Siberian Husky- Ein Thema für sich! - Seite 4





Hallo Suse!!
Die beiden sind ja echt sehr süß!!!
Ich wollte auch immer einen Husky haben, hab es mir dann aber anders überlegt wegen der Erziehung uund so
ic hhabe auch echt respekt vor den leuten die einen husky haben smilie_9.gif





Bei uns in der örtlichen Presse stand mal ein Bericht über ein Mädel die im Nachbardorf ein ganzes Rudel hält. Die ersetzt den Schlitten durch das Mountenbike (?) und sprach sich besonders für die Sensibilität der Tiere aus.
Die Hunde hörten auch, wenn die nicht angeleint waren und durften frei laufen.
Allerdings ist der Bericht nicht so weit "in die Tiefe" gegangen, dass etwas über die Erziehung genannt wurde. Nur soviel, dass sie das alleine macht - ohne Hundeschule.

LG




@Suse:

Habe deinen Beitrag erst heute noch entdeckt. Super Hunde!!!! Habe mich gleich sehr sehr sehr verliebt. Bei mir war es so "der Husky kam, sah und siegte" und ich bin von Tag zu Tag glücklicher darüber, dass ich mich so entschieden habe. Ich könnte stundenlang über diese Rasse quasseln aber verstehen tun dies nur die, die mit dieser leben.

Dass Huskys erziehungstechnisch sehr anspruchsvoll sind kann natürlich keiner bestreiten aber ich bin bis jetzt ganz zufrieden. Ab Sa. gehen wir wahrscheinlich (wenn es uns dort gefällt) in den Unterricht und lernen beide noch dazu hoffe ich.

Ein ganzes Rudel wäre ein großer Traum von mir der sich leider noch nicht realisieren lässt. Wir haben zwar einen riesen Garten (20 ar) aber leider fehlt gerade das Geld für einen genügend großen Zaun.

Die Mum meines Kleinen wird dieses Jahr wahrscheinlich noche inen Wurf haben von einem super Rüden, da ist es schon schwer sich zusammen zu reissen. Und es ist auch noch eine Freundin von mir, so dass ich sie ständig zu gesicht bekomme. OH OH.

Find ich toll, dass du glücklich mit dieser Rasse bist. Viele sind überfordert und resignieren. Du hast deine ja auch nicht ohne Grund aus dem Tierheim gerettet. Aber einen ausgewachsenen Husky zu holen würde ich mir jetzt nicht zutrauen. Da weiss man nie was einen erwartet.

Erzähl noch ein wenig. Hast deine selber erzogen oder waren die schon ziemlich "fertig"? Wie bist du auf die Rasse gekommen etc.?




