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Aufgabe des Trailens verstanden? |
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Hallo ihr Trailfreaks,
wir trailen ja erst seit kurzer Zeit. Das 1. Seminar habe ich beim BRH ohne Hund gemacht und wie das dann so ist, lag ich oft als Opfer in der Wildnis. Fragen habe ich natürlich jederzeit beantwortet bekommen und auch einige Trails von Anfängern und Fortgeschrittenen gesehen. Zum Abschluss vom Semi bekam ich Tips, was ich in der nächsten Zeit üben kann/soll, bzw. wie ich weiter ausbauen kann: 1. Gruchsgegenstand wechseln - Winkel einbauen - Strecken verlängern - variable Untergründe 2. Busch/Busch Übung 3. Splitting und Liegezeiten der Trails verlängern Die Referentin meinte, damit hätten wir für das nächste halbe Jahr genug zum Üben Natürlich habe ich mich auch im Inet schlau gemacht um möglichst viele Fehler zu vermeiden. Gestern beim Training kam eine Diskussion auf, wie man überprüfen kann, ob der Hund wirklich verstanden hat was er tun soll. Ich habe gelesen, das es das Line-up gibt. Steht allerdings unter Übungen für Fortgeschrittene. Für mich sage ich: Buffy hat verstanden was sie tun soll. Der Beweis war für mich unser Schulbesuch vor 3 Wochen. 1. ich hatte noch nie auf Asphalt getrailt 2. ich habe noch nie einen Trail auf 3 verschiedenen Untergründen (Asphalt, Erde, Rasen) gehabt 3. 10 Minuten vor dem Trail liefen auf dem gesamten Gelände ca. 100 Kinder rum Buffy hat die Aufgaben (Trail mit einem *Opfer* und anschließend Busch/Busch) sofort gelöst. Habt ihr noch andere Tips, wie man überprüfen ob der Hund seine Aufgabe beim Trailen verstanden hat? |
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hi,
ganz offensichtlich hat Deine Maus doch das Grundprinzip verstanden ... ! Ich bin übrigens mit Meggie auch unter die Trailer gegangen: Nach ca einem Jahr Flächen/Trümmer-Training in der RH-Arbeit war ich Anfang des Jahres die erste in unserer Truppe die ganz laut "hier" gerufen hat, als die Ausbilderin darüber nachdachte auch Mantrailer auszubilden... Seit April machen Meggie und ich - zusammen mit ein paar anderen "Schnüfflern" nun meist zwei mal die Woche die Umgebung unsicher - mit wachsender Faszination und Begeisterung!!! Line-Up Übungen haben meines Wissens Zeit. Es braucht eine Weile bis der Hund die Verknüpfung "Geruchsartikel-Spur-Opfer" so richtig verinnerlicht hat und solche Übungen zu früh eingebaut können unnötig zu Verwirrung beim Hund führen. Eingebaute Splittings sind da erst mal besser geeignet. Für unsere Trainingszeiten ist das wichtigste erst mal Freude und Motivation, lieber zwei oder drei kurze Trails als ein langer. Und die Aufgaben so stellen, dass der Hund immer selbstständig zum Erfolg kommt!! (... nicht immer so leicht zu berechnen was fürs Wuffel leicht oder schwer ist ... )Und viel Abwechslung mit Untergrund, Umgebung und Opfern ... Wir haben auch schon kurze Trails am Bahnhof gelegt ... durch die Unterführung einen der beiden Treppenaufgänge auf den Bahnsteig z.B. ... oder letzte Woche mal eine kurze frische Spur mitten auf einem Reiterhof ... Ältere und frischere Spuren der Versteckperson kreuzen lassen, Spuransatz und Spurrichting dem Wuffel nicht klar vorgeben und suchen lassen, oder eine beim Hund sehr beliebte Person latscht da vorher mit rum zur Verleitung ... das sind eigentlich im Moment grade so die Herrausforderungen die ich bei Meggie versuche mit einzubauen. Da merkt man auch schön, was Hundi schon verstanden hat und was noch geübt werden darf. Ich glaube, wenn Ihr nicht so schrecklich weit wegwohnen würdet ... wir hätten ne Menge Spass zusammen... LG Rike mit Meggie. |
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DAS denke ich auch Rike Genau das, was Du schreibst passt ja auch zu den Übungstrails die wir machen Dann liege ich also nicht verkehrt.Leider ist hier in der Nähe niemand, der Plan hat Also sind wir da erstmal auf uns allein gestellt.Nach dem Seminar im August mit Sabine/Beagländer bin sicherlich auch noch eine ganze Ecke schlauer Ach, was freue ich mich da drauf......Hoffe, das aus der Semigruppe eine nette kleine Trailgruppe wird und wir uns dann regelmäßig treffen. |
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Kann ich dir 100%ig garantieren!
