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Dein Hundeforum  Der Hund
Cora86

Appenzeller Sennenhund oder Ridgeback

Empfohlene Beiträge

McChappi   

Alle!!! RR die ich kenne und ich kenne hier so ca 8-10 ganz gut haben absolut Probleme. Von ruhig kann nicht die Rede sein und zum Teil extrem agressiv.

Und die Halter der Hunde sind alle nicht Anfänger.

Der Appenzeller neigt aber auch schon mal zu agression und zum bellen.

Müsste es aber einer der Beiden sein dann der Appenzeller

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gast   
(bearbeitet)

Wir haben hier 2 RR's im Ort, beide haben erfahrene Halter und beide machen viel mit den Hunden, beide Hunde sind ein Traum und gut verträglich mit anderen Hunden.

Appenzeller Sennenhunde kenne ich keine.

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Xeron   
Originalbeitrag

Wir haben hier 2 RR's im Ort, beide haben erfahrene Halter und beide machen viel mit den Hunden, beide Hunde sind ein Traum und gut verträglich mit anderen Hunden.

Dem kann ich mich anschließen.

Die RR´s von meiner Bekannten (Züchterin) sind absolut tolle Hunde.

Appenzeller Hündin haben meine Schwiegereltern ... dieser braucht eine absolut klare Führung und Sicherheit.

Sie ist ein Angstbeißer und hat mir fremden Leuten starke Probleme. Jagdtrieb sehr ausgeprägt.

Gehorsam ist najaaaaaa ... meist nicht vorhanden. (Liegt aber auch an den Schwiegereltern :Oo )

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vreni76   

Was gefällt Dir am Appenzeller? Was gefällt Dir am Ridgeback?

Sind zwei grundverschiedene Hundetypen. Der eine eher Treibhund, der andere tendenziell eher Jagdhund.

Aus meiner Sicht könnten beide zu einem Labrador passen, aber auch ich würde empfehlen, eher einen zweiten Labrador zu nehmen.

Bei beiden Rassen muss man auf gute und verantwortunsvolle Züchter setzen, da die Rassen gerade sehr in Mode sind.

Gerade beim Appenzeller ist es bei uns häufig so, dass jeder zweite Bauernhof die als optimale Familienhunde anbietet und die Käufer nachher eine böse Überraschung erleben.

Beim Appenzeller ist es sehr wichtig, dass er als Welpe ordentlich mit Menschen Kontakt hat, da diese Hunde rassegemäß eher misstrauisch gegenüber Fremden sind. Es ist oft ein Balanceakt, diese Hunde unter Kontrolle zu halten, denn sie haben kein Problem damit, auch mal ihre Zähne einzusetzen. Zudem sind es recht laute Hunde, die viel bellen, nicht einfach nur wenn sie melden, sondern oft auch beim Rennen. Beschäftigungsmäßig kann mit denen so ziemlich alles machen, sie sind recht intelligent und arbeiten freudig mit, brauchen aber auch eine starke Hand, die sie führt.

Als Treiberhunde hat man zudem oft Probleme damit, dass sie gerne in die Hacken zwicken, nicht nur bei Menschen, sondern gerne auch im Spiel mit anderen Hunden.

Wenn man einsam wohnt, nicht ständig Besucht hat und den Hund ordentlich erzieht und rassegerecht beschäftigt, kann man mit der Rasse recht zufrieden sein. Allerdings zählt diese Rasse nicht zu den besonders verträglichen.

In Hundetrainerkreisen werden die oft "Schnappenbeller" genannt, hat scheinbar seine Berechtigung.

Ich habe in der Kundschaft mehrere Appenzeller und auch Appenzeller-Mixe. Keinen von denen könnte ich anfassen, ohne direkt gebissen zu werden, mit anderen Hund sind sie nicht so dolle und zudem sind sie sehr laut.

Leider kenne ich nur problematische Appenzeller, was aber durchaus auch daran liegen kann, dass es sich hauptsächlich um Hunde aus Bauernhof-Vermehrungen handelt und die Käufer sich nicht bewusst waren, was sie sich da für einen Hund holen. Man muss sie mögen, einfach sind sie auf keinen Fall.

