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Dein Hundeforum  Der Hund
Mafu

Running contacts

Empfohlene Beiträge

Mafu   
(bearbeitet)

Hallo,

Ich habe mich gerade neu hier angemeldet, habe einen 1jährigen BC.

Wir haben uns ins Abenteuer Agility gestürzt und weil's sonst langweilig wäre, inklusive running contacts ;)

Wir trainieren vor Ort und online mit S. Trkman, haben da also ganz gute Unterstützung.

Hat es jemand hier auch gemacht? Erzählt mal ein bisschen - wie lange hat's gedauert, welche Methode habt ihr benutzt, Essen/Spielzeugbelohnungen, Verlässlichkeit vor allem beim Tunieranfang?

Wir sind jetzt bei einer etwa hüfthohen Planke, die läuft er ohne abzuspringen. Ich habe die Anfänge geclickert und mit Leckerlie belohnt, als er es dann verstanden hatte, zu geworfenen Spielzeugen übergegangen.

Ich habe im Wesentlichen die Trkmanmethode benutzt, allerdings bei Fehlern sofort zurück an die Kontaktzone und jede Fußberührung geclickt, statt gleich wieder an den Anfang der Planke.

Und nicht von Anfang an full speed rübergejagt, sondern langsam machen lassen, wenn er wollte, die Geschwindigkeit kam dann schnell allein.

Liebe Grüße!

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Piflo   

Wir haben ohne Spielzeug gearbeitet, da drehen mir die meisten Hunde auch zu hoch. Ganz am Anfang Futter, inzwischen nur noch verbales Lob (wenn wir mal trainieren mom pausieren wir).

Es wurde vor allem entschleunigt, langsam alles abarbeiten und viel nur einzelne Geräte trainiert.

Langsam höher gestellt haben wir nicht, ging nicht weil die anderen diese Methode nicht kannten und wollten. Ebenso war ein Problem, dass unser sehr schnell ist und viel über Fernkontrolle arbeiten müssen und auch da üben wir immer nur ganz kurze Sequenzen und einzelne Geräte mit expliziten Kommandos dafür. Und langsam, wie du schon geschrieben hast, schnell werden sie von allein.

Ich muss aber sagen, dass für unseren Border Agi nicht die beste Wahl ist (daher machen wir es nur noch selten). Er dreht zu schnell hoch und überdreht.

Ich kann auch jeden raten kritisch zu sein, ob Agi das richtige für den Hund ist. Ich kenne inzwischen so viele Aussis und Border die Agi machen, aber für den Hund ist es Stress pur.

Dahe finde ich es gut wenn ihr langsam ran geht und am besten ohne Spielzeug.

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Gabyg   

Um es gleich vorauszuschicken: Ich bin absolut überzeugt von Silvia Trkman und ihrem Talent im Umgang mit Hunden. War zwei Mal bei ihr auf Seminar und verfolge natürlich auf Youtube den Werdegang, ihre Ausbildung, ihre Läufe etc.

Aaaaber: Nur ganz selten habe ich gesehen, dass ein Hund eines anderen HF die RC so dauerhaft und beständig zeigt wie ihre. Ich weiß nicht, woran das liegt, denke jedoch, dass die Hunde prüfungsschlau werden und an den Zonen dann eben doch abspringen (war zumindest bei meinen so). Nun gut, sie sind von der Größe her andere Kaliber als Silvias Hunde, sicher lag es auch an meiner mangelnden Konsequenz - ich habe sie dann im Turnier nicht zurückgesetzt, sondern bin halt mit einem Fehler weitergelaufen - von der Sache her sind die RC gut, aber mE dauerhaft schwierig durchzuhalten.

Wir trainieren unseren Jungspund aufgrund dieser Erfahrungen nun wieder 2-on-2-off.

Gruß Gaby

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Mafu   
(bearbeitet)

Hallo,

Danke für eure Antworten.

Gabyg, es gibt durchaus andere HF mit erfolgreichen RC in Prüfungen, zum einen bekannte wie Daisy Peel, Susan Garrett und zum anderen auch einige Freizeit-Agility-Führer...