@Achilles
Zu meiner ersten Huskyhündin (jessi) kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Seit ich klein war wollte ich einen Hund. Als ich dann mit meinem damaligen Freund zusammen gezogen bin, stand ganz oben auf der Liste --> mein Hund!
Ohne uns überhaupt vorher irgendwelche Gedanken über Hunde, Erziehung, etc. zu machen sind wir mal kurz im Essener Tierheim vorbeigefahren, nur mal gucken... Heute weiß ich, ich kann nicht nur gucken!!!
Wir sahen Jessi im Käfig sitzen und wir wußten beide, das ist unser Hund! Bescheinigung vom Vermieter geholt, nachmittags hatten wir sie dann zu Hause.
Das Tierheim hat uns nicht auf einen Husky vorbereitet und wir hatten keine Ahnung...
Zu dieser Zeit gab es zum Glück noch sehr viele Brachflächen in unserer Umgebung, sodaß Jessi ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen konnte. Mittlerweile hatte ich mich an Aussprüche gewöhnt wie:
"Ihren Hund habe ich schon oft gesehen, sie gehören also dazu."
Wir sind also anfangs immer zusammen irgendwo hingegangen, zusammen wieder weggegangen, dazwischen kreuzten sich unsere Wege nur. Zu meinem Glück muß ich sagen, war sie zu dumm (?) zum jagen. Sie ist nur einmal in eine Schafherde gerannt. Ein Schaf hat sich dabei das Bein gebrochen. Die Versicherung hat anstandslos gezahlt. Danach kannte ich die Route und die Zeiten des Schäfers...
Da ich schnell merkte, das Erziehung nötig war, habe ich mit ihr an dem gerade aufkommenden Teamtest mitgemacht. Im zweiten Anlauf haben wir diesen auch mit Bravour bestanden (obwohl uns auf diesem Platz erzählt wurde, Huskyerziehung hätte keinen Sinn). Naja, außerhalb der Hundeschule drehte sie auch weiter ihre Runden, teilweise bis zu 3 Stunden.
Ich rief Hundeausbilder an, wir waren bereit Geld zu investieren. Doch überall dieselbe Antwort: Der Hund ist schon 1 1/2 Jahre alt? Das können sie vergessen.
Wir arrangierten uns, was blieb uns anderes übrig.
Mit 5 Jahren war dann das schlimmste vorbei. Vielleicht hatte sie Angst auch mich zu verlieren, denn ich hatte mich von meinem damaligen Freund getrennt.
Es war auch für mich eine Umstellung, ständig den Hund beim Spazierengehen zu sehen...
Nach und nach hörte sie auch immer besser.
Von Erziehung kann also bei diesem Hund keine Rede sein, sie hat vielmehr mich erzogen und mir beigebracht, wie ein Hund angesprochen werden will, damit er mich respektieren und akzeptieren kann.
Die neue Hündin (Ronja) ist da schon ein ganz anderes Kaliber.
Aber auch bei ihr merkt man relativ schnell, daß sie meint das Ruder übernehmen zu müssen, wenn die Konsequenz zu wünschen übrig läßt.
Ronja hatte schon eine gewisse Grundausbildung gehabt, darauf konnten wir aufbauen. Mit Hilfe von Leckerchen erledigen wir den Rest.
Noch sind wir bei ihr auf Spurensuche, z.B. warum verhält sie sich in bestimmten Situationen so und nicht anders...
Es ist nicht immer ganz einfach aus ihr schlau zu werden. sie ist mehr ein verschlossener Hund. Aber sie wird weiter auftauen. Wer weiß, was sie schon alles erlabt hat?
Mittlerweile glauben wir auch, daß ihr Dominanzgehabe uns gegenüber einfach nur pure Verunsicherung war.
Sie war nicht mehr oder noch gar nicht sozialisiert.
Mit anderen Hunden konnte sie gar nicht umgehen. Sie hat alles gebissen, was ihr unter die Schnauze kam. Mit Hilfe einer Hundepsychologin hatten wir das dann relativ schnell unter Kontrolle, heute beginnt sie sogar mal zu spielen. Nur wenn viele Hunde auf einmal auf sie zukommen ist sie noch etwas überfordert.
Wir haben ja noch Zeit und lernen uns weiter kennen.
Wie sind denn kleine Huskies so? Genauso tapsig wie andere Jungtiere?
Soviel erstmal von hier, lieben Gruss aus dem Ruhrgebiet
Suse.






Eine Wurfkiste voller Huskys ist wie eine Droge. Man wird sofort abhängig. Wenn man nicht sowieso plant sich einen zu holen sollte man diesen Gang wirklich lassen. Denn sonst ist es um einen geschehen und man ist hilflos in den Bann dieser Hunde gezogen.

Wir hatten damals (bzw. mein Freund nicht) gar nicht geplant einen Hund zu holen. Aber da ich schon immer von dieser Rasse fasziniert war und meine Freundin einen Wurf hatte habe ich es auf diesem Wege versucht meinen Freund zu überzeugen. Und der Husky kam, sah und siegte. Mein Freund zückte den Geldbeutel und tat die Anzahlung. Mein Kleiner war damals unser 3-Jähriges-Jubiläum-Geschenk und dafür bin ich heute noch dankbar.

Man erlebt so viel mit diesen Hunden es ist kaum zu glauben. Ich hatte mit keinem anderen Hund bisher so viele Erlebnisse und so viel Spaß, jedoch auch so viel Ärger und Stress.

Es heisst immer so schön ein Welpe mit 8 Wochen kann ohne Probleme ohne Leine laufen da er einen natürlichen angeborenen Folgetrieb hat. VON WEGEN. Wie oft habe ich meinen Kleinen suchen müssen und vor Tränen die Welt nicht mehr gesehen da ich ihn verloren sah. Daheim saß er dann und weinte voller Kummer.

Jetzt läuft er noch fast ohne größere Probleme frei und ich hoffe es bleibt auch so, denn einem Husky an der Leine kann man nie die nötige Bewegung bieten. Wir sind auch regelmäßig mit einem jungen Boxerrüden unterwegs, denn nur zu zweit sind sie so in Bewegung dass sie daheim müde ins Körbchen fallen.

Ich war zum Glück voll und ganz darauf vorbereitet was es heisst einen Husky zu "besitzen" (diese Rasse besitzt man niemals), und ihn zu erziehen. Bis jetzt sind wir auch ziemlich erfolgreich, jedoch setzt alles aus wenn es ums Jagen geht. Zum Glück kennen unsere Jäger Achilles schon persönlich und meistens drücken sie zum Glück ein Auge zu. Er hat bis jetzt auch noch nie länger gefehlt als 10 Min. Ansonsten wusste ich, dass er wohl heim ist.