Ridgebacks sind da ganz anders, allerdings auch nicht sehr einfach und wenn man bisher nur Erfahrung mit einem Labrador hat, kann ein RR eine echte Herausforderung sein.

Zum einen ist es um die Gesundheit der Rasse nicht gut bestellt, viele der Hunde haben Hautprobleme und Allergien, was von den Züchtern leider verschwiegen wird. Ich kenne 12 RRs, von denen nur einer keine Allergie hat. Die Züchter legen größten Wert auf die korrekte Ausbildung des Rückenstrichs, offene Rücken sind keine Seltenheit. Streng genommen ist der Ridgeback eine Qualzucht.

Vom Wesen her sind sie recht unterschiedlich, je nachdem, aus welcher Linie sie kommen. Die meisten sind aber sehr sensibel und müssen konsequent, aber auch mit Liebe geführt werden. Der Jagdtrieb ist schlecht abschätzbar, es kann sein, dass sie von jetzt auf gleich durchstarten, Anzeichen sieht man vorher kaum. Oft geht der Jagdtrieb auch mit ihnen bei Joggern und Radfahrern durch, die werden dann gestellt und verbellt (im besten Fall). Im Umgang mit kleineren Hunden schalten einige Hunde dieser Rasse schnell in den Jagdmodus, da muss man aufpassen. Von der Beschäftigung her sind sie eher schwierig, weil sie wenig kooperativ sind und wenig Will to please haben. Kann sein, dass der ein oder andere mal gerne apportiert oder Fährtenarbeit toll findet, aber beständiges Arbeiten ist eher schwierig, weil diese Hunde schnell die Lust verlieren. Zudem sind sie extrem temperaturempfindlich, das Wetter ist eigentlich selten richtig. Entweder zu warm, zu kalt oder zu nass.Oft kann man dann mit ihnen nicht mehr viel anfangen.Rüden tendieren stark dazu, mit anderen Rüden nicht mehr gut verträglich zu sein, wenn sie erwachsen sind. Im Spiel mit anderen Hunden sind sie sehr körperbetont und grob und sollten beizeiten lernen, sich dem Spielpartner anzupassen.

Der RR ist auf keinen Fall ein Hund, den man so nebenher erzieht, man braucht schon etwas Wissen und Erfahrung, um diese Rasse führen zu können, vor allem, weil es wahre Kraftpakete sind, die man an der Leine hat.

Mich persönlich überzeugen keine der beiden Rassen und obwohl ich großer Jagdhundfreund bin, fällt der RR bei mir durchs Raster, weil er jagdlich einfach anders ist und man mit ihm schlecht jagdalternativ arbeiten kann, weil sie oft einfach keine Lust haben und wenig kooperativ sind.

An Deiner Stelle würde ich einen zweiten Labrador nehmen oder einen andere Retrieverart. Oder halt einen zweiten Jagdhund dazu, wenn Du eine andere Rasse kennen lernen möchtest, zum Beispiel einen Springer Spaniel. Die sind lustig, fröhlich, gut verträglich, Jagdtrieb hält sich bei den Showlinien in Grenzen, mit denen kann man ganz viel machen. Ich würde eher in so eine Richtung tendieren.

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Nebelfrei   

Das über der Appenzeller möchte ich nicht so stehen lassen (auch wenn ich deine Erfahrungen glaube, Vreni).

Der Appenzeller und seine Mixe sind hier in der Ostschweiz quasi der Standardhund. Es stimmt, dass man aufpassen muss, dass sie nicht zu Kläffern werden, dass sie eher misstrauisch sind und gern in die Ferse schnappen. Da der Appenzeller aber aber gelehrig ist, ist das kein wirkliches Problem.

Ich kenne keinen vor dem man Angst haben muss, Jagdtrieb muss man genug früh interbinden, das geht bei ihm gut. Er ist sehr familienbezogen, absolut treu, fröhlich, immer bereit mitzumachen.

Aber da du einen ruhigen Hund suchst ist es wohl nicht die richtige Wahl.