Das Problem ist wohl oft, dass der Hund nicht mit maximaler Extension über die Planke rennt, sondern im Training zurückhält, und dann bei Turnieren bei all der Aufregung *wirkliche* Extension zeigt, und dann ist die Anforderung eine ganz andere und es ist ihm sehr schwer, die Zone zu treffen, da er nicht gelernt hat, seinen Lauf auch bei Höchstgeschwindigkeit so einzustellen, dass er trifft, und dann springt er aus Mangel an einer besseren Idee...

Piflo, danke für deine Bedenken, wir haben da einen ganz guten Weg gefunden :) während ich zustimme, dass man seine Hunde im allgemeinen und Hütehunde im Speziellen nicht immer nur hochpushen sollte, finde ich nicht, dass uns Agility schadet. Nur mit Futter trainieren die wenigsten, da gehen einem einfach Bestätigungsmöglichkeiten verloren.

Wenn ihr es ohne Hochstellen gemacht habt, wie hast du dann dein Kriterium vermittelt? Der Gedanke hinter der Planke auf dem Boden ist ja, dass sie dort nicht springen, weil es aussieht, wie normales Rennen. Wenn ihr gleich mit voller Höhe angefangen habt, wie seid ihr dann vorgegangen? Was war eure Erfolgsquote? Der Winkel bei einem Endhöhesteg ist schon so groß, dass ich denken würde, die meisten Hunde springen spontan ab.

Habt ihr nur die Abwärtsplanke gemacht?

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silvi-p   

Huhu,

RC habe ich nicht trainiert, kenne zwar eine HF, deren Training ich lange und im persönlichen Gespräch verfolgt habe, aber selber eben nicht. Der Hund der HF ist enorm triebig, aber auch dieser zeigt die RC nicht stetig, obwohl extrem langsam aufgebaut. Teilweise Training ja, Turnier nein, teilweise ist dann wieder die Wand top und der Steg flop, irgendwas war bis jetzt immer (seit 1 Jahr Turniere, RC seit der Hund ~6 Monate alt ist, smallie).

Ich wollte nur einwerfen, dass das "Zurückstellen" (den Anfang der Planke bei Fehler auszulassen) wirklich nach hinten losgehen kann, denn der Hund lernt, sich von vorne (zu weit gelaufen) nach hinten zu korrigieren. Wenn das als Alternative gelernt wird, wird er es auch zeigen, somit wieder KZ-Fehler. Würde ich nicht machen.

Ich mach 2o2o.

Viele Grüße & weiterhin viel Erfolg

Silvia

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Mafu   

Hallo silvi-p,

Ich hoffe, ich habe deine Bedenken richtig verstanden bzgl des nach hinten korrigierens. Also wir trainieren ausschließlich über operante Konditionierung. Er versteht dabei, dass unterschiedliche Belohnungen unterschiedliche Wertigkeiten haben.

Ich hatte bei zweien meiner Mitstreiter vor Ort (die auch RC trainieren) gesehen, dass die Hunde teilweise 5 Mal hintereinander, von unterschiedlichen Startpositionen, von der Planke springen, statt zu durchlaufen. Da verstehen sie mMn das Kriterium nicht. Ich habe mir überlegt, dass ich ihn lieber nach jedem Fehler an seine Kriterien erinnere/neu erkläre. Das Zurückgehen belohne ich ausschließlich mit Futter, das ist für ihn zweitrangig, wenn Spielzeuge anwesend sind; also er versteht, dass das nicht das Nonplusultra ist. Er hat auch noch nicht versucht, anzuhalten oder langsamer zu werden, wenn wir vom Anfang der Planke/Anfang des Stegs starten.

Ich habe in anderen Kontexten Tricks und Verhalten durch mehrere Wege, die dann zusammenführten, aufgebaut (zB Handstand), daher denke ich, dass er versteht, dass es der Weg und nicht das Ziel ist.

Hoffe, ich habe es verständlich erklärt?

Liebe Grüße!

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