Mir ist absolut schleierhaft, wie einerseits eine Hundeschule den Einsatz einer Schleppleine empfehlen kann (...ohne nähere Erläuterungen) und andererseits der Besitzer das einfach so hin nimmt.
Folgender Hintergrund:
Ich traf heute morgen einen Airdale Terrier Rüden mit 10m Schleppleine. Ich setze meine beiden in den "Sitz". Der Hund nähert sich mit "Imponierhaltung". Die Besitzerin ruft und ruft und ruft ... keine Reaktion seitens des Hundes, sondern er nähert sich weiter.
Ich weise die Besitzerin darauf hin, dass ich meinen Hunden ab einem gewissen Punkt, wenn sich ihr Hund weiter nähert, die Entscheidung selbst überlasse was zu tun ist und es sicherlich zu einer etwas heftigeren Auseinandersetzung kommen wird.
O-Ton:"Ja, aber meiner hat doch eine Schleppleine"
Erwiderung von mir: "Das ist ja richtig toll, aber man sollte auch wissen was man damit macht"
Sie weist mich darauf hin, dass ihr in der Hundeschule gesagt worden sei, dass sie mit der Schleppleine arbeiten solle. Es gibt schon echt witzige Typen -Y wenn mir doch jemand irgendetwas erzählt über eine Schleppleine, dann mache ich mich doch wohl kundig über den Einsatz. Darüber hinaus hilft auch hier wie immer der gesunde Menschenverstand, denn dass die Leine einfach nur angelegt wird und dann "Oh-Wunder und Zauberei" sich Probleme erledigen, sollte eigentlich absolut jedem klar sein.
Da fällt mir persönlich immer nix mehr zu ein ... außer den Worten: traurig