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Jagdtrieb? Klar - aber unter Kontrolle - Seite 3





Bei Injuk ist es ein Tanz auf Messersschneide. Ich muß das Wild (was anderes ist es für ihn nicht) vor ihm sehen. Dann klappt es mit dem abrufen. Im Haus lebt er mit zwei Katzen zusammen, alles ok. Draußen im Garten werden sie gejagt.
Ich will dieses risiko nicht. Also wenn Injuk draußen Katzen Stubenarest und umgekehrt. Naturlich arbeite ich daran

gruß Frank





Stimmt es eigentlich wirklich, dass wenn ein Hund den Erfolg beim Jagen hatte, sowas, wie soll ich sagen, ne Sucht bekommt und dann noch wilder aufs Jagen wird, weil die Selbstbestätigung da war?




Wenn ein Hund Jagttrieb hat, ist es für ihn ein Erfolgserlebnis.
Wie wenn du als Kind die Schokolade findest. Wenn er einmal erfolg hat ist es noch schwerer in davon abzuhalten. Er wurde ja über Generationen darauf Gezuchtet zu Jagen, oder Hüten usw.
Dein PON ist ein Hütehund (schöne Tiere), hast du bestimmte Eigenarten schon beobachtet? Interessiert mich weil Bekannte sich einen angeschaft haben.

gruß Frank




Ja, wenn einmal was gefangen (und ein Husky frisst es auch) wurde ist es vorbei. Dann hilft nur noch Leine oder drastischere Mittel. Ein Mal ein Erfolgserlebnis und der Hund bleibt Jäger!!! Ich weiss wovon ich spreche, habe schon viele in Aktion erlebt.

Der Cocker Spaniel meiner Tante hat ein einziges Mal ein Huhn gekillt, wenn er jetzt nur eines wittert kennt er nichts anderes mehr. Er ist dann wie in Trance (bzw. Blutrausch). Ich habe den Hund nicht wiedererkannt, der sonst so ruhig ausgeglichen und lieb ist. In dem Moment war es vorbei. Ein für allemal!!!

Er ist mal in einen Stall eingebrochen und da er sich nicht einmal einfangen ließ hat meine Tante ihm mit der Leine eines auf den Hintern gegeben. Er hat es nicht einmal bemerkt, er zitterte nur vor Aufregung weil er unbedingt ein Huhn fassen wollte.

Also bei meinem muss ich sagen setzt auch alles aus. Wenn er Vögel jagt denke ich manchmal (Raben verar.. die Hunde) er würde sich zu Tode rennen, wenn die Vögel mal nicht außer Sichtweite kommen würden.

Beim Jagen hört bei vielen Hunden einfach der Verstand auf zu arbeiten...leider. Ich kenne das Problem und muss sagen es ist wirklich schwierig. Er lässt sich immer wirklich immer abrufen...nur in diesem Moment eben nicht.




Das Hetzen alleine schon ist selbstbelohnend. Dein Hund muß nicht unbedingt mit der Beute im Maul zurückkommen.
Jede wahrgenommene Möglichkeit zum Hetzen wirft dich weit zurück.....also muß es unterbunden werden.




Leichter gesagt als getan. An der Schleppleine macht er nicht einmal Anstalten zu Jagen. Oft bemerke ich auch gar nicht, dass er schon eigentlich beim Jagen ist, da er der Spur folgt. D.h. ich kann vorher gar nicht reagieren, da ich ja nicht riechen kann was er in der Nase hat.




Letztes Jahr, Injuk war gerade 1 jahr alt. Jagte er einen Raben der hatte das Pech das er in die falsch richtung lief. Injuk rauf, ihm interessierte nicht einmal das er von 3 anderen artakiert wurde. Ich mußte hinhalten als ich ihn hatte und fortschafte.




Ja die von der Beute weg zu bekommen ist eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Meiner hatte mal eine Katze auf den Baum gejagt (ich muss dazu sagen wir haben einen Kater und der ist nicht interessant) und hat mit allen Mitteln versucht ihn da runter zu bekommen. Er hat "gebellt", ist halb auf den Baumstamm gesprungen etc. Ich musste ihn holen, es gab keine andere Möglichkeit




Huskyfreund:


Dein PON ist ein Hütehund (schöne Tiere), hast du bestimmte Eigenarten schon beobachtet? Interessiert mich weil Bekannte sich einen angeschaft haben.
gruß Frank



Hallo Frank,

danke für die Info über Jagderfolg.

Gehört jetzt hier zwar nicht zum Thema, aber ich hoffe, es sei gestattet:

Mein PON ist ein PON genau wie´s in der Rassebeschreibung steht. Seiner Familie treu ergeben und Fremden gegenüber eher misstrauisch.
Er ist ein echtes Arbeitstier und immer, wirklich immer zu allem bereit. Hat er grad noch tief geschlafen, kann er sofort einen Schalter umlegen und sich s o f o r t aufs Arbeiten konzentrieren. Er kann aber auch ein rechter Clown sein.

Er liebt seine Familie über alles und ist eine echte Schmusekatze. Sein Grundstück und sein Zuhause will er stets bewachen, da muss man schon mal ordentlich einwirken. Mein PON ist sehr selbstbewusst und hält sich zuweilen für 2 m groß, lach... Er hat null Jagdtrieb und neigt auch ansonsten nie zum streunern. Aber er muss unbedingt in Welpen-Junghunde-und andere Hundegruppen, sonst wird ein PON eigenartig.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich mit dieser Rasse einen Glückgriff getan hab, weil er sich von dem Menschen, dem er sich anschließt, ganz leicht lenken lässt.

Nur die Fellpflege ist schon mal ein Problem, weil sich mein PON zum Opernsänger mausert, sobald er einen Kamm oder Bürste sieht. Da wir ihn aber scheren, geht es und die Fellpflege ist nicht so intensiv, außerdem gefällt er mir geschoren auch noch viel besser.

Darf ich mal fragen, wo deine Bekannte ihren PON herhaben?

Sollten sie mal Fragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung, in meinem Profil steht die Mail-Addy.



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