Dass ein Tierheim nicht über die Eigenschaften und Bedürfnisse eines Huskys aufklären finde ich unmöglich!!! Das darf wohl echt nicht wahr sein. Man sollte das wirklich aufgeklärt werden und es sich dann sehr gut überlegen, denn sonst kann man sein blaues Wunder erleben. Ein Husky ist eben nicht der typische Hund. Er hat viel mehr Freiheitsdrang.

Morgen gehen wir zum ersten Mal in die Hundeschule. Vielleicht bewegen die in ihm etwas, was ich noch nicht konnte. Ich meine die zeigen einem ja auch viele neue Mittel und Wege, man kann jedenfalls mit Sicherheit noch etwas lernen.

Und oh ja, ein Husky ist sogar sehr tapsig wenn er jung ist. Man sieht ihm die Rasse noch gar nicht an. Wie oft meiner ausgerutscht, hingefallen oder geschlittert ist...sogar heute wenn er müde ist fällt er hin wenn er sich schüttelt...also manchmal kann man nicht glauben dass diese Hunde so viel leisten können wenn man dies sieht. Es ist göttlich.

Ich muss sagen wenn ein Husky, der normalerweise nicht aggressiv reagiert, auf Hunde los gehen möchte, dann muss ihm viel schmerzlichen passiert sein. Es ist wirklich furchtbar. Schade, dass manche Menschen sich Hunde zulegen und dann mit diesen nicht klarkommen.

Kannst mir gerne noch ein paar Dinge erzählen. Es gibt wenige Leute die Huskys haben und man muss es auch mal nutzen, um auch mal Erfahrungen und Erlebnisse auzutauschen.




Ich glaube meine Rufe hört man manchmal auch im ganzen Dorf. Jedoch kennt mich und meinen Husky natürlich schon jeder. Es gibt nur ihn und noch einen älteren bei uns. Der jedoch ist ständig alleine unterwegs. Das scheint sich nicht einmal im Alter zu ändern. Er ist immerhin schon 14 Jahre alt, doch man merkt ihm das ganz und gar nicht an. Fit und frech wie eh und jeh.

Was habt ihr denn alles schon versucht um euren Wölfchen das komm zuverlässig beizubringen (zu versuchen)?

Also ich bin auch hundeerfahren, jedoch auch nicht huskyerfahren gewesen. Morgen wird meiner 8 Monate alt, wir wissen doch alle, was das bedeutet...es kommt gerade...aber dicke. Gestern ist er in irgend einem Garten verschwunden und hat zum Fenster reingeglotzt. Nicht weit weg zwar und Mitten auf den Feldern...jedoch hat er sich Zeit gelassen, denn Frauchen wartet ja...aber da hat er sich geschnitten...bin einfach weiter und er hat Panik bekommen. Ich muss ihn gerade wirklich Tag für Tag überlisten. Auch will er gerade mal ganz und gar nicht kommen wenn irgendwo ein Mensch unterwegs ist...den muss man ja begrüßen. Er berührt die Menschen zwar nicht einmal sondern springt um sie herum, aber das gefällt eben auch nur den wenigsten. Wie handhabt ihr denn das mit euren?

Ei sind das schöne Tiere die ihr da habt. Wundervoll!!! *schmacht*




Auch wenn dieser thread schon recht alt ist, muß ich einfach mal was dazu schreiben *lach*

Es ist keine Tierquälerei, Nordische in unseren Breitengraden zu halten, da sie sowohl extrem kalte als auch extem warme Temperaturen gewöhnt sind.

Unsere durch und durch Nordischen sind keineswegs so lauffreudig, wie sie immer dargestellt werden.

Es ist eine Sache ob man einen Nordischen konditioniert und zu einem Läufer macht oder ob man einen gemeinsamen gemütlichen Weg findet.
Und wer marschiert schon bei großer Hitze mit seinem Hund (sei es nordisch oder was auch immer) stundenlang durch die Gegend?? Da macht jede Rasse irgendwann schlapp...inklusive Herrchen/Frauchen!

Eigensinn ist ganz sicher beim Malamute eher zu finden als bei anderen Rassen, aber es ist kein unangenehmer Zug sondern der Ausdruck des eigenen Charakters.
Auch ein Malamute kann erzogen werden, genau wie jeder andere Hund auch.

Und seien wir mal ehrlich.....gibt es nicht in jeder Rasse eigensinnige kleine Wesen?? ;-)

Grundsätzlich sind die Nordischen fantastische Familienhunde, die ein sehr enges Verhältnis zur Familie aufbauen. Sie sind sehr gelehrig ( wie sonst könnte man mit ihnen Hundeschlitten fahren???????????) sehr mitteilsam und einfach nur klasse :-))

Dass sie nicht bellen stimmt auch nicht ganz! Ob in Form von Bellern, Heulern oder andere sonderbare Geräusche, sie können durchaus melden!

