Trennungshund und irgendwie überfordert, ich benötige Tipps ... |
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Hi erstmal, ich hab ein bisschen hier rumgestöbert und finde das Forum toll.
Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Ratschläge geben. Zu meiner Situation: Ich habe meinen Hund, einen Setter-Labbi-Mix-Rüden im Dezember letztes Jahr aus dem Tierheim geholt. Er hat sich schnell eingelebt, entwickelt sich toll und nur jetzt gerade hat er es nicht leicht. Er ist mitten in der Pubertät, pöbelt andere Rüden an und geht auch auf die los. Die Hormone halt Das ist das eine Problem, für Tipps diesbezüglich wär ich auch schon seeehr dankbar. Das größere Problem ist, dass ich mich von meinem Freund getrennt habe. Tyson ist mein Hund, ich hab die volle Verantwortung für ihn, aber mein Freund ist die zweite wichtige Bezugsperson im Leben meines Süßen. Wie geht ein Hund normalerweise mit einer so einer Trennung von "seinem Menschen" um? Ich hab die Sorge, dass ich mich allein nicht um ihn kümmern kann, ihm nicht gerecht werde, denn er muss jetzt immer allein bleiben was sonst nur unregelmäßig so war. Er kann schon allein bleiben, das ist kein Problem, ich weiß nur nicht ob ich ihm das auf die Dauer zumuten kann/darf. Es geht mir wirklich nur um meinen Hund, ich will nicht, dass er unter der Trennung noch zusätzlich leiden muss und deswegen muss ich alle Möglichkeiten durchgehen wa sich tun kann, damit es ihm gut geht. Wie beurteilt ihr das? |
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Hallo
Und Herzlich Willkommen ![]() Zu der ersten Sache mit den Rüden: Das hab ich auch durch, ist nur schon lange her . Ich hab damals mit meinem Hund angefangen zu clickern, also immer wenn ein Rüde kam und meiner Krawall machen wollte, hab ich geklickert und ihn so dazu gebracht mich anzusehen. Alle Aufmerksamkeit war bei mir . Das hab ich zu Hause quasi als Trockenübung angefangen. Ich hab mich zu meinem Hund gesetzt, hab mir ein Leckerlie vor die Augen geführt und hab dabei gesagt "Kuck". In der selben Sekunde hab ich geklickt und ihm das Leckerlie gegeben. So hat er gelernt, das er mich bei dem Wort "Kuck" anzuschauen hat, und weiter gar nichts. Funktioniert bis heute wenn er mal einen "Feind" trifft. Was die Trennung angeht: Da würde ich mir keine Gedanken machen. Ein Hund lebt nicht im gestern, ihm ist es heute schon egal ob letzte Woche noch einer mehr bei Euch gewohnt hat . Ein Hund hakt sowas schneller ab als wir. Behandel ihn so wie immer, damit tust Du ihm den größten Gefallen.
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Kann mich Dog nur anschließen was die Trennung angeht , bitte versuche jetzt nicht in jedes piepsen etwas hinein zu interpretieren so a la " och vermisst Du xyz?"
Der braucht den Tagesrythmus und da ist es ihm nach zwei tagen ziemlich egal von wem Er den Rythmus bekommt. Alles gute Olly |
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Das Schlimme ist ja, dass sein Rhythmus dadurch ganz schön ins schleudern kommt. Er muss jetzt morgens immer allein bleiben von 7.30 bis 13.30 das war sonst nur unregelmäßig der Fall.
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Daran wird er sich gewöhnen, ganz bestimmt
. Das sind 5 Stunden, dass kann ein erwachsener Hund . Meiner musste im Laufe seines Lebens auch schon öfter seinen Rythmus ändern, das war nie ein Problem. Aus dem einfachen Grund, das Hunde eben nicht in der Vergangenheit leben. |
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Also die Zeit ist kein Problem wenn Du Ihn morgens seine Geschäfte machen lässt und dann Mittags deine Runde drehst.
