"Die Unsitte, mit nicht zuchttauglichen Hündinnen oder sogar irgendwelchen Bastarden höchst fraglicher Herkunft vorsätzlich zu vermehren, züchten nenne ich das nicht, erfüllt in meinen Augen häufig den Tatbestand der Tierquälerei. Die so produzierte Nachzucht zeigt häufig Wesensmängel, die oft völlig ahnungslosen Vermehrer sind mangels Fachwissen nicht in der Lage, die Welpen entsprechend zu sozialisieren und geben später psychische Krüppel an die ebenso ahnungslosen Welpenkäufer ab." (Zit. Ende)
Es tut mir furchtbar leid, aber beim Lesen dieses Abschnittes fühle ich mich zurückversetzt in die Zeit um 1939-45.
Ist es nicht so, dass gerade Mischlinge - das B-Wort mag ich nicht wiederholen - meist besonders liebe Gesellen sind?
Ich habe 2 Hündinnen, beide NICHT kastriiert. Passiert ist bislang nichts. Man muss halt aufpassen in der Zeit - und auf das Wohlwollen der Halter von nicht kastrierten Rüden HOFFEN.
Denn DAS ist häufig das Problem: Dass nämlich eben diese Halter der Ansicht sind, dass es eine Unverschämtheit ist, Hündinnen NICHT zu kastrieren!
Verdrehte Welt sage ich da nur - dabei wäre es so einfach, diese Miteinander, wo jeder Rücksicht auf den anderen nimmt.