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Hilfsmittel wie Clicker und Co. - Seite 2





Hallo!

Ich finde, der Clicker ist ein super Hilfsmittel. Aber eben ein HILFSmittel. Er ersetzt nicht das, was in der Beziehung zwischen Mensch und Hund wichtig ist.

Ich liebe meinen Clicker, setze ihn aber in der Erziehung auch überhaupt nicht ein. In der Ausbildung dagegen so oft wie möglich, weil er da einfach super ist! Ich mache viel, gerade Tricks, über freies Shapen, und bei den Sachen, bei denen ich nicht shape, gefällt mir die Genauigkeit, mit der der Punkt des richtigen Verhaltens markiert wird.

Viele Grüße, Iris





Hallo !

Ich Clicker auch . Bei allen Neuen Sachen , und später hin und wieder . damit sie nicht nur auf den Click fixiert ist .
Das hilft mir auch , da ich sonst nie das Lob Timing hatte , und so funzt das wessentlich besser .

lg Bine




Naja, ist wie beim Autofahren - ich kann "rechts" rufen, mit dem rechten Arm wedeln oder den Blinker bedienen. Alles sind Signale, ob sie ankommen ist die andere Frage.

Der Clicker ist keine Erziehungshilfe sondern ein Kommunikationsmittel das in vielen Fällen deutlicher ist und besser durchkommt als die Stimme. Dazu gibt es inzwischen auch wissenschaftliche Erkenntnisse; der Clickton spricht andere Hirnbereiche an als ein Wort.

Bei meinem Stress-Agressions-Hyperpowerhund aus fünfter Hand kam erst die Erziehung mit Hilfe des Clickers und dann irgendwann mal ein paar Tricks mit Markerwort. Auf den Clicker bei darauf ansprechenden Hunden zu verzichten ist so als würde man einen blinden Hund unbedingt mit Körpersprache oder einen tauben Hund unbedingt mit Stimme erziehen zu wollen. Die Signale. die wir verwenden müssen auch beim Hund ankommen.

Tatsächlich kommen die meisten Hunde auch mit der ungenaueren Information durch die Stimme aus. Tricks lernt der Hund meist nebenbei, für Sitz, Platz, Komm braucht man keinen Clicker.

Ob man zum Hund eine Beziehung, Bindung oder was auch immer aufbaut ist eine andere Sache die nichts mit der Wahl des Kommunikationsweges zu tun hat.

LG, Karin!




Hallo,

ich bin mit meinem Bloo in einer Hundeschule, dort wird ebenfalls mit Klicker gearbeitet, das Klicken wird mit futter verbunden, klick heißt ich bekomme was, und so will der Hund unbedingt ein klick ergattern mit seinem verhalten. wurde mir jedenfalls so erklärt. Den klicker kannst du schneller einsetzen als deine Stimme, du musst nicht erst überlegen welches wort du wählen musszt, du drückst einfach und es kommt immer das selbe geräusch, während ein "fein" je nach stimmung oder ähnlichem (lass dich mal heiser sein) immer anders klingen kann. Des weiteren ist der klicker zunächst ein belohnungsersatz, die belohnung soll 0.5 sekunden nach dem gewünschten verhalten beigebracht werden, was aber wenn man mit dem Hund "bleib" übt, da geht das nicht, deshalb bleib-klick-hund kommt her und leckerlie. Mit einem klick ist immer auch die eine Übung beendet und es fängt eine nächste an. Man kann viel präzieser den Zeitpunkt bestimmen, Fein ist länger als klick, habt ihr schon mal topfschlagen gespielt??? In einem Buch wird beschrieben das eine Hundetrainerin mit ihrer Gruppe also mit den herrchen und Frauchen folgendes spiel anfängt, die Gruppe wählt einen der vor die Tür oder sonnst wo hin muss wo er nicht s mitbekommt, dann wird von der restlichen Gruppe eine aktion bestimmt beispielsweise die person die aus dem raum ist, soll das fenster öffnen wenn sie wieder kommt, jetzt wird die person reingeholt, wenn sie einen schritt auf s fenster zu macht, wird geklickt, es darf nicht gesprochen werden, dann wird sie zu einer ausgangsposition zurrückgebracht, beispielsweise an die tür, die person weiß nun, wenn ich den schritt wiederhole, ist das richtig, aber jetzt wird nicht sofort für den schritt geklickt, also versucht die person weiteres zu machen um ein klick zu erhaschen, also wird sie einen weiteren schritt wagen, und siehe da klick, das ganze dann immer weiter so, bis die person das Fenster erreicht und geöffnet hat, so lernt auch der hund, nur wenn man den klicker durch die worte heiß und kalt ersetzt, habt ihr sicher beim topfschlagen schon mal gemerkt, ist man manchmal zu langsam und sagt heiß während die person sich wieder umgewandt hat, also alles gar nicht so einfach. Es ist eine Timingsache. Der Hund begreift schneller. Wir üben das ganze momentan nur mit zeichensprache, damit wir dem Hund später auch auf die entfernung befehle geben können, zeigefinger oben heißt beispielsweise Sitz, später kommt dann noch die Stimme dazu, aber über entfernungen wollen wir ja nicht schreien. Ausserdem dient der Klicker dazu, das der Hund einen stets aufmerksam beobachtet, eigentlich eher die Zeichensprache, der Hund wird trainiert sich nicht so schnell ablenken zu lassen. Sicher hat man den klicker nicht immer dabei, aber dieser wird auch irgendwann wieder abgesetzt, genau hab ich mir das noch nicht erklären lassen, aber wenn ich genaueres darüber weiß, werd ich euch drüber aufklären.

