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Dein Hundeforum  Der Hund
Kratzekatzen

Konditionieren klappt nicht

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Kratzekatzen   

Hallo zusammen,

danke für Eure antworten. Ich wollte mit ihr nicht clickern um ihr Kunststückchen beizubringen, sondern ich möchte sie positiv bestärken, wenn sie z.B. Sitz macht beim Anleinen bzw. es von selber macht.

Heute morgen habe ich ihr die restliche Hähnchenbrust "reingeklickert" und das hat schon besser geklappt. Sie war ne gefühlte Minute bei der Sache.

Habe dann unmittelbar aufgehört, als andere Dinge interessanter waren. Werde es dann weiterhin versuchen, aber nicht mit Druck sondern einfach nur erstmal Leckerchen in Verbindung mit Click, ohne weitere Erwartungen ;-)

Lg

Sandra

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Piflo   

Clickern kann gut sein, aber für den Alltag brauchst du es nicht um den Hund zu Belohnen. Das Clicken ist erst neutral und du machst es durch den Aufbau positiv.

Arbeitest du mit deiner Stimme kann der Hund anhand deiner Tonlage daraus was positives entnehmen und dann noch nen Leckerchen zur Verstärkung hinterher. Vorteil: ist dein Hund nicht verfressen ist es trotzdem toll ;) und du hast die Stimme immer dabei und du brauchst keine freie Hand dafür.

Daher würde ich eher nicht in der Grunderziehung C&B wählen.

Clickern kann gut sein, wenn man Probleme hat seine Emotionen zu unterdrücken und wenn man sehr präzise sein möchte zB für Tricks.

Ansonsten würde ich erst den Hund ankommen lassen, ihn kennen lernen und dann die geeignete Belohnung wählen. In dem Sinne ist Clickern jetzt wirklich noch sehr früh.

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Kratzekatzen   

okay danke

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MaramitJule   

So meinte ich es auch.

Gib dem Hund Zeit, Dich und Deine Umgebung kennen zu lernen.

Wenn dann ein gewisses Vertrauen vorhanden ist, kann man durchaus clickern.

Aber zur Zeit ist einfach noch alles neu.

Da noch eine neue Methode einzuführen, ist einfach zu viel.

Deine Stimme kennt der Hund ja von ersten Tag an, die würde ich einsetzen.

Bei meiner habe ich ein Markerwort, hier ist Priiima das Wort, das eine Belohnung bedeutet.

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pfotenfreunde   

Inuki und Ich nutzen das Clickern nur beim Tricksen. Was der Click bedeutet hat er nebenbei gelernt. Learning bei Doing quasi.

Halte die Trainingssequenzen so kurz wie möglich, 2 Minuten reichen dicke für den Anfang. Ansonsten stimme ich einigen Vorschreibern zu - lasse den Hund erstmal ankommen. Die wichtigsten Kommandos sind Nein und Hier mMn, wenn er das gut drauf hat und sich aklimatisiert hat, kann der Rest nach und nach kommen.

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gast   

Ich wuerde noch gar nicht clickern, aber wenn Du es doch machst, nicht aufhören, sobald der Hund Interesse an etwas anderem zeigt, sondern VORHER.

UNd wenn es nur 30 Sekunden sind, egal. Aufhören, solange der Hund gerne noch ein Stueckchen Huhn hätte. Nicht, wenn das schon wieder uninteressant ist.

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dolby   

Ich kann mich den Vorschreibern nicht so ganz anschließen.

Klar - ihr müsst euch besser kennen lernen und das dauert eine Weile. Aber ich denke für dich ist das 'schwerer' als für den Hund.

'Dem Hund Zeit geben'? Wofür? Du bist jetzt sein 'Rudelführer' und da ist es am besten, auch sofort so zu handeln. Gib von Anfang an klare und deutliche Regeln vor und lass von Anfang an Konsequenzen folgen. Mit Konsequenzen meine ich nicht 'Bestrafen'. Aber einen einmal eingeforderten 'Befehl' musst du durchsetzen - liebevoll aber konsequent.

Wenn der Hund noch wenig Erfahrung mit angeleitetem Lernen hat musst du das natürlich langsam aufbauen. Wenn sie 5-10 mal C&B mitmacht hörst du bei 4 mal auf. Wenn du clickern willst kannst du das machen, da brauchst du nicht zu warten. Hunde leben im hier und heute und je normaler du deinen Alltag lebst wie du ihn mit Hund haben willst, desto schneller gewöhnt sie sich daran.

Wenn ein Hund in ein Rudel aufgenommen wird lassen ihm die anderen auch keine 'Eingewöhnungszeit'. Zu Anfang wird abgeklärt welchen Platz 'der Neue' einnimmt, das wird eine Weile lang immer mal wieder kontrolliert und mehr ist nicht.

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gast   
Originalbeitrag

Heute morgen habe ich ihr die restliche Hähnchenbrust "reingeklickert" und das hat schon besser geklappt. Sie war ne gefühlte Minute bei der Sache.

Ich würde dran bleiben.

Wenn Du konditionierst, dann können es auch kurze Einheiten ein paar Mal über den Tag verteilt sein. Sobald Du das Gefühl hast, das der Hund auf den Clicker reagiert (also die Belohnung erwartet), kannst Du anfangen damit zu arbeiten.

Der Clicker/Marker hat den Vorteil, dass er beim Timing der normalen Belohnung weit voraus ist, hinzu kommt der nette Nebeneffekt des "Juppie jetzt kommt was Tolles", das beim Click entsteht und beim Hund ein gutes Gefühl auslöst noch bevor die Belohnung kommt.

Wenn Du den Clicker nicht immer dabei haben willst, kannst Du auch ein Markersignal (ein kurzes knappes Wort, bei uns ist es "Click") so konditionieren wie Du es mit dem Clicker machst, das kannst Du dann auch nutzen, wenn der Clicker zu Hause vergessen wurde oder Du ihn nicht so schnell parat hast.

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