doch einen Platz hier in Deutschland, und zwar einen Pflegeplatz. Er kam also nicht nach Deutschland, ohne einen Platz zu haben. Eine Pflegestelle ist dazu da, den Hund auf das normale Leben hier vorzubereiten und ihn den Interessenten persönlich vorstellen zu können.

Wenn sich jemand einen Hund direkt aus Spanien holt, um ihn zu behalten, ist es auch nicht recht, nicht wahr. Dann kommt der Hund nach Deutschland und hat einen Endplatz, dies ist aber auch nicht genehm, denn man kennt den Hund ja gar nicht und sollte so etwas auf gar keinen Fall tun!

Findet euch damit ab, dass es Menschen gibt, die Hunde aus dem Ausland bei sich aufnehmen. Findet euch damit ab, dass das oft hervorragend klappt - von denen werdet ihr wenig in diesem Forum lesen, also auch nichts erfahren. Ich kenne sehr viele solcher Beispiele. Manchmal muss man auch viele anstrengende Erziehungsarbeit leisten. Toll, dass das bei Hunden von teutschen Züchtern und aus teutschen Tierheimen gar nicht nötig ist!
Findet euch damit ab, dass es manchmal auch nicht klappt, wie in dem vorliegenden Fall. Einen erwachsenen Hund aufzunehmen, dürfte immer schwieriger sein als einen Welpen, vor allem, wenn man schon andere Hunde hat. Da sind die polnischen Vermehrer eindeutig im Vorteil...

Warum besagter Hund überhaupt nach Deutschland gekommen ist? Damit er ein endgültiges Zuhause findet, so wie eure Hunde es haben, die sicher auch nicht gern in einem großen Tierheim mit viel Hunden und wenig Zuwendung leben möchten. So ein Leben im Tierheim ist sehr stressig und alles andere als schön. Wer mag schon Dauergebell und ständiges Gewusel um sich herum?

Und was ist so schlimm daran, wenn sich hier in den nächsten Wochen niemand findet und der Hund wirklich nach Spanien zurückgeht? Immer wird so einen Riesenhafter um den Transport gemacht, der Riesenstress, der arme Hund ...

Wir werden unsere Hunde demnächst auch wieder zehn Stunden im Auto transportieren, mit zwei sehr kurzen Pausen. Mir ist noch gar nicht aufgefallen, dass sie danach nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.

#88 Fusselnase

Fusselnase

Geschrieben 19. April 2012 - 08:59

Yatzi, deinen letzten Beitrag finde ich richtig klasse! :)

Und das Wort "Tierschutz" kann man wirklich getrost in die Tonne kloppen, weil es mittlerweile tatsächlich zu oft im negativen Kontext gebraucht wird (und das fing schon in den 70er Jahren an, mit irgendwelchen Befreiungsaktionen und etwas abgedrehten Greenpeace-Aktionen, aber das Thema führt vielleicht zu weit).
Der Begriff ist also mittlerweile vor allem in der Forenwelt durchaus schon negativ konnotiert.

Für mich ist es ein zweischneidiges Schwert. Ich sehe wenig durchdachte Aktionen (seit kurzem vor allem auf Facebook), die gerne in die Hose gehen und immer öfter zu entsprechenden Beiträgen in den Foren führen. Von kriminellen oder profitorientierten Aktionen jetzt mal ganz zu schweigen.

Aber ich sehe auch die Menschen, die wirklich gute und verantwortungsvolle Arbeit leisten, die auch mal "nein" sagen, die nicht jeden Hund aufs deutsche Sofa verfrachten, die viel Zeit und Geld investieren, um die Rechte der Hunde (oder auch anderer Tiere) einzufordern! Die also schlichtweg darauf pochen, dass bestehende Gesetze eingehalten werden oder dass ein Land ein vernünftiges Tierschutzgesetz entwickelt, wenn es das noch nicht hat. Das sind für mich Tierschützer!
Und ein guter Verein ist einer, der mit solchen Leuten zusammenarbeitet.

Zu diesem Hund: Ich bin auch über die Überschrift gestolpert. Mich ärgert so etwas auch. Ich weiß aber auch aus Erfahrung, dass viel Unsinn verbreitet wird, und das klang für mich nicht unbedingt nach einem vom Verein abgesegneten Text. Manche schießen einfach übers Ziel hinaus. Nachfragen ist da eigentlich die beste Möglichkeit. Oder einfach drüber hinwegsehen und sich mit sinnvolleren Dingen beschäftigen (so wie ich das gestern gemacht hatte).
ICH würde so eine Überschrift als Ansprechperson schon deshalb nicht wählen, weil ich keinen Bock auf lauter Mitleidsangebote hätte, aus denen ich dann mühsam die einzige handfeste (wenn es die überhaupt gibt) herausklauben müsste.

#89 Fusselnase

Fusselnase

Geschrieben 19. April 2012 - 09:02

Originalbeitrag
Findet euch damit ab, dass es Menschen gibt, die Hunde aus dem Ausland bei sich aufnehmen. Findet euch damit ab, dass das oft hervorragend klappt - von denen werdet ihr wenig in diesem Forum lesen, also auch nichts erfahren. Ich kenne sehr viele solcher Beispiele.


So sieht es aus! Sonst würde ich z. B. solche Hunde gar nicht aufnehmen. Ich bin ja nicht blöd.

#90 asti

asti

Geschrieben 19. April 2012 - 09:07

Wo ist der "Gefällt mir"-Button? Dann hätte ich den bei Kristin und Kerstin gedrückt.