Liebe Grüße Claudia




Ich habe bei einer Kundin bemerkt, das ihr der Clicker unheimlich geholfen hat ihre Emotionen bei der Erziehung völlig außen vor zu lassen. Ihr Hund ist ein sehr temperamentvoller Schäferhund, der gerne alles so macht, wie er das will und dann regt sie sich auf, wird ungeduldig. Das hat Hündchen dann natürlich ausgenutzt, was noch zu viel mehr Frust führte.

Ich habe ihr damals dazu geraten den Clicker zu nehmen und die Tagesration Futter nur noch zu verclickern. Ihr hat es unheimlich geholfen mehr Ruhe in die Erziehung zu bringen und ihrem Hund sich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Für mich ist also der Clicker nicht nur ein Hilfsmittel, sondern auch eine Therapiehilfe für ungeduldige Menschen. Spreche da aus Erfahrung, weil ich mit Feli damals das gleiche Problem hatte und mit Hilfe des Clickers hat er gelernt mehr zu überlegen, was von ihm verlangt wird.

Ich sehe den Clicker außerdem auch als Möglichkeit den Hund kopfmässig besser auszulasten, denn meine Methode mit dem Clicker richhtet sich ausschließlich nach dem Shapen, also das der Hund sich den Click selber erarbeitet. Ich habe gemerkt, das meine beiden dnann wesentlich konzentrierter und motivierter sind.




Felis Frauchen:


Für mich ist also der Clicker nicht nur ein Hilfsmittel, sondern auch eine Therapiehilfe für ungeduldige Menschen.



Das kann ich nicht bestätigen. Bin selbst sehr ungeduldig und habe mir damit die ersten Anläufe beim clickern total versaut, weil ich zu viel erwartet hatte und Frust erzeugt hab.
Ist man ungeduldig, braucht man jemanden an seiner Seite, der das bemerkt und eingreift. *denk*

Felis Frauchen:


Ich sehe den Clicker außerdem auch als Möglichkeit den Hund kopfmässig besser auszulasten, denn meine Methode mit dem Clicker richhtet sich ausschließlich nach dem Shapen, also das der Hund sich den Click selber erarbeitet. Ich habe gemerkt, das meine beiden dnann wesentlich konzentrierter und motivierter sind.



Da gebe ich Dir absolut Recht. Das ist auch der Grund, warum ich mich über Monate jetzt doch noch mal ran getastet habe und auch erfolgreich bin. Bär darf körperlich nicht mehr so, wie wir das gerne würden, also sind alternative Auslastungsmöglichkeiten gefordert. Er ist nach 10 Minuten clickern echt platt und zufrieden.

LG Anja



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