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Dein Hundeforum  Der Hund
lenalein2212

Wasserkopf

Empfohlene Beiträge

lenalein2212   

Hallo,

mein Name ist Lena und ich habe 2 Chihuahuas. Das Leben mit den zweien war so wunderschön bis mein kleiner liebling (geboren am 01.06.2010) das erste mal eine Art epileptische Anfall bekommen hat. Er zog ganz komisch seine Pfoten hoch und törkelte ganz stark. Sein Blick war leer aber auch gleichzeitig ängstlich. Nach mehreren Anfällen, einem Klinikmarathon und einem Gefühls auf- und -ab weil ständig irgendwelche Dinge diagnostiziert wurden hat sich schließlich am Montag, nachdem er über eine Stunde gekrampft hatte, bei einem CT herausgestellt das Butkus einen Wasserkopf hat und die Anfälle daher kommen. Er bekommt momentan Kortison und Pexion (ein Epilepsiemedikament).

Im Moment bin ich in Kontakt mit der Tierklinik Haar und auch nach Hofheim wurden die CT Bilder geschickt. Es gibt eine Möglichkeit das zu operieren. Da wird eine Art Schlauch in den Kopf eingesetzt damit das Wasser ablaufen kann.

Hat irgendjemand hier Erfahrungen mit dieser Krankheit und hat seinen Hund eventuell operieren lassen?

Ich habe so Angst eine falsche Entscheidung zu treffen. Ich hoff mir kann hier jemand von seiner Erfahrung berichten.

Schon mal vielen Dank

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asti   

Ich habe bei Hunden zwar keine Erfahrung, aber bei Menschen wird dies auch so gemacht. Damit können sie ein weitestgehend normales Leben führen. Daher würde ich nicht zögern, den Eingriff durchführen zu lassen.

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Ninchen0_15   

Wir hatten damals in der Tierarztpraxis, in der ich gearbeitet habe, auch einen Chi mit Wasserkopf, dem ein "Ablauf" gelegt worden war.

Dem Kleinen ging es danach wieder recht gut, er hatte allerdings noch einige andere gesundheitliche Probleme, die damit nichts zu tun hatten.

Soviel ich weiss, gibt es doch auch ein Chi-Forum, vielleicht fragst du Da mal nach?

Bzw. Hier im

Forum ist auch jemand, der mehrere Chis und wohl auch gezüchtet hat....

Du kannst ja noch keine PN schreiben, ich mach das mal für dich, dann meldet sie sich bestimmt hier.

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Gast   

Herzlich Willkommen hier bei uns :)

Auch wenn dein Einstieg hier einen recht unerfreulichen Hintergrund hat.

Hast du schonmal nach:Hydrocephalus beim Hund, gegooglet?

Da sind sehr interessante Themen dabei:

https://www.google.de/search?q=++Hydrocephalus+beim+Hund&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=ie7&rlz=1I7SUNA&gfe_rd=cr&ei=KAEsU7a2FcHa8gfCz4CgBg

Oder hier im Forum, das Thema hatten wir schon öfter: http://www.polar-chat.de/search.php?id=570807&layout=topic&get=&sortfield=post_date&sortorder=DESC&page=1&

Ich hoffe du findest Hilfe.

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lenalein2212   

Das ist lieb!! vielen vielen Dank!

ich bin auf das Forum hier gestoßen weil ich einen Beitrag gelesen habe von 2009. Da wurde ein Chi mix in dieser Sache operiert auch in München/Haar. Dachte ich könnte mich bei der Frau melden. aber wie du sagst ich kann noch keine PNs schreiben deswegen hab ich dann einen öffentlichen Beitrag verfasst

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lenalein2212   

ja ich hab mir schon "die Finger wund" gegoogelt. ich hätte einfach so gerne mal mit jemandem gesprochen der so eine op hinter sich hat. Wie schlimm die Zeit nach der OP für den Hund war ob alles gut ging ob der hund irgendwelche Einschränkungen seitdem hat usw.