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Hallo Heike,
das hört sich super interessant an.Ich muss mich mal ein bisschen informieren um was es da genau geht.Man lernt ja nie aus Ich befürchte meine beiden sind dafür allerdings ungeeignet, die laufen meist mit erhobenen Kopf herum und haben es nicht so mit der Nase. Aber mal ein interessantes neues (für mich neu ) Thema |
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Susanne, im September hast du die Gelegenheit Trailen *Live* zu sehen
Ich werde mit Sicherheit die Trailerspezi`s nerven
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Hallo Heike, freue mich schon riesig drauf. Ist doch etwas anderes darüber zu lesen, oder es selbst gesehen zu haben
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Hallo Heike,
ich grabe das Thema noch mal aus..... Wir haben ja schon öfter mal über das Thema Mantrailing und die Workshops gesprochen. Ich selber war ja auch schon dreimal dort. Ich denke auch, ihr habt mit den Trainingsaufgaben, die ihr mit auf den Weg bekommen habt, fürs Erste echt genug zu tun. Kleine Abwandlungen sind evtl. ausreichend, Strecke verlängern, wieder verkürze, linke und rechte Winkel...und um Himmels Willen denkt an verschiedene Opferpositionen. Wir haben jetzt einen Hund dabei, der keine stehenden Personen anzeigt. Ein typischer Fall von Fehlverknüpfung. Das Line-Up würde ich auf gar keinen Fall mit euren "jungen" Hunden machen....und schon gar nicht mit Leuten, die die Hunde kennen und vielleicht sogar noch Lieblingsopfer sind. Das geht in die Hose.... Aias schafft es vielleicht...je nach Opfer...am Ende eines Trails die Person aus mehreren herauszufinden. Bisher haben wir es aber nur ein oder zweimal gemacht. Line-Up kann auch er immer noch nicht.... LG Manuela |
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Hallo Manu,
danke, das Du noch mal ausgegraben hast Die Abwandlungen haben wir eingebaut :-) Und verschiedene Opferpositionen hatten wir auch: stehend, sitzend, hockend, liegend!!!! Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg und Sabine wird uns schon den Kopf waschen, wenn sich doch Fehler eingeschlichen haben
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Das hört sich doch gut an...
Bei meinem Hund ist mir übrigens noch was aufgefallen, vielleicht könnest du diesbezüglich bei euren Hunden auch mal sowas beobachten und dann berichten. Aias ist ein Hund, der mit den Geruchsartikeln etwas sorglos umgeht. In den Videos auf meiner HP konnte man das ja auch noch sehen. Daher sollte ich ja auch trainieren, ihn ruhiger anzusetzen und nicht über den Startpunkt rennen lassen, da er dazu neigte, kopflos irgendwohin zu rennen. Jetzt muss er warten, GA liegt meist schon vor ihm auf dem Boden, Leine am Halsband. Ohne Geschirr lasse ich ihn nochmal die Umgebung ablaufen, pullern, wenn er mag und in jede Richtung ziehen wir unseren Kreis. Wenn wir an einer Kreuzung starten, gehe ich auf den Weg zurück, auf dem wir gekommen sind, damit ich den Hund beim Start nicht bewusst (oder unbewusst) in eine Richtung dränge. Mittlerweile zeigt Aias mir schon beim "Kleeblatt" laufen eine tendentielle Richtung an, wenn er schon mal kurz am GA schnüffeln konnte. Aias kontrolliert trotzdem alle Richtungen genaustens ab, auch wenn er eigentlich schon weiß, wo es lang geht....sicher ist sicher... ![]() Beim letzten Training fiel mir also folgendes auf: Wir hatten einen Besucher, den unsere Hunde nicht kannten. Er war zum Zuschauen da, evtl möchte er mitarbeiten. So hat er sich dann auch mal ins Versteck gesetzt. Den zweiten Durchgang dann auch für Aias. In der ersten Runde hatte Aias einen von unseren Helfern. Dort macht er sich meist kaum die Mühe, die Nase in die Tüte zu stecken, leichtes Drüberschnüffeln: Ach, den kenn ich und los gehts. Bei dem Besucher, den er kurz vorher zwar kurz gesehen und angeschnuppert hatte, war es aber anders. Aias hat nicht gesehen, wie er ins Versteck ging. Ich habe mein Ritual abgespult, wie immer und hielt ihm die Tüte hin. Er hält die Nase hin, aber stutzt....und stopft die Nase komplett in die Tüte und bleibt eine Weile drin....und riecht gaanz intensiv. Habt ihr sowas auch schon feststellen können? Wenn nicht, achtet in Zukunft mal darauf. Das würde mich interessieren. Die beiden anderen Hunde machen das nämlich nicht. Zu meiner Überraschung lief Aias dann super zügig los, obwohl er die Person nicht kannte und es total war war. Gerechnet habe ich damit nicht....daher hat es mich umso mehr gefreut. Er verfolgte zielsicher die Spur und bog sicher ins Unterholz ab....und hat sich 1 m vor der Versteckperson zu Tode erschrocken. Der Besucher war ein Farbiger...und einem Farbigen hat Aias nie zuvor ins Gesicht geschaut. Aber ein kurzes Helfen von mir und die Unsicherheit war bewältigt und Aias hat den jungen Mann angezeigt. Eine kurze, schnelle Suche gleich hinterher und von Unsicherheit war nichts mehr zu sehen... |
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Dann liege ich also nicht verkehrt.
Also sind wir da erstmal auf uns allein gestellt.