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Dein Hundeforum  Der Hund
Queen-Lotta

Und wieder raus. Nein! Geh wieder aus dem Kreis raus! Lotta!

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Juline   
Sie werden gleich von Anfang an so gepushed, dass sie nicht in Löcher fliegen.

Was heißt das, in Löcher fliegen?

Doch, ich habe schon gelegentlich verunsicherte Hunde erlebt, und zwar fast immer weil die Besitzer es (noch) nicht drauf haben, angemessen zu korrigieren und zu bestätigen.

Zu lasch, zu heftig, zu undeutlich, zu willkürlich.

Kann mal wieder der Mensch mehr lernen als der Hund, wie fast immer im Training :)

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Gabyg   
Ein Video hier in dem Thema wäre super. Ich kriege es sonst nicht mit.

Für mich ist eine große Bewegunsfreude nicht normal. Mein Hund ist 16 Monate und hat auch sehr viel Power, aber dieses permanente Rennen sehe ich in meiner Arbeit nur bei Hunden, die irgendwo Konflikte und Stress haben.

Kann es sein, dass Du dieses "Kleben" unbewusst z.B. durch viel Arbeiten und körpernahes Verstärken in Erziehung und Unterordnung beim Welpen und Junghund konditioniert hast?

Da ich mit meinem Hund als Welpe schon longiert habe, ist er auch bei anderen Sportarten, wie z.B. Agility, ein für sein Alter erstaunlich gut auf Entfernung zu arbeitender Hund. Keine Ahnung, ob das damit zusammen hängt.

@Anja: Also, Video kommt, evtl. auch von den Spaziergängen, damit Ihr Euch mal ein Bild von der Kleinen machen könnt. Sie rennt eigentlich nicht permanent, sondern läuft 20 - 30 Meter voraus, wartet dann auf uns, aber weil es ihr offensichtlich zu lange geht, kommt sie zu uns zurück, rennt dann wieder vor - da sehe ich den einzigen Konflikt: Wir sind zu langsam für sie ;)

Es kann gut sein, dass ich das Kleben unbewusst konditioniert habe. Sie läuft während der UO sehr eng und bedrängt mich teilweise auch massiv. Sitzt schräg, bebt vor Erwartung, kläfft in der Ablage. All das aber nur, wenn sie sich schon etwas hochgefahren hat. Beim Agi eigentlich genau dasselbe. Arbeite ich außerhalb des Platzes so quasi nebenbei, ist das alles kein Thema.

Sie ist bereits als Welpe einlongiert worden, durfte mit den anderen mitlaufen, aber wenn sie allein arbeiten soll, strebt sie zu mir. Ich hoffe, dass ich das mit dem Hühnerzaun hinbekomme, den will ich aber dann so schnell wie möglich wieder abbauen.

Gruß Gaby

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Bärenkind   
Sie werden gleich von Anfang an so gepushed, dass sie nicht in Löcher fliegen.

Was heißt das, in Löcher fliegen?

Dass sie demotiviert werden durch zu lange Arbeitssequenzen, fehlende Bestätigung, zu lange Konflikte beim Übertreten der Kreislinie, oder was auch immer.

Doch, ich habe schon gelegentlich verunsicherte Hunde erlebt, und zwar fast immer weil die Besitzer es (noch) nicht drauf haben, angemessen zu korrigieren und zu bestätigen.

Zu lasch, zu heftig, zu undeutlich, zu willkürlich.

Kann mal wieder der Mensch mehr lernen als der Hund, wie fast immer im Training :)

Ja, das ist der Grund, warum ich dann immer fix eingreife. Das mache ich aber nicht nur beim Longieren. Wenn ich sehe, dass der Besitzer aufgrund mangelnder Koordinationsfähigkeit noch nicht in der Lage ist, seinen Hund aus "dem Loch" fix wieder raus zu holen, übernehme ich für einen Moment. Dann hat der Hund wieder ein Erfolgserlebnis, der Besitzer noch einmal eine Chance, zu sehen, wie es aussehen könnte, und beide haben einen besseren Einstieg in einen erneuten Versuch.

Beim Slalomtraining beim Agility ist das ähnlich. Ich lasse zu Beginn nur 3 Stangen arbeiten. Im Grunde ein Witz mit Körperhilfen, OHNE Hände. Hände sind verboten ;) . Für viele Menschen super schwer, für die Hunde super einfach. Wenn ich da sehe, dass sich ein Hund hoch schraubt, weil er eigentlich etwas richtig machen will, sein Mensch aber so mistig kommuniziert, ständig neue Anläufe nimmt, aber noch nicht mal verbal einen richtigen Schritt zu bestätigen weiß, dann greife ich ein. Es ist einfach nicht fair dem Hund gegenüber, ihn so zu frustieren.

@ Gaby: Das ist nur, wenn Du mit ihr alleine und auf einem Hundeplatz arbeitest, richtig?