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marcolino   

Was man zum Wesen des RR im Net findet ... ist eine allgemeingültige Aussage, die im Wesentlichen auch auf jeden anderen Hund zutrifft :D

"... ist man in Erziehungsfragen nachlässig, so tut dies dem Hund genauso wenig gut, wie eine zu harte Hand."

" ... ein hoch sozial intelligenter Hund, mit einem eigenen Kopf ... "

Trifft irgendwie auf alle Hunde zu, oder ;)

Als Junghund wird er als ungestüm beschrieben (was wohl auch auf viele Junghunde zutrifft :Oo ) - aber ich habe die Vermutung, dass schon hier ein "Knackpunkt" in der Erziehung liegt: Der RR ist ein großer Hund, der schnell wächst - diese Ungestümtheit gepaart mit der Körpergröße/-gewicht stellt den Halter vor Probleme, die mit Klein(st)hunden einfach nicht gegeben sind.

Meine Erfahrungen mit dem RR (und es gibt deren viele hier bei uns in der Ecke, scheint ein "Modehund" zu sein - neben Bordern ... :Oo ) veranlassen mich, mir VOR einem Kontakt den Halter genau anzusehen :);)

Es gibt nämlich solche und solche (Hunde und Halter) - und als problematisch habe ich bisher jene RR erfahren, deren Halter bei der Erziehung ein unbedachtes "Laissez-faire" walten ließen.

Wobei ihr auch hier "RR" durch "Hund" ersetzen könnt :D;)

Mein Fazit zum RR: Der Ruf des RR ist Opfer eines Modetrends geworden, weil Viele sich aufgrund seines (in deren Augen) imponierenden Äußeren für diesen Hund entschieden haben ... und dabei vergessen haben, dass auch ein solcher Hund Ansprüche an eine Erziehung hat ... :kaffee:

Zum Appenzeller habe ich mehrfach den Hinweis gefunden, dass dieser keinesfalls ein Stadthund ist, aufgrund seiner ausgeprägten Hüte- und Wacheigenschaften.

Finde ich irgendwie logisch, denn wenn man überlegt, wie sich ein Ausleben dieser Eigenschaften auf städtische Belange auswirken könnte ... :kaffee:

Ein Appenzeller ohne Aufgabe sucht sich selber eine - das wird dann wohl bei verhaltensauffälligen Hunden dieser Rasse gerne als "dickköpfig" beschrieben :Oo

Ansonsten ist auch ein Appenzeller "nur" ... ein Hund ;)

Lieber Gruß

Moni

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Nebelfrei   
Originalbeitrag

Ansonsten ist auch ein Appenzeller "nur" ... ein Hund ;)

=) genau und was ich auch bestätigen ksnn, mehr ein Landhund

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gast   

nur kurz zu den Appenzellern:

hier in der GEgend werden die gerne als Hofhunde gehalten... und ganz ehrlich? ich kann die nicht leiden! das sind zum Teil echte Sausäcke :motz:

Hat sicher auch damit zu tun, dass ich als Tierarzthelferin in doofen Situationen mit denen zusammen komme und dass die auf den Höfen oft machen dürfen, was sie wollen...

aber ein Hund, der sich im Zweifel nicht mal von den Besitzern ein Halsband anziehen lässt ohne zu beißen ist mir einfach erstmal nicht sonderlich sympatisch ;)

Von daher finde ich beide Rassen nicht grade einfach...

Wenn du weißt, worauf du dich einlässt und in der Lage bist dem Hund Führung zu geben, dann können beide Rassen passen :) falls das nicht der Fall sein sollte, wirst du es wohl merken :kaffee:

Helena

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Amira67   

Hi

Ich wohne in der Schweiz sehr ländlich und bei uns in der Gegend,

hat fast jeder Hof einen Appenzeller/Mix Bernersenn, oder Entlebucher.

Die meissten sind reine Hofhunde und nehmen ihrem Job auch sehr ernst.

Keiner ist an der Kette gehalten.

Sie verteidigen Haus und Hof sehr gewissenhaft und das lautstark.

Mir persönlich wären sie einfach zu "laut" ;)

Aber dass mit dem Bellen, kann sich auch trainieren.

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Amira67   

edit: das mit dem Bellen, kann man sicher auch trainieren.

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