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Hi Leute,
also ich muss Euch unbedingt von unserem gestrigen Spaziergangserlebnis erzählen, weil das für mich einfach ein supertolles Erlebnis war (und natürlich auch für den Willy).
Ich sollte vielleicht erst einmal vorausschicken, dass ich in meinen hundebüchern gelesen hatte, es sei die beste Methode einem Hund die Angst vor etwas zu nehmen indem man selbst (wie ein Vorbild sozusagen) ganz normal und ungezwungen mit der angstmachenden Situation umgeht.
Und das funktioniert doch tatsächlich. zurück zur Geschichte:
Willy und ich waren auf unserer üblichen Spazierrunde und plötzlich ging nichts mehr, er wollte auf Biegen und Brechen nicht mehr weiter, sein gesamtes Rückenfell stand ihm zu Berge und er bellte wie verrückt...das Fell stand ihm soo extrem selbst bei Hundebegegnungen noch nie zu Berge. ich war zunächst ratlos..natürlich hatte ich den Schneemann (der am Vortag noch nicht dagewesen war) bereits gesehen gehabt, aber es wollte mir zunächst irgendwie nicht in den Kopf, dass unser wilder Willy solche Angst vor einem Schneemann hatte. Keine Angst, ich habe es schließlich gerafft und dachte jetzt probierste das mal aus. Ich ging soweit es die Leine erlaubte in Richtung Schneemann, rief ihn zu mir und natürlich kam er ....NICHT *lol*...dann ging ich in die Knie und habe ihn zu mir gerufen..und ......natürlich kam er sofort. Jetzt stand ich nahe genug am Schneemann um ihn mit meiner Liebe zu überschütten...ja ihr hört richtig..den Schneemann. ich habe diesen gestreichelt und sogar umarmt und dabei mit dem Schneemann in höchsten und freundlichsten Tönen geredet. Und ehe ich es mir versah kam Willy auch schon freudig auf den Schneemann zugehüpft, hat ihn eifrig beschuppert und sogleich den Arm geklaut (einen Zweig). Ohhh Mann Leute..ich kann Euch gar nicht sagen was für ein tolles Erfoglserlebnis das für mich (bestimmt auch für Willy) war, ich werde das nie vergessen und hoffentlich lerne ich noch so viel mehr in der hundeschule dazu, dass ich es in der Praxis anwenden kann.
Ciao
Danie und Willy
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