Schade, dass jede Menge Vorurteile über Nordische im Umlauf sind!! Manchmal denke ich, es sind gerade die Halter von Nordischen, die jedem Anderen diese wundervollen Rassen ausreden möchten. So nach dem Motto: Für diese Rassen mußt du geboren sein, sonst schaffst du das nicht.

Alles Blödsinn!! Solange ich in der Lage bin, meinem Nordischen die Sicherheit zu geben, dass ich das Rudel selbstbewußt, liebevoll und vernünftig führe, wird er mich als solchen respektieren.




Hallo,und guten Morgen auch,

Ich habe eine 6 Jährige Siberian Husky Hündin namens KIRA.

Sie läuft ohne Leine 1a,wenn sie mal einen anderen Hund sieht,hört sie auf "Kira Hier" und geht ihren gewohnten weg weiter.

Jeder SPazierweg hat sich ihr eingeprägt,auch wenn man vorher mit der LEINE diesen WEG ablief,geht sie nun ohne Leine exakt den selben weg.
Auch den Schlenker um ein Matschteil vollzieht sie mit Pravour.

Fremde,bzw. neue Wege sind problematischer,sie schaut sich zwar immer um,was ich mache,aber ich muss 100% aufmerksam sein,gerade wenn auch Autostrassen in der Nähe sind,bzw,ich auf einer viel befahrenen gehe.

Also,gehen sie immer den selben weg,das jeden Tag,und wenn sie eine STrasse überqueren müssen,sagen sie wenn sie am STrassenrand warten,bis sie frei ist,ihr WORT wie STOP,HALT,HIER,etc.
Vor dem losgehen noch das Wort was sie benutzen,ich sage LOS.

Nach einigen Tagen am besten Sonntags,versuchen sie es ohne Leine.

Meine KIRA lehnte immer spielzeug ab,und eine Belohnung hat sie nie gebraucht,ein HUsky ist ein ARBEITSHUND.

Ohne Leine kann ihr HUnd den für sich idealsten Temposchritt machen,ist für den HUND toll,und wir sind entlastet.
An der Leine zieht KIRA immer ein wenig,ich bin eben schon älter,und gehe recht langsam.

Mit ihren 6 Jahren wird sie nun ruhiger.
Sie kommt mit 4 täglichen SPaziergängen a 1,5 Stunden aus,und sie rennt sich noch auf einer grossen WIese die Seele aus dem Leib,so etwa 5 Min,dann kommt sie zu mir,und will entweder angeleint werden,oder eben weiter gehen.
Ist mein erster Hund,der Freiwillig kommt,um angeleint zu werden,wenn ich nur da stehe,"Spricht" jault sie mir was vor,aber wenn ich die Leine nehme und sie an ihr Geschirr festmache,freut sie sich riesig,verstehe mal einen HUnd,....lol

Nun denn,Huskys kann man auch erziehen,schliesslich müssen sie ja auch die etlichen Schlittenkommandos beherrschen.
Allerdings lernen sie nur gerne in jungen Jahren,je Älter desto lernunwilliger werden sie,aber auch da gibt es ausnahmen.

Mich hat auch noch gewundert,das KIRA Stubenhasen,Katzen,Farbratten nicht Jagt,oder sonnst irgentwie schädigt.
Und sie ignoriert kleine Hunde,wenn sie kläffen,..bei Freundlichen kleinen Hunden gibt sie ein Hallo.
Grosse HUnde liegen ihr eher,aber bestimmt selbst,wen sie begrüsst,und wen sie links liegen lässt.
Die grosse Überraschung war,als wir mal einen Alaskahusky trafen,da war sie sofort Feuer und Flamme,so richtige Liebe aufden ersten Blick.
Ich denke,Huskys erkennen ihre Rasse,und suchen von daher nur gleichgesinnten Kontakt.
Zum Schluss noch:
Meine KIRA "redet" sogar mit mir.
Gebellt hat sie noch nie,sie jault nur wie ein Wolf,oder Jabbelt halt,als wenn sie was sagen möchte.
Wenn ich mal nicht auf die Wiese gehe,dann schaut sie mich an,und jault,geht aber weiter.

Huskys sind wirklich tolle Hunde,und nicht gleich verzweifeln,wenn sie mal einen Tag nichts fressen,und im Sommer bitte das Fell gut ausbürsten,am besten mit einem FURMINATOR,da holt man in 1 Std. das raus,wofür man mit einer normalen Bürste 2 Wochen braucht.
Huskys leiden sehr,wenn es warm und noch Schwül ist.
grüsse Britt



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