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Bleibt wirklich nur noch ein Ausweg?


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Bleibt wirklich nur noch ein Ausweg? - 71 Antworten in diesem Thema

#41 Wolfsblutjule

Wolfsblutjule

Geschrieben 25. April 2012 - 18:00

Kann ich wirklich sehr gutnachvollziehen. Nur, wenn man es sooo nimmt: Würdest du deinen Hund wegen derer Rücksichtslosigkeit und deiner Wut abgeben!!! Aber damit tust doch EUCH BEIDEN keinen Gefallen, dann ginge es euch NOCH schlechter!!!
Und wenn du im Notfall mit deinem Hund ins Auto steigst und woanders gesht, wenn du mal mehr Zeit hast!!! :Oo Wäre das denn ne Möglichkeit, auch wenn umständlich!?! Aber euch beiden zuliebe??? ;)

#42 Muck

Muck

Geschrieben 25. April 2012 - 18:03

Ich hab leider kein Auto. Das hab ich meiner Tochter gesponsert.

Ich weiche ja schon in andere Gebiete aus, aber das kann ich nicht täglich machen, leider.

#43 gast

gast

Geschrieben 25. April 2012 - 18:06

Natürlich fällt mir das schwer. Wenn man fast täglich Negativerfahrungen hat, dann wird man einfach so. Ich lass mir aber vor der Maus nix anmerken.


Man kann sich leicht in solchen Illusionen verstricken.
Ich meine das nicht böse - aber ein Hund weiß ganz genau, wen er vor sich hat.
Sowohl der eigene Hund, als auch Fremdhunde.

Dein Hund weiß, dass du Angst hast - und die anderen Hunde auch. Dementsprechend reagieren alle Parteien.
Das ist kein Vorwurf, nur eine Erklärung.

Ich kann Hunden gegenüber nicht so tun, als sei ich "zu allem Bereit" und handlungsfähig, wenn meine Körpersprache mit jeder Faser das Gegenteil vermittelt.
Es ist sehr schwer, aus diesem Kreislauf auszubrechen.
Ich kenne es ja selber. Es gab eine Zeit, da hätte ich jeden Tag im Forum ne neue Geschichte von einem Angriff erzählen können. Und das war auch die Zeit, in der ich stets mit diesen Gedanken an derartige Dinge rumgelaufen bin.
Irgendwann muss man an einen Punkt kommen, an dem man weiß, was man will und bereit ist dies auch einzufordern - in aller Konsequenz. Hat man diese innere Einstellung, braucht man nur noch selten wirklich aktiv zu werden gegenüber Fremdhunden.
Kein Blödsinn.


Es hilft ja alles nichts. Es ist traurig, aber du wirst immer wieder auf solche Gespanne treffen. Und es nutzt nichts, wenn du die Gewissheit hast, dass DIE Schuld sind (was sie sind!) und sich anders verhalten müssten.
Du kannst nur an deinem Verhalten, an deinem Auftreten etwas ändern um in Zukunft mit sowas besser umgehen zu können. Denn die anderen werden sich nicht ändern - die bleiben die gleichen rücksichtslosen und/oder unwissenden Trantüten.




#44 Fusselnase

Fusselnase

Geschrieben 25. April 2012 - 20:39

Originalbeitrag

Originalbeitrag

Oje. :(

Vielleicht kannst du einen Tierverhaltenstherapeuten zu Rate ziehen?



WARUM?

Mein Hund WILL keinen Hundekontakt, warum ist das unnormal?

Die sollen uns einfach in RUHE lassen.


Naja, panische Angst vor anderen Hunden zu haben finde ich ehrlich gesagt nicht normal. Eingefügtes Bild

Und bei Ängsten sind nunmal Verhaltenstherapeuten nicht die schlechteste Adresse, wobei es natürlich schwierig ist, einen guten zu finden.
Wenn es überhaupt einen in deiner Nähe gibt.

#45 Muck

Muck

Geschrieben 25. April 2012 - 20:45

Sie war ja "vorher" auch nicht so.

Sie ist einfach noch nicht wieder die Alte, ist auch verständlich, wie ich finde.

Leider gibts hier nicht einmal gute Trainer, geschweige denn Therapeuten.