Ich will einfach die richtige Entscheidung für ihn treffen

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Ninchen0_15   

Ich habe Chibambola angeschrieben, aber natürlich kann es etwas dauern, bis sie sich meldet.

Wir haben uebrigens kürzlich einen unserer Hunde in Haar an der Halswirbelsäule operieren lassen, die haben das toll gemacht, wir haben rein gar nix zu meckern.

Sein behandelnder Arzt und Chirurg war Dr. Jurina, der wird dann für euch wohl auch zuständig sein, falls es zu einer OP kommen sollte.

Ich denke fast, das wird die einzige Möglichkeit sein, deinem Zwerglein langfristig zu helfen, ich drücke euch ganz feste die Daumen!

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lenalein2212   

Ja genau Hr. Dr. Jurina ist da zuständig. Ich habe nächsten Mittwoch einen Termin bei ihm. Bis dahin werd ich einen ganzen Fragenkatalog zusammengestellt haben.

vielen Dank Christiane!!!!

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lenalein2212   

Ja genau Hr. Dr. Jurina ist da zuständig. Ich habe nächsten Mittwoch einen Termin bei ihm. Bis dahin werd ich einen ganzen Fragenkatalog zusammengestellt haben.

vielen Dank Christiane!!!!

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gast   
(bearbeitet)

Hallo, erstmal tut es mir sehr leid, dass dein Hund so betroffen ist. Ich bin nun schon 20 Jahre in der Chi-Szene unterwegs, lange Zeit im Verein tätig gewesen, und bekomme sehr viele Zuschriften. In all den Jahren sind mir nur ganz wenige Fälle untergekommen mit Wasserkopf, die behandlungsbedürftige Symptome wie Anfälle hervorgerufen haben,ich will nicht lügen, aber es dürften nicht mehr als 4-5 gewesen sein. Es gibt aber sicherlich auch eine Reihe Chis mit Wasserkopf, die völlig beschwerdefrei sind und daher unerkannt bleiben. Einen Chi, der wegen Wasserkopf operiert wurde kenne ich persönlich gar nicht. die Halter von Welpen mit Waserkopf haben sich jeweils für Einschläfern entschieden, die erwachsenen Hunde, die Symtpome entwickelten konnten mit Medikamenten ein nahezu beschwerdefreies Leben führen. Von daher sind meine Erfahrungen mit Wasserkopf-OPs in der Tat relativ gering.

Grundsätzlich würde ich mir eine zweite Meinung einholen, denn gerade in diesem Bereich ist es wichtig, dass man einen erfahrenen Operateur hat und die neueste Technik anwendet. Du hast sicherlich eine CD von dem CT bekommen? das könntest du z.B. nach Giesen schicken.

Ob überhaupt eine Op jetzt schon ratsam ist, hängt sicher davon ab, wie die medikamentelle Behandlung greift oder nicht greift, ich würde es auf alle Fälle erstmal so versuchen. Die wenigen Fälle, die mir bekannt wurden und nicht schon als Welpe schweren Hydrozephalus hatten, konnten wie gesagt alle mit Medikamenten geholfen werden, die allerdings regelmäßig und ein Leben lang eingenommen werden mussten, sobald man das Cortison weg lies, kamen die Anfälle wieder. Betroffene Welpen haben meistens sehr schlechte Karten und sind evtl. tatsächlich nur durch OP zu retten.

Ein Anfall von einer Stunde ist allerdings massiv und bedarf natürlich einer Behandlung, die greift. Andererseits ist eine OP stets mit Risiken behaftet, wobei die postoperativen Risiken höher sind, z.B. weil Infektionen im Laufe der Zeit auftreten können, aber wenn die Alternative Einschläfern ist, wäre es sicherlich eine Option für den Hund.

Ich werde mich informieren, welche Fachärzte spezialisiert sind und geb dir dann noch Bescheid per PM, kann aber einige Tage dauern.

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