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Das mit dem Alleinbleiben ist eine schwierige Frage. Da ich ja bei einem Verein helfe, der Hunde vermittelt, werde ich häufiger mit diesem Problem konfrontiert. Und da müssen wir entscheiden, was zuviel ist und was nicht.
Fakt ist: Eigentlich will kein Hund allein sein.
Aber Fakt ist auch, dass sich das nicht vermeiden lässt und er es deshalb lernen muss. Nun gibt es Hunde, die kommen gut damit klar (z.B. Fricka) und Hunde, die kriegen das gar nicht auf die Reihe oder nur zähneknirschend (z.B. Berta). Aber es ist immer ein Kompromiss zwischen Hundewelt und Menschenwelt.
Beim Vermitteln von Hunden muss man also entweder den Hund sehr genau kennen oder eine Grenze ziehen. Meine Grenze liegt bei 5 Stunden, danach wird´s schmerzhaft.
Aber 9 Stunden halte ich auf jeden Fall für zuviel. Wenn die Hunde gut damit klarkommen, 2 x 4 Stunden allein zu sein, dann wäre ein Gassigänger die einzige Lösung.
Alles andere wäre unfair dem Hund gegenüber.
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