#46 asti

asti

Geschrieben 25. April 2012 - 21:10

Hallo Muck,

Pebbels hatte bisher eine souveräne Hündin an ihrer Seite, die ihr gezeigt hat, dass sie sich auf sie verlassen kann und daher keine Angst zu haben braucht. Du schreibst ja auch, dass es für dich ein sehr großer Vorteil war, dass du dich da auf die Althündin immer verlassen konntest.

Diese Stütze fehlt ihr nun. Pebbels muss nun eine Alternativstrategie entwickeln. Panische Angst ist sicher nicht die geeignetste Strategie.
Sie muss lernen, dass du nun die souveräne Althündin "ersetzt". Das kannst du noch nicht, da du gerade nicht souverän sein kannst, was völlig nachvollziehbar ist.

Wenn du sie nun abgibst, wirst du sie ganz verstören. Gebe euch Zeit und möglichst viele positive Begegnungen (mit anderen Hundehaltern abgestimmt).

Besuche eine Hundeschule. Nicht, weil Pebbels Grundgehorsam benötigt, sondern weil ein Hundetrainer einen kontrollierten Freilauf mit einem von ihm ausgesuchte, souveränen Hund begleiten kann und so Pebbles die Chance bekommt, fremde Hunde ohne Angst kennenlernen zu dürfen.

Ich habe eine Hundeschule entdeckt, deren Konzept mir zumindest auf dreen HP sehr gut gefällt. Ich schicke dir den Link per PN.

#47 Muck

Muck

Geschrieben 25. April 2012 - 21:18

Danke für den Link. Die kenn ich.


An ihrer "Schule" komm ich vorbei, wenn ich mit Pepples in das andere Gebiet ausweich.

Naja, ich kann ihr ja mal ne Mail schicken. Mal sehen was sie mir rät.

#48 asti

asti

Geschrieben 25. April 2012 - 21:36

Ich hoffe, dass sie dir helfen kann.

Ich habe bei meinem Hund gelernt, dass man nicht zu schnell aufgeben sollte. Mein hund kam als Panikhund mit Angstagression zu mir. Inziwschen ist er das Gegenteil. Es hat aber lange gedauert. Vor allem habe ich lernen müssen, souverän zu bleiben und ihn nicht zu bestätigen (durch nonverbale Zuwendung), wenn er mal wieder Schiss hatte. Es gab ja keinen Grund, Schiss zu haben.

Wie sagte meine Hundetrainerin so schön: Du bist in Gedanken in der Karibik.

#49 Muck

Muck

Geschrieben 25. April 2012 - 21:39

Ich sag mir immer, "du hast keinen Hund"

Ich kenn mich sehr gut aus mit Angsthunden, die vor allem und jedem Schiss haben.

Sie wollte anfangs nicht einmal über ne Holzbrücke laufen, geschweige denn an einer Straße ...

Jaja, lang ists her und all das hab ich super in den Griff bekommen, und nun gleitet mir einfach alles aus den Händen :(

#50 Tornjak

Tornjak

Geschrieben 25. April 2012 - 21:59

Es ist zwar immer schwer, nur aus dem Schreiben ein Urteil zu fällen, aber ich lese da auch so ein wenig raus, dass du selbst sehr unsicher bist und Angst um deinen Hund hast :???

Wir bzw. meine Eltern hatten früher auch so einen kleinen Angsthasen aus dem Tierheim, sicher durch die Vorgeschichte so geworden, die ja keiner kannte.

Meine Mutter hat ihn dann auch immer nur beschützen wollen, hatte ständig Angst um ihn, wich anderen Hunden aus. Er wurde dadurch noch ängstlicher.
Dann hat es meinem Vater gereicht und er hat bewußt Hundekontakte gesucht, mit einen Tiertrainer daran gearbeitet, die Ängste des Hundes vollkommen ignoriert. Dabei natürlich immer aufgepasst, dass nichts passierte.
Nach 7 Monaten wirklich harter Arbeit war es geschafft und Pele konnte wieder mit Hunden spielen, es war toll.

Vielleicht solltest du deine Ängste mal zurück nehmen, damit sie sich nicht noch stärker auf den Hund übertragen.

Wie gesagt, nur meine Meinung, ich kenne ja keinen persönlich :winken:



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