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- Wie steht ihr zur Dominanztheorie? - Seite 2
Wie steht ihr zur Dominanztheorie? - Seite 2 |
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@Marion-Rudel
RANG-ordnungsregelen - also streng hierarisch strukturiert - oder nicht vielleicht einfach nur eine klare "Hausordnung", die eben bei uns gilt? @crazy-duo Ich bin absolut Deiner Meinung - toll auf den Punkt gebracht ![]() PS: Kann es sein, dass wir die gleichen Bücher lesen ?
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Hallo allerseits,
ich finde, man sollte unterscheiden zwischen dem Verhältnis von Hunden untereinander und dem Verhältnis von Hund und Mensch. Unter Hunden hab ich auch recht klare Rangordnungen beobachtet (soweit meine Schlüsse korrekt sind). Ich denke aber dass es meinem Hund sehr wohl klar ist dass ich kein Hund bin, und er deswegen keinen klassischen "Alphawolf" in mir sehen kann, selbst wenn ich die Rituale (Zuerst durch die Tür gehen...) einhalte. Allein weil ich schon garnicht wie ein Hund über die ganzen fein abgestimmten körpersprachlichen Signale kommunizieren kann! Er muss statt dessen "meine" Sprache lernen, meine menschliche Körpersprache beachten, um mit mir kommunizieren zu können. Ich bezweifle dass der Hund nicht kapiert dass ich was andres bin! Er braucht sicher eine konsequente, verlässliche Führung, will wissen dass ich gewisse Situationen regle, und er mich beobachten soll und nicht anfangen soll, mich vor fremden Leuten o.ä. zu beschützen. Führung bedeutet für mich aber weniger, die genannten symbolischen Handlungen auszuführen, als vielmehr einen gewissen Respekt einzufordern. Das heißt für mich, der Hund soll sich benehmen. Wenn ich ihm sein Futter mache soll er mir das nicht aus der Hand reißen, sondern brav warten bis ich es abgestellt habe, und "friß" sage. lch glaube, Führung kommt viel aus der Ausstrahlung, und ich glaube, in der Hinsicht ticken Menschen und Hunde garnicht so unterschiedlich: Ein in sich ruhendes, gelassenes, selbstbewusstes Wesen, das lautstarkes Imponiergehabe und brutale Durchsetzungsgesten gar nicht nötig hat, ist der Ausweis für einen "Leader", wie man neudeutsch sagt. |
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Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass man mit Hunden wunderbar und relativ problemlos zusammenleben kann, wenn man Hund Hund sein lässt und Mensch Mensch sein. Natürlich gibt es gewisse Regeln. Die akzeptieren Hund und Mensch aber automatisch, wenn man sich respektiert. Wir respektieren das Ruhebedürfniss unserer Hunde, wenn sie sich auf ihre Plätze zurückziehen. Unsere Hunde respektieren unser Ruhebedürfnis, wenn wir uns auf unsere Plätze zurückziehen. Das ergibt sich einfach so. Dass unsere Hunde
hinter uns laufen und hinter uns zur Türe raus gehen, machen die Hunde von selbst. Das hat ihnen niemand beigebracht. Draussen laufen die Hunde vor. Das ist ihre Natur, es sind ja schliesslich Jagdhunde. Das unsere Hunde "melden", wenn jemand kommt, akzeptieren wir, dass wir ihnen sagen, dass wir jetzt Bescheid wissen und sie aufhören können zu bellen, akzeptieren die Hunde. Es passiert einfach ganz viel von selbst. Vielleicht auch deswegen, weil wir mit unseren Hunden 24 Stunden täglich zusammen sind? |
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Das sehe ich auch so. Und ob man den Begriff "Rudelführer" oder "Rudel" verwenden darf, ist doch völlig egal. Warum sollte man darüber überhaupt diskutieren? |
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Bin ganz deiner Meinung
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- toll auf den Punkt gebracht 
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