Kleiner Hund macht Terror





Ich hatte heute Abend ein längeres trauriges Gespräch mit einer guten Bekannten, die vor ca. 3 Wochen einen kleinen zugelaufenen Hund aufgenommen hat.

Meine Bekannte hat bereits einen Boxermix (ehemaliger Tierheim und „Problemhund“) den sie super erzogen hat. Sie hat also Geduld und auch Kenntnisse.

Doch die Kleine macht ihr jetzt so viele Probleme, das meine Bekannte (ist gesundheitlich sehr angeschlagen) zweifelt sie behalten zu können, was sie aber gerne würde.

- sobald sie den Raum verlässt zerstört sie Sachen
- bellt extrem viel (Problem mit / für die Nachbarn)
- schnappt nach ihr, beim Pfoten sauber machen
- wird ihr etwas befohlen was ihr nicht passt, pinkelt sie ins Haus

Die kleine Hündin ist 9 Jahre alt und wurde von ihrer Erstbesitzerin beim Umzug ins Ausland an eine Bekannte weitergegeben. Diese kümmerte sich nicht um den Hund und sie lief zu ihrer alten Adresse, dort wurde sie erkannt und erst mal zum Tierarzt gebracht. Dort arbeitet meine Bekannte und sie nahm sie mit nach Hause.

Meine Bekannte ist sehr tierlieb, geduldig und würde den Hund wirklich gerne behalten. Doch aus Rücksicht auf Nachbarn, Lebenspartner, Gesundheit und Geldbeutel muss diese Fehlverhalten abgestellt werden.

Hilfe

Gruß
Katja





Vielleicht sollte sie es erst mal mit einer guten Hundeschule probieren oder einem guten "Hundenanny" und wenn es dann nicht klappt sollte sie sich umhören wer vielleicht erfahrung mit solchen hunden hat und ihn aufnehmen würde. Im schlimmsten fall müsse er wohl ins tierheim, was sehr schade wäre




Vielleicht sollte sie versuchen, den Hund mal nur aus der Hand zu füttern!

Macht er was gut, gibt es Futter, macht er Mist, gibt es halt nichts!

Er wird schnell merken, dass er von Frauchen abhängig ist!




Das größte Problem ist eigentlich das Protestpinkeln!!

Zu allen anderen Problemen habe ich im Forum schon Tipps gelesen, die hatte ich eigentlich in erster Linie aufgeführt um die gesamte Problematik darzustellen.

Hat jemand dazu einen Tipp?

Gruß

Katja




ja vielleicht sollte den bekannte , wenn der hund grade am pinkeln ist ihn ganz laut mit pfui anmachen und ihn böse mit droh finger anschauen. Dann müsste das kelien eigentlich den schwanz ein ziehen. Habe so was noch nie gehört "protestpinkeln" vielleicht ist es auch aus angst weil die bekannte zu laut geredet hat. Einfach viel mit lob und leckerlie arbeiten.
wo wohnt den die Bekannte??? dann könnte man sich das ja vielleicht mal anschauen




Ich weiß auch nicht ob es diesen Begriff gibt, soll folgendes bedeuten:

Bekommt sie geschimpft, weil sie gerade mal wieder etwas kaputt macht, pinkelt sie einfach in die nächste Ecke.

Das sie Angst hat bezweifle ich, da meine Bekannte nicht wirklich laut wird und die Kleine überhaupt nicht ängstlich ist. Erlebe sie fast jeden Tag und die Dame ist sehr selbstbewusst und clever, weshalb ich auf diesen Begriff kam.

Du schimpfst mit mir ..... dann pinkel ich dir ins Haus!!!! smilie_16.gif

Gruß

Katja




Hallo Katja,

bei Hunden habe ich das noch nicht wirklich mitbekommen das es das gibt.
Bei Katzen gibt es das auf jeden Fall! - Die machen das häufig, wenn eine Situation eintritt mit der sie nicht klar kommen wollen oder können.

Eine "Patent-Lösung" kann ich Dir jetzt allerdings auch nicht vorschlagen. Es sind ja noch mehr Faktoren die berücksichtigt werden müssen.
Da können Dir besser die Trainer weiterhelfen... smilie_24.gif

LG



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