Wo sind dabei die anderen Hunde?

Fährst Du sie beim Arbeiten auf dem Platz über Spielmotivation sehr hoch? Wie gehst Du mit dem Gekläffe und dem Kleben um? WIE korrigierst Du, wenn Du korrigierst?

LG Anja

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Gabyg   
(bearbeitet)
@ Gaby: Das ist nur, wenn Du mit ihr alleine und auf einem Hundeplatz arbeitest, richtig?

Wo sind dabei die anderen Hunde?

Fährst Du sie beim Arbeiten auf dem Platz über Spielmotivation sehr hoch? Wie gehst Du mit dem Gekläffe und dem Kleben um? WIE korrigierst Du, wenn Du korrigierst?

@Anja: Wenn ich mit ihr auf dem Hundeplatz oder auf unserem privaten Trainingsgelände arbeite, spannt sie an. Auf dem HP liegt ein anderer Hund bei der UO ab, meine Großen sind während dessen im Auto. Es kann aber sein, dass auf dem benachbarten Platz schon ein paar Hunde beim Agi sind, das lenkt sie ziemlich ab - sie strebt dorthin und wird unwillig, wenn ich den Gehorsam einfordere. Dann kann schon mal sein, dass sie vor Wut in einen Tunnelsack beißt. :motz:

Draußen, wenn ich mit ihr allein übe, kein Spielzeug dabei habe und alles in ruhiger, friedlicher Atmosphäre passiert, kann sie sich super konzentrieren. Also, im Verkehrsteil werde ich morgen wohl keine Probleme bekommen ;)

Hochgefahren mit Spielzeug habe ich sie nie, allerdings hatte ich immer etwas zur Bestätigung dabei, weil sie schon als Welpe Futter konsequent verweigert hat. Das ist nun besser geworden, auf den Übe-Einheiten draußen nimmt sie jetzt was, zum Glück!

Wenn sie mich beim Fußlaufen stark bedrängt, laufe ich Linkswendungen und schiebe sie dabei mit meinem rechten Bein weg. Das schräge Sitzen korrigiere ich ohne Körpereinsatz, da muss sie ranrücken, bis es passt. Das Kleben versuche ich mit Voraus-Arbeiten und "Außen" auf immer weitere Distanzen in den Griff zu bekommen. Das Kläffen ignoriere ich.

Gerade schlage ich mich mit den Videos rum, mein Bearbeitungsprogramm kennt das doofe Format meiner Minikamera nicht und ich muss erst mal gucken, ob ich das konvertiert bringe. Ansonsten lädt jetzt der Akku der großen Kamera, zur Not schleppe ich die dann mal mit.

Gruß Gaby

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Gabyg   
(bearbeitet)

So, jetzt hat es irgendwie geklappt, leider etwas verwackelt, aber wenn ich stehen geblieben bin, ist sie nicht weitergelaufen :kaffee: - ich kann da aber keine Konflikte erkennen, außer bei der Szene am Anfang, weil sie den Ball nicht nehmen darf. Lasse mich gern eines Besseren belehren.

Gruß Gaby

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Coleofchamed   
(bearbeitet)

Also, ich fange mit meinen Anfängern immer so an:

dogsday20130o13iyx48ek.jpg

Habe diese Wildabwehrzäune, da kann ich individuell auf die Schulterhöhe, des Hundes Band spannen, wenn ich mehrere Hunde verschiedener Größen habe, kann ich drei verschiedene Höhen abspannen, nach und nach werden in meinen Kursen die Höhen abgebaut, so das am ende nur ganz unten noch ein Band ist, die Bilder sind beim Tag der offenen Tür meiner Hundeschule entstanden.

Mein Sam:

137589458282277fnuljtcxb.jpg

13819425828210gxtj2b89er.jpg

Bilder bitte ohne URL einstellen, damit sie nicht anklickbar sind. Danke!

Dein Moderatorenteam

ich habe die Erfahrung gemacht, von Anfang an sehr konsequent darauf zu bestehen, das der Hund draußen bleibt. Also es passiert ja auch öfters, das der Hund schon im angeleinten Stadium rein kommt und dann breche ich ab, und fange wieder von vorn an, also wieder an den Rand stellen, Hund absetzen und los laufen, jeden Blick bestätigen, kommt er wieder rein, wieder von vorn... und immer so weiter, die meisten Hunde lernen sehr schnell draußen zu bleiben.

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Bärenkind   

Warum soll das Band so eine starke Barriere darstellen beim Anfangen?

Habe da eine etwas andere Philosophie, weil es mir nicht darum geht, dass der Hund nicht in den Kreis hinein kommen KANN, sondern darum, dass der Mensch lernt, so zu kommunizieren, dass er es nicht TUT.

Diesen therapeutischen Zweck für den Menschen habe ich nicht, wenn ich die Barriere schwer überwindbar mache.

LG Anja

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