Glaube mir unser " Kleiner " kommt aus dem Tierheim und nach zwei Tagen war Er in dem Rythmus den wir handhaben können. Er ist noch Jung der wird das schnell kapieren und sich seine Liebe dann doppelt von Dir holen. ;-)) Lieben Gruß Olly |
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Das sind 6 Stunden und bei den allein bleibt es ja leider auch nicht. Ich muss ja auch mal zum Arzt oder sonst etwas erledigen wo ich ihn nicht mitnehmen kann. Klar ich versuch es soweit es geht ihn dann über den Tag nicht mehr allein zu lassen, aber das lässt sich ja nicht ganz verhindern. |
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Nein, aber das ist bei vielen Hundehaltern so. Meiner muss auch mal allein sein, wenn es ZU lange wird bring ich ihn zu Freunden wo er so lange bleibt. Hast Du vielleicht auch jemaden wo Du ihn ein paar Stunden hinbringen könntest, wenn Du mal länger weg bist?
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Nur für Notfälle hab ich da jemanden.
Aber eiegntlich nicht und nur wenns vorher abgesprochen ist, spontan geht da auch nicht |
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Hallo liebe Hundefreunde!
Ich bin seit kurzem selber in der Situation einen Trennungshund zu haben (nach 3,5 Jahren Beziehung und 2 Jahren gemeinsamer Hund) und bin auf der Suche nach Infos sehr schnell auf viele viele Foren-Einträge und andere "Betroffene" gestoßen. Und auch wenn dieser Thread schon älter ist - vielleicht interessiert dieses Thema euch ja immer noch: Weil mir das Wohl meines Vierbeiners sehr am Herzen liegt, habe ich versucht, Infos und Erfahrungen zu finden, wie man die Trennung für den Hund am besten gestaltet und im Alltag damit umgeht. Ich hatte auf so etwas wie ein kleines Buch gehofft, in dem einer der bekannten Hunde-Experten (Rütter, Baumann, Feddersen-Petersen, Bloch etc.) ein paar Ratschläge gibt, was für den Hund am besten ist, ob der Ex-Partner Kontakt halten sollte, wie ein neuer Partner sich verhalten soll, wie der Hund Gefühle wie vermissen ausdrückt und was ich tun kann, wenn er z.B. jaulend an der Tür hängt oder nicht mehr allein bleiben will usw. usf. - eben Antworten auf alle Problemchen, die während oder nach einer Trennung mit dem Vierbeiner eben so auftreten können. Weil ich auf wenig Lesenswertes gestoßen bin, habe ich beschlossen, mich einfach selbst an die Arbeit zu machen. Ich bin von Berufswegen freie Journalistin und werde mich in den nächsten Monaten mit meinem eigenen Projekt "Trennungshund" beschäftigen und meine (und gerne auch eure) Fragen an Hunde-Experten weiterreichen und dann das gesammelte Wissen in einem Buch zusammenfassen. Ich würde gerne auch ein paar Erfahrungsberichte von Trennungshunde-Besitzern einbringen. Wenn ihr also Lust habt, das Projekt zu unterstützen oder auch einfach eine offene Frage habt, die ich mit in meine Interviews nehmen soll, dann schaut euch doch auf meiner Projekt-Webseite um: http://www.trennungshund.de Dort erfahrt ihr alles weitere - ich will hier ja keinen Roman ins Forum tippen ![]() Ich würde mich über eure Nachrichten, Anregungen, Tipps freuen - und bin natürlich gespannt auf eure Erfahrungen, die mir und meinem Hund (übrigens auch ein Setter-Mix) ja wahrscheinlich noch bevorstehen! |
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. Ich hab damals mit meinem Hund angefangen zu clickern, also immer wenn ein Rüde kam und meiner Krawall machen wollte, hab ich geklickert und ihn so dazu gebracht mich anzusehen. Alle Aufmerksamkeit war bei mir
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. Das sind 5 Stunden, dass kann ein erwachsener Hund 